Gesamtfeuerwehrübung in der Rhein Saline
Nach der Begrüssung um 19:30 Uhr ging es mit sämtlichen Fahrzeugen direkt zur Rhein Saline. Vor Ort erfolgte die Einteilung in drei Gruppen, sodass die geplante Postenarbeit effizient durchgeführt werden konnte. An diesem Abend durften sich die Gruppen zu den Themen Einsatz TLF, Leiterndienst und Klein-Lüfter weiterbilden.
Unsere Gruppe startete mit dem Einsatz TLF. Nach einem kurzen Briefing des Einsatzleiters ging es direkt los. Das Szenario lautete: Schopf im Vollbrand. Bereits auf der Anfahrt war der Brand am Schopf klar ersichtlich. Das Fahrzeug wurde am Objekt vorbeigezogen und als erstes wurde eine Transportleitung erstellt, gefolgt von einer Druckleitung zur Brandbekämpfung sowie einer weiteren Druckleitung zum Halten und Schützen der Bahnwagen, die sich in unmittelbarer Nähe befanden. Nachdem der Brand erfolgreich gelöscht und retabliert war, erfolgte ein weiterer Durchlauf. Nach rund dreissig Minuten war dieser Posten abgeschlossen und wir wechselten zum Leiterndienst.
Der Leiterndienst war ein zweigeteilter Posten, bestehend aus der Schiebeleiter mit Stützen sowie der Schiebeleiter. Das Stellen der Schiebeleiter mit Stütze ist im Grunde kein Hexenwerk, jedoch läuft es in der Praxis nicht immer so glatt, wie man es sich vorstellt. Sei es, dass die Leiter zu kurz oder zu lang ist, der Winkel nicht stimmt oder eine kleine Unachtsamkeit den Ablauf verzögert – irgendetwas ist immer. Daher werden wir diesen Teil sicherlich in einer der nächsten Übungen nochmals vertiefter anschauen, damit jedem klar ist: so wird es gemacht und nicht anders. Nachdem die Leiter korrekt gestellt und wieder verkürzt zum Materialdepot gebracht wurde, ging es mit der Schiebeleiter weiter. Diese lief deutlich flüssiger, mit der Brustbindung und dem Fixpunkt an der Leiter. Nach der durchgeführten Personenrettung ging es weiter zum letzten Posten.
Am letzten Posten standen unsere Klein-Lüfter im Mittelpunkt. Zunächst wurde erklärt, wozu die Lüfter eingesetzt werden können und welche Sicherheitsbestimmungen gelten. Zur Veranschaulichung standen der Hochleistungslüfter, der Akkulüfter und der Ex-Lüfter bereit. Es wurde erklärt, wie diese Geräte eingeschaltet werden und für welche Einsatzsituationen sie jeweils geeignet sind. Im Anschluss wurde gezeigt, wie die Lüfter in der Praxis funktionieren und welche Unterschiede sich im realen Einsatz bemerkbar machen.
Nach Abschluss der drei Rotationen wurde das gesamte eingesetzte Material retabliert, bevor die Mannschaft zurück ins Magazin verschob. Dort wurden anschliessend die Schläuche gewaschen, da diese nach dem Szenario doch ein klein wenig dreckig waren. Mit einer kurzen Schlussbesprechung endete die Übung um 22:30 Uhr.
Besten Dank den Gruppenführern für die Vorbereitung und Durchführung der Posten.


