Kaderprobe zum Thema Chemie
An der vergangenen Kaderprobe stand das Thema Chemie im Fokus. Auf dem Programm standen Messgeräte, Gefahrensymbole, Zonenbildung sowie die Grundlagen der Dekontamination.
Bei den Messgeräten starteten wir damit, wie man die Geräte in Betrieb nimmt. Da an diesem Abend das Kader in drei Gruppen geteilt war, konnten jeweils zwei Kader sich mit einem Messgerät auseinandersetzen. Der Postenchef hat dafür gesorgt, dass es diverse Stoffe zum Messen hatte. So konnten Benzindämpfe, Chlor, Brandgase durch verbrannte Kohle und CO₂ gemessen werden. Auch wurde auf die verschiedenen Alarmstufen auf den Geräten eingegangen und was die Stufen bedeuten. Ebenfalls behandelt wurden die untere Explosionsgrenze (UEG), obere Explosionsgrenze (OEG) und maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK).
Anschliessend wurden die Gefahrensymbole ausführlich behandelt. Beginnend mit den verschiedenen Gebotszeichen, Verbotszeichen, Rettungszeichen und GHS-Piktogrammen (Global Harmonized System). Weiter ging es mit den Gefahrentafeln, welche man auf Gefahrgutfahrzeugen sieht. Die obere Nummer gibt dabei die Gefahrnummer an und unten steht die UN-Nummer des Stoffes, welcher verladen wurde. Auf den vorhandenen iPads konnten dann die Apps «Hazmat Suisse» oder «UN Nummern» ausprobiert und Stoffe erkundet werden.
Den Abschluss bildete ein praktischer Posten, welchem ein kurzer Theorieteil vorausging. Bei der Theorie ging es um die Zonenbildung und wie eine Grobdekontamination abläuft. Dabei gilt: Auge vor Haut und Geschwindigkeit vor Präzision. Ein Unteroffizier durfte sich das Ereignis anschauen und die ersten Befehle an die Gruppe weitergeben. So durfte unter Atemschutz das Fahrzeug untersucht werden, während eine Zone gebildet wurde. Dabei wurde eine nicht ansprechbare Person gefunden, welche es galt zu dekontaminieren. Nach diesem kleinen Einsatz hatte es noch Platz für den Austausch innerhalb der Gruppe.
Auch wenn dieser Abend grösstenteils theorielastig war, konnten die Postenchefs jeweils engagierte Teilnehmer verabschieden. Daher gilt ein besonderer Dank den Postenchefs, welche massgeblich dazu beigetragen haben, dass der Abend kurzweilig blieb.