Akkus sind brandgefährlich

Präventionstipps von burny&floody

«Brand verwüstet Wohnung – Akku schuld»: Solche Schlagzeilen sind leider immer öfter zu lesen. Ganz so glimpflich und ohne Personenschäden wie in diesem Fall geht es dabei nicht immer aus: Der Brand hatte eine Wohnung verwüstet, danach war sie für einige Zeit nicht mehr bewohnbar, der Schaden betrug mehrere Zehntausend Franken. Erste Ermittlungen liessen den Schluss zu, dass der Akku eines Modellautos zum Brand geführt hat. Diesen hatte der Mieter an ein Ladegerät angeschlossen und war danach mit dem Hund spazieren gegangen.

Brandrisiko Akku

Bei jedem Akkugerät – wie überhaupt bei jedem Elektrogerät– sollte man sich über Funktionen und Betrieb informieren und in jedem Fall die Betriebsanleitung zu Rate ziehen. Gerade bei Modellfahrzeugen, in denen meistens Lithium-Polymer-Akkumulatoren für die Stromversorgung sorgen, ist die richtige Handhabung besonders wichtig. Eine falsche Handhabung dieser Akkus birgt ein gewisses Risiko und hat schon mehrfach Brände ausgelöst. Eine der wichtigsten Sicherheitsbestimmungen (neben dem genauen Befolgen der Herstellerangaben) ist das Verwenden ausschliesslich typenkonformer Ladegeräte.

Und: Akkus sollten nur unter Aufsicht (siehe obiges Beispiel) und abseits brennbarer Gegenstände geladen werden.

Quelle: Aargauische Gebäudeversicherung (AGV), Bleichemattstrasse 12/14, Postfach, 5001 Aarau

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