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Ausbildung in der Übungsanlage ZAZ in Eiken

Ausbildung in der Übungsanlage ZAZ in Eiken

Ausbildung in der Übungsanlage ZAZ in Eiken

Bei angenehmen Temperaturen traf sich die Mannschaft um 19:00 Uhr im Magazin um im Konvoi nach Eiken in die Übungsanlage ZAZ zu verschieben.
In der Übungsanlage wurden drei Posten eingerichtet, welche für einen abwechslungsreichen Abend sorgten.

Der erste Posten war dem dreifachen Löschangriff gewidmet, im Szenario welches nach einer kurzen Theorielektion abgearbeitet wurde, musste eine Tankstelle gelöscht werden.
Respektive die angrenzenden Gebäude gehalten werden. Es wurde im ersten Durchgang vieles richtig gemacht, jedoch wurde der Angriffsweg falsch gewählt, so dass die Mannschaft nochmals eine Chance bekam um den Einsatz korrekt zu bewältigen.

Beim nächsten Posten ging es um das Thema Lüfter Einsatz am Modell eines Plexiglas-Hauses. So konnte die Mannschaft die Wirkung von Rauch im Gebäude und dem setzen eines Lüfters, welcher einen Überdrück erzeugt, angeschaut und diversen Abluftöffnungen getestet werden. Im Anschluss daran gab es noch eine entsprechende Demonstration im Gebäude.

Zum Schluss Standen noch Kleinlöschgeräte auf dem Programm, wie diverse Feuerlöscher (Light Water, Pulver und CO2) und die Löschdecke, es durfte jeder aus der Mannschaft mit den Geräten üben und die mal grösseren und weniger grossen Feuer löschen.

Pio Ausbildungstag 2016

Pio Ausbildungstag 2016

Pio Ausbildungstag 2016

Am Samstag dem 03.12.2016 trafen sich für die letzte Übung im 2016 die Pioniere sehr früh morgens im Magazin. Es war die Übung in dem Jahr mit der wohl kältesten Aussentemperatur: frostige 1°C begleiteten die Angehörige der Feuerwehr den ganzen Morgen. Erst gegen Mittag kam dann doch wieder erwarten die etwas wärmende Sonne zum Vorschein.

Um so wärmer war der Empfang durch den Übungsleiter Sandro Kobelt mit seinen Lektionsinhabern, Patrick De Bona und Carlo Wernle. Geübt wurde vor allem das im 2016 neu eingeführte 7-er System (EL/ Chef Rettung, Grfhr Front, 2x Front, Betreuung, Sicherheit, Rückwärtiges).

 

 

Der Pionierzug Strassenrettung kommt zum Einsatz bei Verkehrsunfällen oder anderen technischen Rettungen mit verletzten Personen, welche durch den Rettungsdienst nicht aus dem Fahrzeug oder der Gefahrenzone geborgen werden können.

Am Morgen wurde in zwei Gruppen von je 8 Angehörigen der Feuerwehr die Grundlagen der Rettung aus normal stehenden, auf der Seite und auf dem Dach liegenden Fahrzeugen geübt. Ziel war nebst dem richtigen Rettungsweg, die richtigen Schnitttechniken, die Sicherheit und vor allem das Zeitlimit einzuhalten. Speziell wurden die Dachöffnung und Dachentfernung nach vorne oder hinten, sowie die Abstützung Seitenlage mit den neuen Stützen angeschaut.
Früher galt die «Golden Hour». Damit ist gemeint, dass der Patient spätestens eine Stunde nach dem Unfallhergang in der Klinik ankommt, damit die Wahrscheinlichkeit einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes möglichst gering bleibt. Neu soll diese Zeit noch kürzer werden. Das bedeutet für die Rettung bleiben maximal 15-20 Minuten, egal in welche verzwickte Lage der/ die Patient/en durch das Ereignis gekommen ist/sind.

Auch in der Schlussphase wurde es niemandem Kalt. Und doch gab es Hühnerhaut, als wir die von unseren Lektionsleitern erstellte Übungsanlage für die Einsatzübung einsehen konnten. Wir stellten fest, dass es eine Massenkarambolage gegeben hatte und mehrere Wagen kreuz und quer, sowie aufeinander zu stehen gekommen waren. Es galt nun mit zwei Teams koordiniert durch den Einsatzleiter die Situation zu meistern. Ziel war es, die betroffenen Personen aus den Fahrzeugen so sicher aber auch so schnell als möglich zu retten.

Das war ein sehr lehrreicher und Team-fördernder Tag.

Präsentation zu den Aufgaben im 7er Team.

Quellen: Sandro Kobelt, Ronny Buser

Bericht: René Wiederkehr

Einweihung des neuen Mehrzweckbootes Pegasus der Feuerwehr Birsfelden

Einweihung des neuen Mehrzweckbootes Pegasus der Feuerwehr Birsfelden

Am 5.11 traf sich eine kleine Delegation der Feuerwehr Rheinfelden in Birsfelden um der Hauptübung und Einweihung des neuen Mehrzweckbootes „Pegasus“ beizuwohnen und dem Wetter zu trotzen. In gebührendem Rahmen wurde durch Regierungsrat Isaac Reber das Boot getauft und im Anschluss daran eine Demonstration gegeben.

Als erstes wurde eine Ölsperre errichtet mit der Hilfe des Feuerwehrbootes „Fürio“ des Kanton Baselland. Danach konnte „Pegasus“ seine Geschwindigkeit unter Beweis stellen, bei einer Personenrettung aus dem Rhein.

Quelle Video und Bilder: Ronny Buser

Delegiertenversammlung 2016 des SFV in Rheinfelden

Delegiertenversammlung 2016 des SFV in Rheinfelden

Am Samstag 04. Juni 2016 fand in Rheinfelden die Delegiertenversammlung 2016 des Schweizerischen Feuerwehrverbandes statt. Zu diesem Anlass trafen sich über 200 Delegierte aller Kantone, des Fürstentums Liechtenstein, und der Vereinigung Schweizerischer Berufsfeuerwehren VSBF im Kurbrunnensaal in Rheinfelden. Es konnten zudem hohe Gäste der Politik, dem Kanton, dem Bund und der Armee durch Franco Mazzi begrüsst werden. Nach einem Platzkonzert der Stadtmusik Rheinfelden während dem die Gäste draussen bei Kaffee, Gipfeli und Dauerregen ausharrten, wurde anschliessend pünktlich um 10:00 Uhr die GV gemäss den Traktanden durchgeführt.

Gefolgt an die GV gab es eine Rheinschifffahrt mit der Christoph Merian (CM), einem Schiff der BPG (Basler Personenschifffahrt AG). Begleitet wurde die CM von einem Militärboot der Schweiz.Armee, welches speziell für diesen Anlass in Basel eingewassert wurde. Zudem begleiteten uns, die auf und an dem Rhein tätigen Rettungs- und Blaulicht-Organisationen mit Ihren Booten auf den Abschnitten zwischen Rheinfelden und Birsfelden.

Beteiligte Rettungsorganisationen waren: Feuerwehren Rheinfelden Schweiz und Bad. Rheinfelden (D), Feuerwehr Grenzach Wyhlen (D), Technisches Hilfswerk THW (D), Feuerwehr Birsfelden, DLRG (D), Schweizer Armee.
Lange war in der ganzen Woche vor dem Samstag nicht klar, ob wegen dem vielen Regenniedergang die Schifffahrt am Samstag gesperrt sein würde und dieser Teil vom Anlass wortwörtlich ins Wasser fallen würde. Das Horrorszenario traf aber Gott-sei-Dank nicht ein.

An der Schleuse Augst wurde die CM mit ihrer illustren Gästeschar von den Autodrehleitern der Feuerwehren Rheinfelden und Muttenz, sowie der Feuerwehr Augst- Kaiseraugst mit den Kantonsfahnen und Blaulicht-Blitzen, sowie einem kräftigen Sirenen-Donner, der von der CM natürlich genau so laut erwidert wurde, empfangen. Davon beeindruckt und dadurch, dass sogar der Wettergott sein Einsehen hatte und uns leichten Sonnenschein schickte, wurden die Sonnentrassen plötzlich stark genutzt.

Die Boots-Flottille begleitete die CM bis hinunter nach Birsfelden. In Birsfelden zeigte dann ein Team der Berufsfeuerwehr Basel-Stadt mit dem Löschboot BL „Fürio“ eindrücklich sein Können und seine Löschkraft.

Die Fahrt zurück nach Rheinfelden gestaltete sich nicht minder interessant, den endlich gab es Mittagessen, Dessert, Kaffee und ein kleines Schnäpsli zum Verdauen all der vielen Eindrücke. Der grösste Teil der Flottille begleitete die CM mit ihren Delegierten auch wieder zurück nach Rheinfelden.

Zurück in Rheinfelden wurde an der Schifflände die Delegation durch den Wasserwerferstrahl der Feuerwehr Rheinfelden und mit der traditionellen Abgabe einer Aargauer Rüblitorte zum Apero bei Bier und Brezel begrüsst. An diesem Punkt ein recht herzliches Dankeschön an unser Nachbar Feuerwehr Möhlin für die Mithilfe und Ihren Oldtimer mit der Bierschankanlage.

Die Feuerwehr Rheinfelden als Organisator unter der Leitung des OK-Präsidenten Lukas Dickmann, stand mit rund 40 Angehörigen der Feuerwehr am Freitag und Samstag im Einsatz. Die Vorbereitung wurden bereits im 2014 gestartet. Die Zusammenarbeit auf biokantonaler Ebene zwischen AG/BL und über die Grenze hinweg mit Bad.Rheinfelden Deutschland wurde durch die Fähnrichdelegation (Marc Leber, Shirin Scheidegger von der Feuerwehr Rheinfelden und Kai Böhler von der Freiwilligen Feuerwehr Bad. Rheinfelden D) und eben dieser speziellen Schifffahrt abgebildet.

Der Anlass wurde grösstenteils durch Sponsoren finanziert. An dieser Stelle an alle Sponsoren ein recht herzliches Dankeschön. Ohne sie wäre der Anlass nicht möglich gewesen. Auch an alle Helfer, Bootsfahrer und beteiligten Organisationen einen riesigen Dank – es kamen nur Bewunderung und sehr viele positive Rückmeldungen von allen Seiten.

Quelle Text: R.Wiederkehr (Feuerwehr Rheinfelden)
Quelle Bilder: R. Wiederkehr, L. Dickmann (Feuerwehr Rheinfelden), Mike Fricker

Gesamtfeuerwehrübung in Eiken

Gesamtfeuerwehrübung in Eiken

Gesamtfeuerwehrübung in Eiken

Am Freitag 20.05. stand die zweite Gesamtfeuerwehrübung auf dem Programm, diese führte uns in das Zivilschutzausbildungszentrum (ZAZ) in Eiken. Im Gelände wurde der 3-fache Brandschutz und 3-fache Löschangriff geübt, dabei galt es die Tanks zu kühlen und das Feuer vor dem einten Tank unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen zu löschen. Beim Brandhaus konnte der Einsatz des Fognail geübt und das Verhalten des Nebelstrahls auf das Feuer beobachtet werden. Im Gemeindehaus und im Hotel Adler galt es das Schlauchmanagement im Griff zu haben, insbesondere die Wahl der richtigen Leitung für die entsprechende Situation und auch des Strahlrohrs.