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Wurst- und Brotübung

Wurst- und Brotübung

Wurst- und Brotübung

Spass und Spiel standen an den letzten beiden Freitagen auf dem Programm der Feuerwehr Rheinfelden. Die traditionelle Übung, welche die Sommerferien einläutet, sollte wieder ein paar spannende Posten bereit halten.
Nach einer kurzen Begrüssung hiess es dann auch schon, Material fassen und zu Fuss „ins Kunzental“ marschieren. Das Glück der Gruppe war, dass es an diesem Tag nicht ganz so heiss war, wie bei der ersten Gruppe. Aber man kam dennoch
ins schwitzen beim Tragen der Handschiebeleiter und dem Rettschlitten mit einer Puppe. Beim ersten Posten musste mittels der Handschiebeleiter eine Brücke errichtet werden und das gesamte Material und Personal darüber befördert werden. Auf der andere Seite angekommen, hiess es dann die Brücke rückzubauen und an den nächsten Posten zu verschieben.
Der zweite Posten bei der Postfiliale, durfte man keine Angst vor der Höhe haben, hiess es doch für die ersten drei sich abseilen zu lassen und für den Rest der Mannschaft über die Leiter in das Bachbett des Magdenerbachs hinunter zu steigen. Wer bis jetzt nicht nass war durchs schwitzen, war es spätestens jetzt. Entweder durch den Schweiss oder durch das Wasser im Bach.
Bevor es zur wohl verdienten Wurst und Brot gehen konnte, stand noch eine kleine Aufgabe auf dem Programm. Für die Jahreszeit und vor allem fürs Wetter ein bisschen unpassend, musste „das Haus vom Nikolaus“ mittels mehrerer Seilte und der Autodrehleiter gelegt werden. Nach dieser und letzten Aufgabe verschoben wir zurück ins Magazin samt dem gesamten Material. Nach dem Versorgen der Gerätschaften, richtete der Kommandant noch ein paar Worte an die Mannschaft, dann ging es zum gemütlichen Teil über.

Somit ruht der Übungsbetrieb bis nach den Schulferien im August und geht dann hoffentlich wieder richtig los.

Quelle Bilder: Paul Roppel, Christian Berchtold

Letzte Neueingeteilten-Übung des Jahrgangs 2020

Letzte Neueingeteilten-Übung des Jahrgangs 2020

Letzte Neueingeteilten-Übung des Jahrgangs 2020

Für die Rekruten aus dem Jahr 2020 fand diese Woche die letzte Neueingeteilten-Übung statt, und dies obwohl bereits der Übertritt von den Neueingeteilten zur Mannschaft statt gefunden hat – Pandemie bedingt.

Bei der Einsatzübung „UNO“ galt es, eine Personenrettung durchzuführen, halten des Schopfes und Leitungen für die Innenbrandbekämpfung bereit zu legen. Nach rund 25 Minuten wurde diese Übung mit Bravur bestanden und es ging ans Retablieren für die Einsatzübung „DUE“.
Für die Einsatzübung „DUE“ wurde folgender Alarm bekannt gegeben –  20:01, Brand-Mittel, in Rheinfelden, Breitmattweg 5, Brand nach Blitzeinschlag – nach kurzer Zeit stand die Transportleitung zum Teilstück und die einzelnen Druckleitungen zum Halten des einen Gebäudeteils und für die Brandbekämpfung aussen. Ebenso wurden eine Leitung für den Atemschutz bereit gelegt. Ein guter Einsatz des gesamten Teams, trotz widerlichen Wetterbedingungen. Den Himmel hat bereits auf der Anfahrt seine Pforten geöffnet und der Regen prasselte nur so herunter, inklusive imposanter Blitze.

Aufgrund des Wetters wurde und der hohen Blitz-Aktivität, welche auf offenem Gelände nicht unterschätzt werden darf, wurde entschieden, die letzte Einsatzübung zu streichen und ins Magazin zu verschieben. Es dauerte danach auch nicht lange, bis die Funkgeräte und Natels los gingen und die Meldung „Elementarereignis“ zu hören war, so rückten wir ins Magazin ein und hielten uns bereit, falls noch weitere Meldungen von der Notrufzentrale eintreffen. Rheinfelden hatte soweit Glück, dass es nur zu einem Einsatz kam an diesem Abend.

Sicherlich eine spannende Übung für die „Neueingeteilten“, welche an diesem Abend nochmals Ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Besten Dank an die Übungsleiter für diesen tollen Abend.

Regioübung, welche keine ist

Regioübung, welche keine ist

Regioübung, welche keine ist

Jeweils im Juni findet die Regio Verkehrsübung statt, bei dem die die Feuerwehren Unteres Fischingertal, Möhlin, Magden, Kaiseraugst und Rheinfelden in Rheinfelden die verschiedenen Kreuzungen beüben.
Die Kreuzungen sind da, die Feuerwehren auch, aber jede Feuerwehr übt diesmal jeweils mit den eigenen Leuten an einer definierten Kreuzung. In den vorangegangen Jahren wurde rotiert und die Gruppen gemischt. Dadurch entstand auch ein Austausch unter den einzelnen Teilnehmer und am Anschluss an die Übung wurde beim Feuerwehrmagazin Rheinfelden grilliert. Dies entfällt in diesen Zeiten. So waren wir an der Kohlplatzkreuzung anzutreffen und beübten diese Kreuzung währen rund anderthalb Stunden. Die letzte halbe Stunde wurde aufgewendet, um mögliche Einsätze theoretisch zu bearbeiten. So wurden die letzten Einsätze den anderen Teilnehmern näher gebracht und aufgezeigt, auf was zu achten ist. Ein guter Abend, auch wenn in einem anderen Rahmen, aber es werden wieder andere Zeiten kommen.

Kaderprobe

Kaderprobe

Kaderprobe

Auch wenn die Corona-Fallzahlen in die richtige Richtung zeigen, so wird in der Feuerwehr Rheinfelden bis auf weiteres in den jeweiligen Einsatzgruppen geübt. An diesem Abend waren die Gruppenführer unter sich, denn die Offiziere hatten eine Besichtigung des Wärmeverbunds untere Rüchi.
Auf zwei Posten wurden der Rettungsdienst und die Brandbekämpfung aufs neue angeschaut. Die anwesenden Gruppenführer, hatten erst gerade den Einführungskurs für Gruppenführer absolviert und somit konnten Sie das gelernte direkt Umsetzen. Beim ersten Posten wurden die Themen Brustbindung, Fixpunkt und Personenrettung über Leiter geübt.
Die Themen sassen bei den Teilnehmern, so dass man mehrere Leiternstellungen durchführen konnte.

Am zweiten Posten ging es darum, dass ein Gruppenführer ein Ereignis Festellen, beurteilen und entscheiden kann. So wurde fleissig um das Gebäude am Flossländeweg gerannt und auf Notizpapier gezeichnet was das Zeug hält. Nach ein paar Ablesungen, wurde ein Einsatzleiter bestimmt, welcher den krokierten Einsatz eins zu eins durchführte. So wurden Rettungen ausgeführt und Schläuche in das Gebäude gezogen. Ein Ziel dieses Posten war es, dass das Schlauchmanagement aufgefrischt und nochmals verinnerlicht wird, nach dem Einsatz konnte hinter diesem Ziel ein haken gesetzt werden. Nun ist noch eine Kaderübung ausstehend, welche dann im August über die Bühne geht. 

Besichtigung Wärmeverbund Rüchi

Besichtigung Wärmeverbund Rüchi

Besichtigung Wärmeverbund Rüchi

​Seit Beginn der Corona-Zeit wurden auch die Übungen der Feuerwehr teilweise ausgesetzt oder fanden nur in Kleinformationen statt. Somit fielen auch viele Offiziersübungen ins Wasser. In diesen Übungen werden oft neu erstellte Gebäude besichtigt, um im Ernstfall die Gegebenheiten und das Gefahrenpotenzial vor Ort zu kennen und schneller die richtigen Entscheide für die Bewältigung des Ereignisses zu fällen. Corona hatte wenig Einfluss auf die Bautätigkeit, weshalb es dringend notwendig war, wieder solche „Begehungs-Übungen“ durchzuführen. Am 8. Juni 2021 konnten endlich wieder eine solche Übung stattfinden. Es stand ein Projekt in direkter Nähe zum Feuerwehrmagazin auf dem Programm: die Heizzentrale vom neuen Wärmeverbund Rüchi. Unter der Führung von Herr Adrian Wunderlin vom AEW erhielten wir eine knapp zwei stündige Führung durch das Gebäude. Dabei wurde uns der genaue Ablauf – vom Holz im Wald bis zur Entsorgung der Asche – erklärt. Dabei wurden auch die Gefahrenpotenziale der Anlage und mögliche Ernstfall-Szenarien und deren Behebung (z.B. Brandfall in der Schnitzelanlage) diskutiert. Es war ein sehr spannender Abend und wir danken Herr Wunderlin für sein Engagement und seine Zeit.

Wer sich ebenfalls für eine Besichtigung der Anlage interessiert: Das AEW plant einen „Tag der offenen Türe“. Aufgrund von COVID ist die Veranstaltung erst für Sommer 2021 geplant. Der genaue Termin wird zu gegebener Zeit in den Medien und auf der Website der Stadt Rheinfelden publiziert. Siehe dazu auch: Wärmeverbund Rheinfelden Rüchi: Neue Heizzentrale ist in Betrieb (aew.ch)

Verkehrszugsübung

Verkehrszugsübung

Verkehrszugsübung

Der Übungsdienst in der Feuerwehr Rheinfelden zieht langsam aber sicher wieder an. So konnte heute der Verkehrszug eine weitere Übung absolvieren. Auf dem Programm stand die Verkehrszeichengabe auf der Kreuzung. Aufgrund der kleinen Gruppe, welche sich einbefunden hat, konnte die Bahnhofskreuzung von jedem beübt werden. Einmal mehr durfte festgestellt werden, dass die Verkehrsteilnehmer überfordert sind, wenn eine Person auf der Kreuzung steht und den Verkehr regelt. Ein entsprechender Ratgeber wurde von der Kantonspolizei St. Gallen herausgebracht und frischt das erlernte Wissen der Fahrschule auf.

Nebst der Zeichengabe auf der Bahnhofskreuzung, wurde auch noch die neu erstellte Ampelanlage im Augarten angeschaut und wie an diesem Ort eine entsprechende Zeichengabe erfolgen könnte. Festgehalten werden kann, dass man bedingt durch die Träger der Ampel ein gewisses Laufpensum an den Tag legen muss, wenn der Einsatz länger dauern sollte.