Gesamtfeuerwehrübung vom 21.03.09

Halber Tag Intensivtraining in Eiken.

Am Samstag, dem 21. März 2009, hatten die Angehörigen der Feuerwehr Rheinfelden wieder das Vergnügen das Zivilschutz-Dorf in Eiken, „den Spielplatz“, zu benutzen. Übungen am Samstag haben den Vorteil, dass verschiedene Fälle simuliert werden können und dass man dafür genügend Zeit erhält, um auch ausreichend Erklärungen abzugeben. So auch an diesem schönen Samstagmorgen. An vier verschiedenen Posten wurde das einmal Erlernte aufgefrischt und das Neue einstudiert. Zum neuen Material konnte die Feuerwehr den „Fognail“  (der Nebelregennagel) vorstellen, der durch eine Tür geschlagen wird, um den dahinter liegenden Raum zu kühlen. Dies erlaubt dann den Atemschutzträgern den Raum mit geringerer Gefahr zu betreten. An einem zweiten Posten wurden die verschiedenen Rettungsarten eines Patienten repetiert und mit Hilfe des Schleifsackes durchgeführt. Gleichzeitig haben die AdF den ABCD-Test wie auch die Lagerung eines bewusstlosen Patienten wieder aufgefrischt. Ein weiterer Posten beschäftigte die Feuerwehrleute mit einer Rettung aus den Trümmern. Vorgefunden haben die AdF eine Übungspuppe, durch welche ein einen Meter langes Eisenstück ragte. Mit Hilfe zweier sauberer Schnitte des Eisenstückes konnte die Puppe durch den Korridor gerettet werden.

 

Der letzte Posten bestand daraus, einen Brand  mit Hilfe von Pulver- oder Schaumlöschern zu löschen. Dabei war die eigene Sicherheit von grösster Bedeutung. Geschützt vom Mannschutz des Strahlrohrs bewegten sich die AdF in Richtung Feuerstelle, um dort das Pulver oder den Schaum einzusetzen. Hierbei dient das Wasser lediglich zum eigenen Schutz. Der Sprühstrahl dient nicht nur als eigener Schutz, sondern kann ebenfalls als Löschmittel verwendet werden und zwar in dem man dem Feuer den Sauerstoff entzieht.

 

Nicht zu vergessen ist der letzte Posten, welcher durch den Verpflegungsoffizier geleitet wurde…….