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OSFIK‑Leistungstest – Der neue Angewöhnungsmarsch

Am 10. Februar 2026 führte der Atemschutz den jährlichen OSFIK‑Leistungstest für die Atemschutzgruppe 2 durch. Dieser Test ersetzt seit neustem den früheren Angewöhnungsmarsch in Zeiningen und überprüft, dass alle Atemschutzgeräteträgerinnen und ‑träger körperlich bereit für Einsätze unter Atemschutz sind.

Zu Beginn wurden alle Teilnehmenden begrüsst und über den Ablauf informiert. Die Übungsleitung stellte anschliessend sämtliche Posten des Leistungstests vor und erklärte deren Anforderungen sowie die korrekte Durchführung. Dazu gehörten unter anderem Gehen mit und ohne Last, Treppensteigen, Hindernisparcours, Lastentransport und Schlauchrollen. Nach der Einführung wurde in Zweiergruppen gearbeitet: Jede Gruppe absolvierte nacheinander alle Posten. Für den gesamten Test stehen 23 Minuten zur Verfügung, die meisten Teilnehmenden meisterten ihn in beeindruckenden 15 Minuten. Die Posten überprüfen die körperliche Kraft und Ausdauer.

Nach einer kurzen Pause folgte der nächste Ausbildungsteil:
Jede und jeder durfte das Atemschutzgerät vom Einflaschen‑ auf ein Doppelflaschengerät umbauen. Diese Aufgabe ist anspruchsvoll und wird immer wieder mal geübt. Der korrekte und zügige Umbau ist im Einsatzfall entscheidend und erfordert gute Materialkenntnis sowie saubere Handgriffe. Nach dem Rückbau durfte das Gerät mit einer neuen Maske bestückt und geprüft werden.

Bevor der Abend zu Ende ging, gab es eine kurze Theorie‑ und Wiederholungseinheit. Die Themen waren:

R.I.T. – Rapid Intervention Team
SÜV – Sicherung Überwachung und Verbindung
ART‑Regel – Anmarsch, Rückweg und Trupp
Absuchtechnik – strukturiertes Vorgehen im Innenangriff

Diese Elemente gehören zu den zentralen Grundlagen des sicheren und effizienten Atemschutzeinsatzes.

Zum Abschluss wurde das gesamte Material retabliert und für den nächsten Einsatz vorbereitet. Traditionell gab es danach noch das obligate Joghurt, das den Abend in kameradschaftlicher Runde abrundete.