Kommandogespräch

Eine Gruppe von Radfahrern war auf dem Wander- und Bikeweg im Heimeholz dem Rhein entlang unterwegs. Eine männliche Person fuhr mit Ihrem Fahrrad so unglücklich, dass Sie mehrere Meter das Rheinbord hinunterstürzte und im Rhein zu liegen kam. Dank der sofortigen Hilfe der Kollegen aus der Gruppe konnte die Person aus dem Rhein gezogen und ein Notruf abgesetzt werden.

Leider war die Unfallstelle schwierig auffindbar, sowie die Örtlichkeit sehr schlecht und nur zu Fuss oder mit dem Fahrrad zugänglich. Die Rettung GZF 144 fand deshalb keine passende Zufahrt und es wurde die Feuerwehr zur Unterstützung vom Land, sowie vom Wasser aufgeboten. Selbst vom Rhein her war die Unfallstelle vom eingesetzten Boot schlecht einseh- und fast nicht anfahrbar. Trotzdem gelang es der Feuerwehr die Örtlichkeit ausfindig zu machen und die Person soweit zu betreuen, bis die Rettungssanitäter eintrafen.

Die Person hatte sich mittelschwer verletzt und konnte gesichert, mittels Seiltechnik unter Zusammenarbeit Feuerwehr und Alpinen Rettung Schweiz (ARS) nach oben geborgen, sowie anschliessend dem Spital zugeführt werden. Die Radfahrer Gruppe wurden von einem Peer der Feuerwehr betreut.

Wir wünschen an dieser Stelle dem Verunfallten gute Besserung und Genesung.

Hier zeigte sich, dass die erst kürzlich statt gefundene Übung mit der Rettung GZF 144, der Feuerwehr 118 und der Alpinen Rettung Schweiz von grossem Nutzen war (siehe Bericht in der NFZ vom 30. Mai. 2016).

Im Einsatz waren die Rettung des GZF, die Alpine Rettung Schweiz, das DLRG, SEG des DLRG, der Rheinrettungsdienst und die Feuerwehr Rheinfelden, sowie die KAPO Aargau.

 

Einsatzart: Konferenzgespräch
Alarmierung um: 24.07.2016 11:40
Fahrzeuge: Zähring 23
Zähring 82
Einsatzort: Höhe Karsau, Rheinfelden, Schweiz
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