Ferienspass 2010

Für die Angehörigen der Feuerwehr ist es manchmal nicht ganz einfach, die magischen 4 F, wie Familie, Firma, Freizeit und Feuerwehr unter einen Hut zu bringen.

Mit dem Ferienspass, sozusagen einem fünften F, sieht es anders aus. Zu diesem jährlichen Programm für die Jugend melden sich immer wieder gerne Feuerwehrleute und nehmen sich Freizeit, da der Glanz in den Augen eines Kindes, beim spielerischen „spritzen“ oder mitfahren im roten Feuerwehrauto, ein klares unddirektes Dankeschön an unser Engagement ist.

Auch dieses Jahr hat Stefan Gerig mit seinem Team ein hochinteressantes Programm mit mehreren Posten zusammengestellt und erwartet rund 79 Kinder. Jedes Jahr darf natürlich die Fahrt in einem der roten Feuerwehrfahrzeug, welche mit mindestens einem Blaulicht versehenen sind, nicht fehlen. Unter dem Motto „Knall und Päng“ wird gezeigt, was Chemie und Physik für Kräfte entwickeln können. Dies sind manchmal auch die Kräfte, welche unseren Einsatzerfolg beeinflussen. Alles findet unter dem Leitsatz Sicherheit statt, da dieser absolut wichtig ist, wenn wir uns im Einsatz befinden. Wo Feuer ist, ist auch Rauch. Ein Leitfaden, den die Feuerwehr oft begleitet, wenn nur Rauch zu sehen ist und der Brandherd, wie z.B. ein Kabelbrand oder Mottbrand in der Isolation, erst gesucht werden muss, bevor er gelöscht werden kann. Dann wird Atemschutz mit einer Wärmebildkamera eingesetzt. Mit der Wärmebildkamera können z.B. Glutnester detektiert werden, die mit blossem Auge nicht zu finden sind. Der Atemschutz kann sich mit seinem Aussenluft unabhängigen Atmungssystem im Rauch ohne Gefahr einer Rauchvergiftung bewegen.Ohne viel Wasservorrat ist es meist unmöglich einem grösseren Brand Herr zu werden. Rheinfelden ist an einem der grössten Wasserreservoirs gelegen, dem Rhein. Somit ist glücklicherweise immer Wasser in genügender Menge vorhanden. Es gibt einen Wasser-aus-dem-Schlauch-spritzen-Parcours. Das wird sicher ein nasser Spass für Alle. Nach so viel Spass, Schweiss und Schaffens ist sicher, dass der Hunger nicht lange auf sich warten lässt. Unser Verpflegungsoffizier wartet mit etwas ganz Feinem auf die hungrigen Mäuler.

Bericht: René Wiederkehr