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Übungen 2026 | Feuerwehr Rheinfelden
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Das erlernte des vergangenen Jahres anwenden – Die letzte Neueingeteiltenübung

Das erlernte des vergangenen Jahres anwenden – Die letzte Neueingeteiltenübung

Das erlernte des vergangenen Jahres anwenden – Die letzte Neueingeteiltenübung

Anfang Januar starteten unsere Neueingeteilten mit dem Einkleiden, der ersten gemeinsamen Übung und dem Einführungskurs für Neueingeteilte.
Danach folgten diverse Übungen, bei welchen sie die Handgriffe vertiefen konnten und weiteres Wissen für das Feuerwehrhandwerk aneignen konnten.

Der Abschluss bilden die beiden Einsatzübungen, bei welcher es gilt die zwei Szenarien zu bewältigen.
Das spezielle daran, das Antreten erfolgt in Zivil und nach der Begrüssung wird die Alarmmeldung bekannt gegeben. 

Brand-Mittel, in Rheinfelden, Flossländeweg 14-16

Beim Eintreffen vor Ort, kam einem Rauch aus dem Gebäude entgegen und zwei Personen machten sich lautstark am Fenster bemerkbar. So wurde eine erste Gruppe mit den Rettungen über die Schiebeleiter beauftragt, während zwei weitere Gruppen diverse Leitungen erstellten um den Brandherd hinter dem Haus zu bekämpfen. Als die Personen gerettet waren und das Feuer gelöscht war, konnte das Gebäude mittels eines Akkulüfters rauchfrei gemacht werden.

Der zweite Einsatz lautete

Technische Hilfeleistung, in Rheinfelden, Riburgerstrasse 8

Beim Eintreffen des Einsatzleiters stellte sich heraus, dass zwei Fässer aus einem Fahrzeug herausgefallen war und eine Flüssigkeit auslief. Vorsorglich wurde ein dreifacher Brandschutz erstellt und eine Zone gebildet.
Der Chauffeur konnte leider keine weiteren Auskünfte erteilen, da ihm nicht gesagt wurde, was er eigentlich transportiert. Bei der weiteren Abklärung kam heraus, dass es sich um Dieselkraftstoff oder Heizöl handeln musste, gemäss der UN-Nummer auf den Fässern. Als alles bereit stand wurde beim Zonenausgang noch eine Dekontaminationsstelle aufgebaut um eine Grobdeko durchzuführen, für jene welche die Zone verlassen.

Nach diesen beiden Einsätzen ging es ans retablieren und zum gemeinschaftlichen Essen.
Was man feststellen kann, ist das in kurzen Zeit Freundschaften gebildet wurden, welche sicherlich auch ausserhalb des Feuerwehrmagazins bestand haben dürften.

Vielen Dank den Ausbildnern und Übungsleitung für das Engagement zur Ausbildung neuer Feuerwehrleute.  

Atemschutzübung im Malzturm

Atemschutzübung im Malzturm

Atemschutzübung im Malzturm

Die Verantwortlichen vom Atemschutz haben sich für den vergangenen Donnerstag etwas ganz besonderes ausgedacht.
Als Thema standen folgende Punkte auf dem Programm: Einsätze in Hochhäusern, Lüften von Keller und die Instruktion des Feuerwehrlift.

Nach der Begrüssung und der Verschiebung zum Malzturm im Salempark, ging es auch direkt los: Brand im achten Stockwerk, aufgrund eines Stromausfalls kann der Feuerwehrlift, welcher sich in diesem Gebäude befindet nicht benutzt werden.
So durften die Schläuche hochgetragen werden und unter Druck genommen werden. Es dauerte alles ein bisschen lang, bis wir soweit waren, zum Teil lag es auch daran, dass gewissen noch den Tower Run in den Beinen spürten, dass die Handgriffe eher träge ausgeführt wurden oder gar nicht erst sassen. Es gibt Tage, da muss man nichts schön reden, so einer war dieser Donnerstag.

Das Lüften der Keller funktionierte hingegen ohne Probleme und dauerte lediglich seine Zeit, bis die riesigen Räumlichkeiten wieder rauchfrei waren.

Der gemütlichste Teil war sicher die Instruktion des Feuerwehrliftes, wobei das spannendste nicht geübt, respektive gezeigt werden konnte: Der Ausstieg über die Notklappe, da sonst der Lift nicht mehr Einsatzfähig ist und ein Liftmonteur diesen wieder in Stand setzen muss. So konnten wir diverse Fahrten mit dem Lift machen und wurden eingewiesen wie die Steuerung funktioniert.

Besten Dank der Übungsleitung für die Organisation dieses Ausbildungsblocks.

PIO-Krimi oder wie eine Übung zur Schatzsuche wird

PIO-Krimi oder wie eine Übung zur Schatzsuche wird

PIO-Krimi oder wie eine Übung zur Schatzsuche wird

Die Übungsleitung hatte sich für diese Pioniers- (Strassenrettungs-) Übung etwas ganz Besonderes einfallen lassen und die Teilnehmer auf eine Schatzsuche geschickt. An drei Posten befand sich je ein stark demoliertes Auto. Die drei Gruppen starteten jeweils bei «ihrem» Auto mit der Aufgabe «Die verschlüsselte Beute». Nach dem Abschluss dieser Aufgabe, wechselten sie zum nächsten Fahrzeug und mussten dort mit den Vorarbeiten der vorherigen Gruppe die zweite Aufgabe «Das Patienten-Dilemma» bewältigen. Danach gab es wieder einen Wechsel zum nächsten Fahrzeug für die Schlussaufgabe «Die finale Barriere / Der Schatz». Wenn die vorherige Gruppe nicht sauber gearbeitet hatte, wurde es schwieriger oder es mussten zuerst noch Schritte der vorherigen Aufgabe abgeschlossen werden. Doch was genau war den überhaupt «passiert» und vor welchen Aufgaben standen die Gruppen?

Posten 1: «Die verschlüsselte Beute»
Einsatz-Status des Fahrzeuges: Das Fahrzeug ist beschädigt.
Übungs-Fokus: TÜREN ENTFERNEN
Story dazu:

«Kameraden willkommen bei eurem ersten Ermittlungserfolg! Ihr steht vor dem primären Fluchtfahrzeug der Täter. Die Polizei konnte die Flüchtigen im Wald sichten, aber sie haben hier im Auto eine unklare Ladung zurückgelassen. Alle Warnschilder wurden abgekratzt. Im Handschuhfach wurde jedoch ein Notizbuch mit mathematischen Hieroglyphen gesichert.

Euer erster Auftrag auf dieser Schatzsuche: Knackt den Code, um die ursprüngliche Gefahr zu erkennen. Erst wenn wir wissen, was die Täter geladen hatten, entscheiden wir über das taktische Vorgehen!»

Theorie-Aufgabe dazu:

  • Die Gefahrennummer (oben): Berechnet über den Satz des Pythagoras die obere Zahl (Wert a = 56cm, c= 65cm)
  • Die UN-Nummer (unten) Übersetzt das römische Frachtsiegel MCC in unser Zahlensystem und addiert die Anzahl der Ecken des eben berechneten geometrischen Objekts

Tragt die Nummern in die orangefarbene Warntafel ein und teilt dem Postenchef den Stoff mit.

  • Lösung: oben 33 / unten 1203 (Benzin)

«Code geknackt! Die Berechnung zeigt, dass die Täter ursprünglich Benzin transportiert haben. Eine erste Sichtkontrolle durch die Scheibe gibt jedoch Entwarnung: Die Behälter im Innern sind komplett leer, trocken und es besteht aktuell keine Gefahrgut-Gefahr. Wir können uns daher voll auf das mechanische Handwerk konzentrieren.

Um das Fahrzeug für die Spurensicherung komplett zugänglich zu machen, lautet euer Befehl: Schaffung einer Erst- und Versorgungsöffnung. Stabilisiert das Fahrzeug, betreibt sauberes Glasmanagement und entfernt mittels Spreizer und Schere die Fahrer- und Beifahrertüre sowie die B-Säule.»

  • Wechsel zum nächsten Fahrzeug

Posten 2: «Das Patienten-Dilemma»
Einsatz-Status des Fahrzeuges: Die Türen wurden bereits entfernt
Übungs-Fokus: DACH ENTFERNEN
Story dazu:

«Die Schatzsuche wird zur taktischen Rekonstruktion! Auf ihrer Flucht haben die Täter diesen unbeteiligten PW gerammt. Der verletzte Fahrer wurde zum Glück bereits vor unserem Eintreffen von Ersthelfern aus dem Wrack befreit und befindet sich im Spital.

Die Kantonspolizei benötigt nun unsere Amtshilfe: Für die Unfallanalyse und die Spurensicherung im Innenraum müssen wir das Fahrzeug so öffnen, als wäre der Patient noch schwer verletzt darin gefangen. Bevor die Rettungsschere angesetzt werden darf, müsst ihr dem Postenchef beweisen, dass ihr die Rettungsphilosophie für den Ernstfall im Schlaf beherrscht!»

Theorie-Aufgabe dazu:

  • Welche standardisierten Rettungsreihenfolge (Phasen) befolgen wir bei der Hilfeleistung?
    • Lösung: 1. Erkundung 360°/rundum, 2. Sicherung, 3. Stabilisierung, 4. Betreuungsöffnung, 5. Rettungsöffnung, 6. Rettung
  • Wer bestimmt an der Schadenstelle, wie schnell (Crash-Rettung vs. Schonende Rettung) ein Patient gerettet wird und wer bestimmt das Wie?
    • Lösung: Der Rettungsdienst (Sanität/Notarzt) bestimmt das Wann (Dringlichkeit), die Feuerwehr bestimmt das Wie (Technik/Geräte).

Erstellt einen Flipchart und beantwortet dem Postenchef gemeinsam diese zwei essenziellen Fragen.

«Die Theorie steht. Angenommen, die Sanität hätte eine schonende Rettung über die Achse gefordert, lautet euer praktischer Befehl: grosse Rettungsöffnung nach oben / Dachmanagement.

Legt die Säulenverkleidungen frei, um die Airbag-Gaspatronen zu lokalisieren und zu sichern. Setzt danach die Schnitte an den A-, B- und C-Säulen so, dass das Dach kontrolliert umgeklappt oder komplett abgenommen werden kann.»

  • Wechsel zum nächsten Fahrzeug

Posten 3: «Die finale Barriere» + «Der Schatz»
Einsatz-Status des Fahrzeuges: Türen und Dach sind bereits entfernt
Übungs-Fokus: RAUM SCHAFFEN (Rettungszylinder)
Story dazu:

«Ihr habt das Finale der Schatzsuche an diesem Fahrzeug erreicht! Die Insassen sind in Sicherheit, aber die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Das Problem: Die Täter haben die geraubte Beute – einen wertvollen Schatz aus alten Münzen – tief im völlig deformierten Fussraum unter dem Armaturenbrett versteckt! Durch den heftigen Aufprall hat sich das Blech massiv verschoben und blockiert den Zugriff.

Das Fahrzeug steht instabil und im Innenraum wurden noch nicht ausgelöste Sicherheitssysteme gesichtet. Um gefahrlos im Fussraum arbeiten zu können, müsst ihr jetzt die goldenen Standard-Einsatzregeln aktivieren. Zeigt, dass ihr die Einsatzstelle absolut im Griff habt!»

Theorie-Aufgabe:

  • Die AUTO-Regel: Wofür stehen die Buchstaben beim Eintreffen am Unfallort?
    • Lösung: Austretende Betriebsstoffe, Unterboden und Motor- und Kofferraum erkunden, Tankdeckel öffnen, Oberflächen absuchen
  • Die AIRBAG-Regel: Welche Massnahmen müssen zum Eigenschutz zwingend eingehalten werden?
    • Lösung: Abstand halten (30-60-90 Regel), Innenraum erkunden, Rettungskräfte warnen, Batterie abklemmen (wenn nötig), Abnehmen der Innenverkleidung (Airbagscanning), Gefahr an den Airbag-Komponenten
  • Was gehört alles zu einer vorschriftsmässig gesicherten Einsatzstelle?
    • Lösung: Stabilisierung des PW gegen Eigenbewegung (Unterbaumaterial) und Erstellung des Brandschutzes. Hinweis: Genauer Beschrieb ist auf Seite 13 im Behelf gut Beschrieben. Die Tätigkeit ist ein «laufender Prozess».

«Sicherung steht, der Brandschutz ist bereit. Jetzt gilt es ernst: Befreiungsöffnung durch Raumschaffung. Setzt die notwendigen Entlastungsschnitte im Bereich der Radkästen und der vorderen A-Säulen-Basis. Setzt den Schwelleraufsatz und den hydraulischen Rettungszylinder an. Drückt den kompletten Vorderwagen koordiniert nach vorne weg.

Euer Sonderauftrag: Sobald der Fussraum weit genug aufgedrückt ist, sucht den Bereich akribisch ab und bergt die versteckten Münzen! Bewahrt sie gut auf – am Ende der Übung können diese Münzen bei der Übungsleitung direkt in kühle Getränke eingelöst werden!»

ENDE

Alle Gruppen waren erfolgreich und konnten die vermissten Münzen wieder finden und sich am Ende so ein kühles Getränk sichern. Es waren eine sehr abwechslungsreiche Übung und jeder konnte die verschiedenen Geräte ausprobieren oder Funktionen übernehmen. Die gegenseitige Unterstützung in den Gruppen und der Wissensaustausch waren sehr gross.

Danke der Übungsleitung für diese spannende Übung! 

Bericht: Sandra Baumgartner

Nach 13 Jahren wieder 542 Stufen hoch

Nach 13 Jahren wieder 542 Stufen hoch

Nach 13 Jahren wieder 542 Stufen hoch

Was vor 13 Jahren endete, fand am Samstag wieder seinen Anfang. Motivierter als je zuvor machten wir uns auf den Weg. Das Ziel: Tower Run auf dem Messeplatz in Basel.

Bevor es jedoch losgehen konnte, musste der Mannschaftstransporter mit den Atemschutzgeräten und der Brandschutzausrüstung der Teilnehmer beladen werden. Pünktlich um 13:30 Uhr fuhren wir los.

Um 14:33 Uhr und um 14:35 Uhr waren unsere Startblöcke. Das erste Team erreichte nach rund 11 Minuten das Ziel, und auch der Letzte des Teams war in der Bar Rouge vom Messeturm nach 542 Treppenstufen im 31. Stock angekommen.
Das zweite Team hatte weniger Glück: Zum einen fehlte ein Teammitglied, da es sich noch im Einsatz befand, zum anderen musste ein weiteres Mitglied das Rennen im 15. Stock abbrechen. Da wir als Vierer-Team angemeldet waren und die schnellsten drei gewertet werden, reichte die Teamgrösse für eine Wertung nicht mehr aus.

Nach dem Abstieg und einer Dusche ging es dann auch schon wieder retour nach Rheinfelden.
Als Belohnung gönnten wir uns unterwegs etwas im Gasthaus «Zur Goldenen Möwe», sodass wir gestärkt das Material retablieren konnten.

Vierte Gesamtfeuerwehrübung

Vierte Gesamtfeuerwehrübung

Vierte Gesamtfeuerwehrübung

Am Dienstag fand im Magazin und auf dem Areal der ARA die vierte Gesamtfeuerwehrübung statt. Dazu wurden die Angehörigen der Feuerwehr (AdF) in drei Gruppen aufgeteilt und so durften diese Gruppen auf die verschiedenen Posten verschieben.

Im und ums Magazin waren die beiden Posten Einsatz TLF und Rettungsdienst angesiedelt.

Einsatz TLF: Die Übungsannahme lautete, Brand im Gebäude mit Personen, welche gerettet werden mussten. Eine Rettung konnte unter Leitung eines Gruppenführers ausgeführt werden, da die Person in einem Rauchfreien Zimmer sich befand. Die Mannschaft auf dem TLF durften sich mit Atemschutz ausrüsten und mit einer Druckleitung zum Brandherd vorrücken. Die restlichen AdF halfen beim Aufbau der restlichen Leitungen, so wurde eine Transportleitung mit Teilstück und einer entsprechenden Druckleitung aufgebaut und für das TLF noch der Zubringer gelegt. Der Atemschutz fand ebenfalls eine Person, welche gerettet werden musste. Danach ging es an die Brandbekämpfung und ans Lüften.

Rettungsdienst Es wurde nochmals das Ampel-Schema erläutert und wie die Handhabung des Defibrillators funktioniert. Danach durften die Teilnehmer selber beatmen, drücken und den Übungsdefibrillator anwenden.

3-facher Brandschutz Zu Beginn des Postens gab es einen kurzen Theorieteil, bei dem die AdF aktiv einbezogen wurden und gewisse Abschnitte selbst präsentieren durften. In der Bearbeitung wurde mit einem einem Szenario geübt: Ein Fahrzeug mit auslaufendem Benzinfässern. Die Teilnehmer bauten den 3-fachen Brandschutz auf und gingen anschliessend zum Löschangriff über.

Ein abwechslungsreicher Übungsabend, der für jeden etwas zum mitnehmen bot.

Besten Dank an die Übungsleitung für die Vorbereitung und Durchführung des Abends.

Kaderprobe zum Thema Chemie

Kaderprobe zum Thema Chemie

Kaderprobe zum Thema Chemie

An der vergangenen Kaderprobe stand das Thema Chemie im Fokus. Auf dem Programm standen Messgeräte, Gefahrensymbole, Zonenbildung sowie die Grundlagen der Dekontamination.

Bei den Messgeräten starteten wir damit, wie man die Geräte in Betrieb nimmt. Da an diesem Abend das Kader in drei Gruppen geteilt war, konnten jeweils zwei Kader sich mit einem Messgerät auseinandersetzen. Der Postenchef hat dafür gesorgt, dass es diverse Stoffe zum Messen hatte. So konnten Benzindämpfe, Chlor, Brandgase durch verbrannte Kohle und CO₂ gemessen werden. Auch wurde auf die verschiedenen Alarmstufen auf den Geräten eingegangen und was die Stufen bedeuten. Ebenfalls behandelt wurden die untere Explosionsgrenze (UEG), obere Explosionsgrenze (OEG) und maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK).

Anschliessend wurden die Gefahrensymbole ausführlich behandelt. Beginnend mit den verschiedenen Gebotszeichen, Verbotszeichen, Rettungszeichen und GHS-Piktogrammen (Global Harmonized System). Weiter ging es mit den Gefahrentafeln, welche man auf Gefahrgutfahrzeugen sieht. Die obere Nummer gibt dabei die Gefahrnummer an und unten steht die UN-Nummer des Stoffes, welcher verladen wurde. Auf den vorhandenen iPads konnten dann die Apps «Hazmat Suisse» oder «UN Nummern» ausprobiert und Stoffe erkundet werden.

Den Abschluss bildete ein praktischer Posten, welchem ein kurzer Theorieteil vorausging. Bei der Theorie ging es um die Zonenbildung und wie eine Grobdekontamination abläuft. Dabei gilt: Auge vor Haut und Geschwindigkeit vor Präzision. Ein Unteroffizier durfte sich das Ereignis anschauen und die ersten Befehle an die Gruppe weitergeben. So durfte unter Atemschutz das Fahrzeug untersucht werden, während eine Zone gebildet wurde. Dabei wurde eine nicht ansprechbare Person gefunden, welche es galt zu dekontaminieren. Nach diesem kleinen Einsatz hatte es noch Platz für den Austausch innerhalb der Gruppe.

Auch wenn dieser Abend grösstenteils theorielastig war, konnten die Postenchefs jeweils engagierte Teilnehmer verabschieden. Daher gilt ein besonderer Dank den Postenchefs, welche massgeblich dazu beigetragen haben, dass der Abend kurzweilig blieb.