Ferienspass 2009

Wie vielseitig die Feuerwehr ist, erlebten 80 Kinder bei der Ferienspass-Aktion der Feuerwehr Rheinfelden. Das Ferienspass-Angebot der Rheinfelder Feuerwehr gehört zu den populärsten. Am Mittwochnachmittag genossen 80 Kinder die spektakulären Attraktionen, welche die Feuerwehrleute organisiert hatten. «Das ist ein Dankeschön an die Gemeinde. Wir wollen den Kindern einen spannenden Nachmittag bieten», führte Feuerwehrkommandant Rainer Porschien gegenüber der NFZ aus. Wenn sich einige danach für die Jugendfeuerwehr interessieren, umso besser. Eine solche Aktion könne auch helfen, dass die junge Generation gegenüber der Feuerwehr positiv eingestellt ist. Zum jährlichen Ferienspass-Programm melden sich immer wieder gerne Feuerwehrleute, da der Glanz in den Augen eines Kindes beim spielerischen Spritzen oder Mitfahren im roten Feuerwehrauto ein direktes Dankeschön für unser Engagement ist, erklärte René Wiederkehr, Fachdienstleiter Spezialisten bei der Rheinfelder Feuerwehr. «Auch dieses Jahr hat Stefan Gerig mit seinem Team ein hochinteressantes Programm mit mehreren Posten zusammengestellt», so Wiederkehr. Er hat nicht zu viel versprochen: Das Programm der Feuerwehr begeisterte die Kinder. Bei der Schifflände durften sie beispielsweise Motorspritzen bedienen. «Knall und Päng» hiess das Motto im Hugenfeldschulhaus. Dort wurde gezeigt, welche Kräfte Chemie und Physik entwickeln können. «Dies sind manchmal auch die Kräfte, welche unseren Einsatzerfolg beeinflussen», betonte René Wiederkehr. Spass machte die Fahrt mit dem alten «Saurer». Hoch hinaus und tief hinunter ging es bei der Autodrehleiter. Hier durften die Kinder das Feuerwehrauto erklimmen und aus einer sicheren Höhe auf eine Matte „hüpfen“. Schwindelfrei und mutig waren die Kinder, die den Sprung wagten. Die Feuerwehr Rheinfelden widmet sich nicht nur anlässlich der Ferienspass-Aktion der Jugendförderung, sondern: das ganze Jahr hindurch. Seit 1993 gibt es in Rheinfelden eine Jugendfeuerwehr, bei der Jugendliche ab zwölf Jahren mitmachen können; «Die JuFü dient den Jugendlichen als sinnvolle Freizeitbeschäftigung und bietet interessante Lehrgänge, Wie zum Beispiel Erste Hilfe, Feuerbekämpfung und Umgang mit Wasser sowie Feuer», schildert René Wiederkehr. Die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Patrick De Bona war auch im Einsatz für den Ferienspass. Insgesamt engagierten sich 40 Feuerwehr- und Jugendfeuerwehr Angehörige an der Aktion.

 

 

Bericht und Bilder: Neue Fricktaler Zeitung