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Atemschutz-Truppführerkurs in Eiken

Atemschutz-Truppführerkurs in Eiken

Am 28. Und 29.03 durften Simon, Martin und Marco – allesamt Atemschutzgeräteträger (ASGT) seit mehreren Jahren – am Fachkurs Atemschutz-Truppführerkurs in Eiken teilnehmen. Am Mittwoch standen die Lektionen „Grundlagen im Atemschutz“, „Kommunikation“, „Absuchtechniken“, „Seilgang“, „Atemschutz Notfall“ auf dem Programm. Ebenfalls ging es zum Training am Feuer im Brandhaus und zum Schluss warteten noch der Fitnesstest und der Holzparcours auf die Teilnehmer. Bei den Grundlagen ging es darum, das Bereitstellen des Atemschutzgerätes nochmals zu trainieren und den Wissensstand abzufragen. Im Brandhaus wurde das Führen des Trupps geübt sowie der Wirkung von Löschwasser auf Feuer Beachtung geschenkt . Ganz wichtig ist auch die Kommunikation, denn der Atemschutz ist das Auge des Einsatzleiters im Innern eines Gebäudes. Damit in einem Gebäude vermisste Personen so rasch als möglich gefunden werden können, muss auch die systematische Suche geübt sein. Der Seilgang dient dazu, die ASGT auf Einsätze vorzubereiten, in denen man aufgrund der Rauchentwicklung keine Sicht hat und den Weg nicht kennt. Als letzte Lektion vom ersten Tag stand noch der Atemschutz Notfall an. Hier wurden die Teilnehmer geschult, was zu tun ist, wenn ein Mitglied des Atemschutztrupps ein Problem hat. Beim Fitnesstest wurde die Leistungsfähigkeit geprüft, so mussten 30 Meter der Endlosleiter hochgeklettert werden, danach 30 Hammerschläge absolviert und zu guter Letzt noch 200m auf dem Laufband absolviert werden. Direkt danach ging es in den „Holzparcours“, ein dunkler und enger Holzkäfig mit verschiedenen Hindernissen, in welchem der Weg zum Ausgang gefunden werden musste.

Der zweite Tag fing mit einem eher „gemütlichen“ Posten an, dem Retablieren der Ausrüstung. Danach ging es aber gleich weiter wie am ersten Tag: Lektion „Atemschutz Einsatz“, 2 Stunden mobile Brandanlage, Unterricht im Rettungsdienst, Demonstration an der „Flashover und Backdraft Box“ (auch „F und B Box“ genannt) sowie die „Übungsstrecke“. Die mobile Brandanlage simuliert diverse Bereiche eines Hauses, so hat es einen Treppenauf- und abgang, eine Küche und einen Wohnbereich. Der Instruktor kann je nach Situation Feuer entzünden oder neue Bereiche brennen lassen. Hier waren wir als Truppführer sowie als Rohrführer gefordert. In der Lektion „Rettungsdienst“ mussten in verschiedenen Durchgängen Personen gefunden werden, wobei es besonders der letzte Einsatz in sich hatte: Die vermisste Person war unauffindbar und wir ASGT zweifelten bereits an uns, als sich schlussendlich herausstellte, dass die Person das Gebäude eigenständig verlassen hatte. Auch dies kann bei einem Einsatz durchaus vorkommen.
Die Lektion „F und B Box“ brachte alle Teilnehmer des Kurses ins Staunen: In einer kleinen Holzbox wurde simuliert, wie sich aus einem einfachen Brand ein Vollbrand entwickeln und wie dann auch eine Rauchgasdurchzündung entstehen kann.
Als krönender Abschluss des Kurses durften wir auf die Übungsstrecke. Ähnlich dem Holzparcours musste hier in einem verwinkelten Metallkäfig der richtige Weg gefunden werden, wobei noch mehr Hindernisse, Luken und weitere „Fiesheiten“ zu überwinden waren. Des Weiteren galt es, diverse Gegenstände zu finden und an den Einsatzleiter via Funk zu melden. Der Rheinfelder Trupp hat diese Aufgabe mit Bravour gemeistert und war sehr zufrieden mit seiner Leistung.

Alle drei Teilnehmer der Feuerwehr Rheinfelden haben den Kurs bestanden und dürfen per sofort auch als Truppführer in einem Einsatz eingesetzt werden. Wir gratulieren Martin, Simon und Marco zu dieser Leistung und hoffen, sie konnten sich am verlängerten Wochenende angemessen von den Strapazen des Kurses erholen!

Einführungskurs für Angehörige der Feuerwehr in Magden

Einführungskurs für Angehörige der Feuerwehr in Magden

Unsere Neuen durften am 23. und 24.03. am Einführungskurs für Angehörige der Feuerwehr (AdF) in Magden teilnehmen.

An den beiden Tagen standen Lektionen zu den Themen Brandbekämpfung, Rettungsdienst und Technische Hilfeleistungen auf dem Programm. Diese durften bei schönen Wetter und warmen Temperaturen absolviert werden.

Alle unsere Neuen haben den Kurs mit Erfolg bestanden. Sie werden im Verlauf des nächsten halben Jahres noch spezielle Übungen nur für die Neueingeteilten absolvieren, bevor sie dann nach den Sommerferien auf die Alarmgruppen aufgeschaltet werden.

Fasnacht

Fasnacht

Dominik Plüss

Damit die Fasnacht in Rheinfelden reibungslos über die Bühne gehen kann, ist die Feuerwehr Rheinfelden am Donnerstag-, Samstagabend und am Sonntag am späteren Nachmittag im Einsatz. Damit die „Drey Scheenschte Dääg“ in Basel ein voller Erfolg werden, trägt ebenfalls die Basler Berufsfeuerwehr dazu bei und schmückt das Trois Rois entsprechend. Was haben die Basler Fasnacht und das Dekorieren mit der Feuerwehr Rheinfelden zu tun? Nun, der Feuerwehrmann auf dem Bild ist, nebst dem, dass er Berufsfeuerwehrmann ist, ebenfalls bei der Feuerwehr Rheinfelden eingeteilt. Um den Bogen jetzt komplett zu schliessen; ist er auch ein aktiver Fasnächtler in Rheinfelden.

Wir haben viele Angehörige der Feuerwehr, welche nebst Ihrem Dienst bei der Polizei, Grenzwache oder der Berufsfeuerwehr Ihren Beitrag zum Allgemeinwohl in der Feuerwehr Rheinfelden leisten.

Atemschutzpokal in Eichsel

Atemschutzpokal in Eichsel

Dieses Jahr hatte die Feuerwehr Rheinfelden einen etwas längeren Anfahrtsweg zum Wettkampf für den Atemschutzpokal. Dieser fand heuer in Eichsel statt, dies liegt im deutschen Badisch-Rheinfelden.
Das erklärte Ziel dieser Übung war, dass der Pokal dieses Jahr wieder in die Schweiz und zwar nach Rheinfelden kommt. Dies konnte Dank Martin Niederöst auch erfolgreich umgesetzt werden.

Die Wertungen nach Land, Personen und Teams kann aus den PDFs entnommen werden.

Besten Dank für die Gastfreundschaft unserer Kollegen über dem Rhein und der Organisation der einzelnen Posten.

Quelle Bilder: Gebhard Hug

Schlussprobe Feuerwehr Rheinfelden 2017

Schlussprobe Feuerwehr Rheinfelden 2017

Am Samstag 28.10.2017 um 14:00 Uhr stellten sich rund 90 Personen für das traditionelle Jahresfoto vor dem Feuerwehrmagazin Rheinfelden in Reih und Glied auf. Einzig der Kommandant und der Medienverantwortliche fehlten. Wo blieben den die Zwei nur, sollte es doch ein spezieller Tag für die zwei Offiziere Hug (Kommandant) und Wiederkehr (Führungsunterstützung und Medien) und Ihre letzte Schlussprobe werden?

Nun denn, sie sind ja „alt genug“ und wissen, dass um 14:30 die Einsatzübung starten wird.

Das Foto war bald im Kasten. Die Angehörigen der Feuerwehr warteten in Brandschutzkleidung auf die Fahrzeuge verteilt auf den Startschuss für die Einsatzübung. Aber wo bleiben die zwei „Alten“? Sie werden doch Ihre letzte Schlussprobe nicht verpassen! Chaos schon vor dem Einsatz – das war eine ungewohnte Herausforderung für die Übungsleiter Marc Leber, Carlo Wernle und Lukas Dickmann, denn als Einsatzleiter war wohl der Kommandant vorgesehen.

Im Kronenhof brannte es und dicke Schwaden Rauch qualmten aus der Tiefgarage. Es galt Personen in den verschiedenen Etagen der Wohnhäuser über der Garage zu retten, den Brand zu löschen, sowie Folgeschäden zu verhindern. Dies in der Altstadt und unter aller engsten Platzverhältnissen. „Ein Kräfte- und schweisstreibendes Unterfangen“. 

Der adInterim eingesetzte Einsatzleiter Marc Leber lies als eine der ersten Aktionen die Autodrehleiter in die Marktgasse stelle, um die Altstadt an die vom Brand betroffenen Gebäude zu schützen. Personen wurden über den im Garten von der Jugendfeuerwehr gestellten Sprungretter, über Schiebe- und Anstellleitern gerettet. Der Garten war gerade mal so gross wie das mit Luft aufgeblasene Sprungkissen. Die geretteten Personen wurden in der extra für dieses Grossereignis aufgebauten Verwundetensammelstelle der Feuerwehrsanität übergeben. Der Grosslüfter kam zur Entrauchung der Tiefgarage in den Einsatz. Auch der Atemschutz hatte viele Trupps zur Rettung von Personen aus dem Rauch und zur Bekämpfung des Feuers im Gebäude eingesetzt. Was schlussendlich innerhalb der vorgesehenen Zeit auch erfolgreich geschah. Damit alles an der Einsatz-Peripherie ohne Störungen klappte, hatte der Verkehr die Verkehrsachsen perfekt abgesichert – der Bus durfte ausnahmsweise fahren und die zahlreich erschienenen „Zaungäste“ durften aus der Nähe alle Aktionen miterleben.

So und nun zu den zwei Offizieren, die von fern, in Windeseile, mit Sirene und Blaulicht auf dem Einsatz-Ferrari zum Einsatzort gedüst kamen. Sie hatten es doch noch geschafft, zumindest so, dass Hug die Einsatzleitung unterstützen konnte und Wiederkehr die Funktion des Offizier Sicherheit. einnahm. Der Aufmarsch mit dem feuerwehrroten Ferrari Italia 458 Spider und seinen 570 PS war ein gelungener zusätzlicher Augenschmaus für Klein und Gross.

Das Feuerwerk Korps bildete in der Kupfergasse ein Spalier in Richtung Storchennestturm zur Verabschiedung von Hug und Wiederkehr. Aber oje – die Freude der Beiden war nicht von langer Dauer. Hatten sie doch nicht die Rechnung mit der Regionalpolizei gemacht, die am Turm einen Sperre aufgebaut hatte und ihnen kaum beim Turm angekommen, das flotte Fahrzeug wieder abnahm. Sie wurden zu Fuss zurück zum Anfangspunkt des Spaliers geschickt. Dort erwartete sie das Einsatzleiterfahrzeug Zähring 1, nicht mehr ganz so neu, vermutlich keine 90 PS stark, aber mit Fun-Blaulicht und Horn ausgerüstet. Damit ruckelten sie durch die links und rechts aufgestellten ebenfalls belustigten Feuerwehrleute nochmals ganz langsam durch und durften die Fahrt und Verabschiedung gemütlich geniessen.

Schlussabend

 

Rückblick 2017

Am Schlussabend im Feuerwehrmagazin gab es nebst dem Speziellen Motto „Globi bei der Feuerwehr“, auch einen Rückblick des Kommandanten.

Einsätze gab es dieses Jahr nicht ganz so viele wie im Letzten. Ähnlich aber wie im 2015.

JahrAnzahl EinsätzeAdF'sStunden
201769 (-28%)761 (-27%)1320h (-20%)
2013658241447h
2014636721313h
2015706781288h
20169610431662h

Ein Highlight im 2017 war sicher die Beschaffung der drei Fahrzeuge, dem Pionierfahrzeug (PIF) und den 2 Mannschaftstransportwagen (MTW).

Anfangs Herbst wurde ein Grosslüfter von der Aargauischen Gebäude Versicherung übernommen. Ein paar Tage später stand dieser dann bereits als Unterstützung in BS bei einem Grossbrand im Einsatz.

Zudem wurde die an der Delegiertenversammlung SFV 2016 in Rheinfelden erhaltene Fahne an die Feuerwehr Alpnach für Ihre Delegiertenversammlung am Rigi übergeben.

Ehrungen – Beförderungen -Verabschiedungen

Es wurden folgende Angehörige der Feuerwehr für Ihren langjährigen Feuerwehrdienst geehrt:

10 Jahre – Mettler Samuel, Clemente Giuseppe, Tobias Pirker, Beat König

25 Jahre – Carlo Wernle, Markus Biber

 

Befördert wurden in den Grad als

Gefreiter – Adrian Derrer

Gruppenführer – Stefan Baumgartner

Wachmeister – Markus Aebi

Oberleutnant – Roland Ciapponi

Neu wird ab dem 01.01.2018 Marc Leber das Kommando der Feuerwehr Rheinfelden übernehmen. Marc Leber macht seit 1991 Feuerwehr. Von der Gemeinde für das neue Amt bereits gewählt wurde er zum Hauptmann befördert.

Speziell geehrt und verabschiedet wurden nach viel Zeit im Feuerwehrdienst mit

30 Jahren – Gebhard Hug Hauptmann – Kommandant

35 Jahren – René Wiederkehr Oblerleutnant – Führungsunterstützung

Der Stadtrat Walter Jucker würdigte die Arbeit von Kommandant Gebhard Hug über die letzten 5 Jahre als Kommandant und vor allem sein menschlicher Führungsstil. Er auch die gute und erweiterte Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren, inkl. über den Rhein zur FF Badisch Rheinfelden gefördert. Weshalb auch sehr viele befreundete Feuerwehren am Schlusstag präsent waren.

Aus der Leitungsgruppe und Kommission wurde auch Offizier René Wiederkehr verabschiedet. Seit 35 Jahren in der Feuerwehr und jahrelang für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich; engagiert er sich künftig ausserhalb des operativen Geschäfts noch bei den Spezialisten Verkehr, Sanität und Peer.

 

Bericht: R. Wiederkehr

Bilder: Simon Ertler