Atemschutz-Pokalwettkampf in Möhlin
Am Abend des 24. Aprils machte sich die Feuerwehr Rheinfelden auf den Weg nach Möhlin, um am diesjährigen Atemschutz-Pokalwettkampf teilzunehmen. In zwei Detachementen startend – das erste um 17:30 Uhr, das zweite um 18:30 Uhr ab dem Magazin Rheinfelden.
Nach der Ausrüstung, der Partnersuche sowie der Datenerfassung und einer obligatorischen Wartezeit von vier Minuten konnte es losgehen.
Posten 1 – Wassertransport (Einzelwertung): Gleich zu Beginn war Geschick gefragt. In zwei Minuten galt es, mit einem Kessel Wasser vom Brunnen zu holen, dieses in eine Eimerspritze umzufüllen und anschliessend gezielt durch eine Öffnung in einen Messbecher zu spritzen. Einfacher gesagt als getan – mit Maske und Handschuhen eine echte Herausforderung.
Posten 2 – Ski-Parcours (Gruppenwertung): Weiter ging es mit einer ungewöhnlichen Einlage: Auf Skiern mussten wir gemeinsam einen Parcours bewältigen und dabei Tennisbälle einsammeln. Die Koordination im Team war hier gefragt, und für den einen oder anderen Lacher war ebenfalls gesorgt.
Posten 3 – Luftgewehr-Schiessen (Einzelwertung): Mit drei Schuss auf eine Dartscheibe galt es, so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Die Atemschutzmaske erwies sich dabei als wenig hilfreich beim Zielen. Präzises Schiessen war unter diesen Umständen eine echte Kunst.
Posten 4 – Korbwerfen (Gruppenwertung): Sportlich ging es weiter: In zwei Minuten sollten so viele Basketbälle wie möglich im Korb versenkt werden. Auch hier zählte das Zusammenspiel im Team.
Posten 5 – Autodrehleiter (Gruppenwertung): Dieser Posten verlangte uns körperlich einiges ab. Von einem Tisch aus mussten zwei Bidons auf eine Höhe von 15 Metern hochgezogen werden. Die Position durfte dabei nur zweimal verlassen werden, um zu prüfen, ob die geforderte Höhe bereits erreicht war. Das ständige Nachfassen, Sichern und Halten der Höhe war schweissreibend, sicherlich einer der anstrengendsten Posten des Abends.
Posten 6 – Dreibein-Bidon (Einzelwertung): Ein weiteres Bidon, diesmal an einem Dreibein befestigt, musste auf genau einen Meter Höhe gebracht werden. Zum Glück war dieses Bidon nicht gefüllt, eine willkommene Erleichterung nach dem vorherigen Posten.
Posten 7 – Seilsack (Gruppenwertung): Gemeinsam musste ein Seilsack durch ein Gitter manövriert werden, wobei jeder Teilnehmer nur jeweils eine Hand einsetzen durfte. Kommunikation und Geduld waren hier das A und O.
Posten 8 – Memory (Gruppenwertung): Der letzte Posten liess uns etwas durchatmen: Memory spielen. Ob es Glück oder Können war, unsere Gruppe fand sich gut zurecht, da die Karten scheinbar nicht allzu gründlich gemischt worden waren.
Nach dem Wettkampf wurden die verbrauchten Kalorien dankenswerterweise mit Pommes frites und Wurstsalat wieder aufgefüllt, bevor es zur Rangverlesung kam. Der Pokal ging in diesem Jahr nicht nach Rheinfelden, doch das ist Ansporn genug, um nächstes Jahr mit noch mehr Elan anzugreifen und den Pokal endlich heimzuholen.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Verantwortlichen für die sorgfältige Vorbereitung und reibungslose Durchführung dieses Atemschutz-Pokalwettkampfes. Es war ein gelungener Anlass, der Teamgeist, Können und Humor gleichermassen gefordert hat.
Auf ein Wiedersehen und einen Sieg im nächsten Jahr!


