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Maschinisten Übung vom 21.08.09

Maschinisten Übung vom 21.08.09

Wassertransport Autobahnzoll A861

An dieser Übung sollte grundsätzlich getestet werden, wie viel Wasser mittels einem Wassertransport vom Rhein auf die Autobahnbrücke A 861/ A98 zur Zollanlage gefördert werden kann.

 

Übungsziele waren die korrekte Bedienung von Universallöschfahrzeug (ULF), Löschpumpe Typ 4 (LöPu), Ausgleichsbecken und die Wasserabgabe nach Angaben Einsatzleiter und Übungsleitung. Die Schlüsselstellen waren: die optimale Positionierung der Boote, das Verlegen der Schläuche vom Rhein zum Schadenplatz und die Zusammenarbeit mit dem DLRG, sowie der Feuerwehr Warmbach.

 

Das Übungsszenario sah vor, dass eine grössere Havarie auf dem Lastwagenparkplatz auf der Schweizer Seite der Zollanlagen und daraus ein Brand entstanden war. Zudem drohte das in diesem Gebiet mit einer 125er Ringleitung ausgestattete Hydrantennetz zusammenzubrechen.

 

Das Rheinrettungsboot der Feuerwehr Rheinfelden und das Boot der DLRG Badisch Rheinfelden wurden zu diesem Zweck jeweils mit einer MS Pumpe Typ 2 ausgerüstet. Von den Booten wurde mit je zwei 75er Schläuche das Wasser vom Rhein über das ca.4m hohe Rheinbord zum Veloweg in 2 Ausgleichsbecken gefördert. Von den beiden Ausgleichsbecken bezog dann die Löschpumpe das Wasser und förderte dies über eine 110er Leitung als Zubringer zum Universallöschfahrzeug . Von dort aus wurde mit zwei 75er Leitungen der grosse Wasserwerfer auf dem Anhänger gespiesen und anschliessend auch der Monitor auf dem Dach vom ULF. Dieser Wassertransport konnte unter einer Stunde erstellt werden, was sehr gut ist und es wurden 3000l/min Wasser konstant bei 8 Bar gefördert. Es zeigte sich, dass selbst an der sehr schwer zugänglichen Rheinstelle unter der Autobahnbrücke ein Wassertransport möglich ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pio Übung vom 19.06.09

Pio Übung vom 19.06.09

Am Freitag dem 19.06.09 fand die zweite, der insgesamt drei Übungen in diesem Jahr statt.Schwergewicht dieser Übung war eine Autosicherung in Hanglage und retten unter schwierigen Bedingungen. Als erstes wurden die Anwesenden in zwei Gruppen eingeteilt und je einem Arbeitsplatz zugewiesen. Alle vorhandenen Mittel durften eingesetzt werden, um die Fahrzeuge in ihrer Lage so zu sichern, dass ein weiteres Arbeiten möglich wurde. Nach der Sicherung wurde die Arbeit beider Gruppen gemeinsam besprochen und die Arbeitsplätze getauscht. Nun durfte die Rettung der Patienten stattfinden. Die Rettchefs überlegten sich Ihren Rettweg und führten gemeinsam mit Ihren Gruppen die schwierige Rettung aus.

 

 

 

 

 

 

 

Maschinistenübung vom 12.6.09

Maschinistenübung vom 12.6.09

Thema dieser Maschinistenübung war „Trennen und Sägen“. Am Posten Trennen wurde der neu erworbene Stihl Trennjäger vorgeführt und den Maschinisten die Handhabung erklärt. Man merkte sofort den Unterschied zu der doch schon in die Jahre gekommenen Maschine, deren Technik nun doch schon veraltet ist. Der Posten Sägen zählte schon zu den Klassikern unter den Posten. Statt einfach nur Holzrugel zu schneiden, bemühten sich die Teilnehmer und sägten kurzerhand eine Holzbank. An einem weiteren Posten wurden die zwei Rettungsägen der Feuerwehr Rheinfelden eingesetzt. Es galt eine Autofrontscheibe zu schneiden und ein Kuchenblech zu zersägen, was besonders den Männern riesigen Spass bereitete. War ja schliesslich Muttis Kuchenblech. Zu guter Letzt gab es noch einen Posten, an dem der Habegger wieder einmal zum Einsatz kam, was alle Teilnehmer zur Freude der Übungsleitung aus dem FF beherrschten.

 

Gesamtfeuerwehrübung vom 21.03.09

Gesamtfeuerwehrübung vom 21.03.09

Halber Tag Intensivtraining in Eiken.

Am Samstag, dem 21. März 2009, hatten die Angehörigen der Feuerwehr Rheinfelden wieder das Vergnügen das Zivilschutz-Dorf in Eiken, „den Spielplatz“, zu benutzen. Übungen am Samstag haben den Vorteil, dass verschiedene Fälle simuliert werden können und dass man dafür genügend Zeit erhält, um auch ausreichend Erklärungen abzugeben. So auch an diesem schönen Samstagmorgen. An vier verschiedenen Posten wurde das einmal Erlernte aufgefrischt und das Neue einstudiert. Zum neuen Material konnte die Feuerwehr den „Fognail“  (der Nebelregennagel) vorstellen, der durch eine Tür geschlagen wird, um den dahinter liegenden Raum zu kühlen. Dies erlaubt dann den Atemschutzträgern den Raum mit geringerer Gefahr zu betreten. An einem zweiten Posten wurden die verschiedenen Rettungsarten eines Patienten repetiert und mit Hilfe des Schleifsackes durchgeführt. Gleichzeitig haben die AdF den ABCD-Test wie auch die Lagerung eines bewusstlosen Patienten wieder aufgefrischt. Ein weiterer Posten beschäftigte die Feuerwehrleute mit einer Rettung aus den Trümmern. Vorgefunden haben die AdF eine Übungspuppe, durch welche ein einen Meter langes Eisenstück ragte. Mit Hilfe zweier sauberer Schnitte des Eisenstückes konnte die Puppe durch den Korridor gerettet werden.

 

Der letzte Posten bestand daraus, einen Brand  mit Hilfe von Pulver- oder Schaumlöschern zu löschen. Dabei war die eigene Sicherheit von grösster Bedeutung. Geschützt vom Mannschutz des Strahlrohrs bewegten sich die AdF in Richtung Feuerstelle, um dort das Pulver oder den Schaum einzusetzen. Hierbei dient das Wasser lediglich zum eigenen Schutz. Der Sprühstrahl dient nicht nur als eigener Schutz, sondern kann ebenfalls als Löschmittel verwendet werden und zwar in dem man dem Feuer den Sauerstoff entzieht.

 

Nicht zu vergessen ist der letzte Posten, welcher durch den Verpflegungsoffizier geleitet wurde…….

 

 

 

 

 

 

 

PIO/SZ Übung vom 13. 03. 09

PIO/SZ Übung vom 13. 03. 09

An der gemeinsamen Übung mit dem Sanitätszug wurde eine LKW Rettung bis ins Detail erprobt. Dabei ging es nicht darum die „alten Hasen“ an den Geräten arbeiten zu lassen, sondern die Angehörigen des Sanitätszug sollten diese bedienen. Im gleichen Schritt wurden die Pioleute für die Betreuung des Patienten geschult. Neue Mittel wurden an diesem Abend vorgestellt und auch sofort eingesetzt. Die Rettungssoftware auf dem Laptop vom Zä 26 kam dabei auch wieder zum Einsatz und wurde 1:1 beübt. Es wurde aufgezeigt, dass dieses Mittel immer wie mehr auf der Unfallstelle unverzichtbar wird und eine sehr grosse Unterstützung für den Rettchef im Umgang mit immer moderneren Fahrzeugen ist. Im zweiten Teil mussten 2 Autos statt auseinandergeschnitten, für einmal sorgsam ausgebeult werden, so dass möglichst nahe der Orginalzustand wieder entsteht. Es zeigte sich jedoch, wir sind nicht so optimale Carrosseriespengler.

 

 

 

 

Horrorszenario geübt PIO/SZ

Horrorszenario geübt PIO/SZ

Vom 10.09.2008/pd

Die Pio verantwortlichen liessen sich für die Übung im September ein richtiges Horrorzenario einfallen. Auf der Engerfeldstrasse kollidierte ein PW mit einem Sattelschlepperzug. Dabei wurde der PW unter dem Auflieger eingeklemmt. Auf der Hauptstrasse in Fahrtrichtung Rheinfelden, geriet ein Augenzeuge mit seinem PW ins schleudern, durchbrach die Leitplanke und stürtzte anschliessend von der Überführung. Der PW Lenker unter dem Auflieger und der zweite Lenker wurden beim Unfall, in Ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Aus dem Auflieger der bis oben mit alten Reifen beladen war, drang dichter Rauch und drohte in Flammen aufzugehen. Der Beifahrer des Sattelzuges stand unter Schock und irrte auf dem Schadensplatz ziellos umher. Nach dem eintreffen vom ersten Einsatzfahrzeug war klar, man hatte es hier mit 2 Rettungen und mehreren Verletzten zu tun. Beide Rettungen wurden gleichzeitig von 2 Teams ausgeführt. Zusätzliche Leute kümmerten sich um den Lastwagenfahrer und dessen Beifahrer. Das Spital Rheinfelden sorgte dabei um die sofortige Behandlung der Verletzungen und den Abtransport der Verletzten Personen. An dieser Übung konnten dabei wieder einmal verschiedene Schnitttechniken und die Handhabung der Geräte geübt werden.