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Gesamtfeuerwehrübung vom 6.03.10

Gesamtfeuerwehrübung vom 6.03.10

Am Samstagmorgen war es wieder so weit. Die gesamte Feuerwehr trainierte einen halben Tag lang, diverse Taktiken auf dem Gelände des Zivilschutzausbildungs- Zentrums in Eiken. Aufgeteilt in drei Gruppen galt es 3 Verschiedene Posten zu bearbeiten.

 

Beim Posten Löschtechniken am Feuer, wurde den Teilnehmern wieder einmal richtig eingeheizt. Mit Brennholz wurden grosse Feuer erzeugt die nicht so schnell gelöscht werden konnten. Die Ziele hier: Jeder kennt die neuen Löschtechniken und hat diese selber angewendet.Beim Posten Innenangriff mit verschiedenen Zutrittsmöglichkeiten war es Ziel, das korrektes vorgehen im Innenangriff mit Einstieg über Leitern, Fenster und Türen zu üben und korrekt zu führen. Der letzte Arbeitsplatz Rettungen aus schwierigen Lagen, drängte die Teilnehmer in einen engen Schacht. Die dortige Rettung gestaltete sich in den engen Verhältnissen nicht ganz so einfach. Ziele hier: Rascher und korrekter Rettungseinsatz mit Beihilfe technischem Spezialwerkzeug, Zweckmässige Schadenplatzorganisation und beachten der Patientenschonung.

 

Kurz vor der ersten Pause ereichte eine Schneefront dann Eiken und Frau Holle schüttete aus allen Kesseln bis in kürzester Zeit, über 6 cm Schnee zum liegen kam.Trotz dem vielen Schnee wurde jedoch Motiviert weitergearbeitet.Vor dem Mittagessen durften die Teilnehmer eine Demo der Hunderettungsschule Schweiz geniessen. Ein Rettungshund noch in Ausbildung bekam von seiner Lehrerin einen Suchauftrag in einem Trümmerfeld wo sich zwei Personen versteckten.Für die Verpflegung rührten unser Verpflegungsoffizier und sein Assistent wieder einmal gekonnt in Ihren Töpfen und zauberten dem Wetter entsprechend eine feine Suppe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterbildungskurs 2010 für Offiziere

Weiterbildungskurs 2010 für Offiziere

An insgesamt drei Samstagen im Januar und anfangs Februar, fand der Weiterbildungskurs 2010 für Offiziere in Rheinfelden statt. Alle Offiziere vom Kreis 6 wurden zu diesem WBK nach Rheinfelden aufgeboten. Die cirka 60 – 70 Teilnehmer pro Kurs wurden jeweils in 6-7 Klassen eingeteilt. Nach einer Information über baulichen Brandschutz, wurden grundlegende Elemente im Feuerwehrhandwerk streng nach Reglement repetiert. An 7 Posten wurden in verschiedenen Lektionen die Kenntnisse zu Brandbekämpfung, Rettungsdienst und Pionierarbeiten gefestigt. Jeder Teilnehmer musste sich bereits vor dem Kurs zu 3 Lektionen als Gruppenführer sorgsam vorbereiten. Die Lektionsinhaber wurden erst kurz vorher bestimmt, um die Lektion in 25 Min. abzuhalten, um im Anschluss sogleich von den Beobachtern beurteilt zu werden. An drei Posten wurden auch kleine Einsatzübungen aus dem Stand abgehalten. Das richtige beurteilen und besprechen einer Lektion stand an diesem WBK im Vordergrund, weshalb ein Lektionsinhaber auch mehrere Male von Klassenkollegen für seine Lektion beurteilt und besprochen wurde. Am Abend wusste dann jeder, dass es genauso wichtig ist, sich für eine Arbeit zu Bedanken, bevor eine Beurteilung stattfindet. Wertschätzung, Stoffkenntnis, Erwachsenenbildung und Beobachten mit anschliessender strukturierter Besprechung waren somit die Kernthemen.Die Feuerwehr Rheinfelden stellte für die Kurse die komplette Infrastruktur inklusive unzähliger HelferInnen zur Verfügung. Arbeitsplätze und das Material mussten vorbereitet, die Verpflegung für die Teilnehmer durch den Verpflegungsoffizier und seinen Sous-Chef zeitgerecht gekocht, das Mittagsessen von Feuerwehrfrauen im Feuerwehrsaal serviert und am Abend auch alles Material wieder retabliert werden. Die Verpflegung mit Kaffee und Gipfeli, sowie Getränke und Sandwich wurde an diesen Tagen durch ein starkes Team der Jugendfeuerwehr organisiert und in den kurzen Pausen angeboten. Die Kursteilnehmer gaben ein positives Feedback zu dieser Infrastruktur. Die Feuerwehr Rheinfelden bedankt sich bei allen freiwilligen Helfer und der Bevölkerung für Ihre Unterstützung.

 

Bericht und Bilder: Feuerwehr Rheinfelden

 

 

 

 

 

 

 

Schlussübung Feuerwehr Rheinfelden

Schlussübung Feuerwehr Rheinfelden

Rheinrettungsdienst setzt erstmals Neufundländerhund zur Rettung ein Die Feuerwehr Rheinfelden besitzt zwei Rettungsboote. Das Stammboot Zähring 81 mit dem Namen „Anita“ ist leider seit dem Vandalenakt Anfangs Oktober ausser Gefecht gesetzt und liegt zur Zeit in der Werft für die Schadensaufnahme. Der Schaden ist so hoch, das er eventuell einem Totalschaden nahe kommen kann.

 

Das zweite Boot (Zähring 82, ein Gummiboot mit Motor) ist normalerweise im Schwimmbad Rheinfelden stationiert. Zähring 82 wird mehrheitlich für den unteren Teil des Rhein-Abschnittes 1 in Einsatz gebracht, unterstützt aber auch das Boot Zähring 81 flussaufwärts. Der Rhein-Abschnitt 1 erstreckt sich über rund 8 km, weshalb mehrere Boote im Einsatz notwendig sind, da der schnellstmögliche Zeitpunkt des Eintreffens eines Bootes bei der zu rettenden Person entscheidend für den Erfolg ist.

Im Einsatz arbeiten der Rheinrettungsdienst der Feuerwehr Rheinfelden Schweiz, die Bootsführer und Taucher des DLRG der Ortsgruppe Bad. Rheinfelden, Führungselemente der Feuerwehr Rheinfelden Schweiz und der Feuerwehr Bad. Rheinfelden auf und am Rhein eng zusammen.

 

Die Übungssituation sah vor, dass eine Person ins Wasser gesprungen war, aber sich dabei verletzte und es diese zu retten galt. Nach der erfolgreichen Rettung und der Übergabe an der Patientenübergabestelle Schifflände war es ein Kajakfahrer, welcher in Bedrängnis kam und nach Hilfe schrie. Zuerst wurde der Fahrer gerettet und anschliessend das Kajak. Dies kommt doch immer wieder vor, dass sich Boote oder Pontons selbstständig machen und vom Rheinrettungsdienst wieder „eingefangen“ werden.

 

Ausgerechnet zur Schlussübung war auch noch der Motor am Boot der DLRG (Deutsche Lebensrettungs-gesellschaft) defekt, sodass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit leider nicht gezeigt werden konnte.

 

Die Sanitäterin Daniela Uebelhart hat mit Ihrer Hündin Lesley dieses Jahr hart gearbeitet. Die Neufundländerin ist 4 Jahre alt und soll bei zukünftigen Rettungen von Menschen auf dem Rhein auch zum Einsatz kommen. Heute zeigte Sie ihr Können.In ihren Heimatorten werden die bis zu 80 Kilogramm schweren Neufundländer in Wasserarbeitsgruppen (Vereinen) dazu ausgebildet, Puppen, Boote und Menschen aus dem Wasser zu ziehen. Dabei können die Hunde, die zwischen den Zehen sogar kleine Schwimmhäute haben, bis zum Achtfachen ihres eigenen Körpergewichts ziehen.

 

Strassenrettung durch die Pioniere Hydraulische Bergungssysteme unter Hochdruck helfen die harten Bauteile von einem Personen-, einem Lastwagen, einem Bus oder sogar einem Eisenbahnwagon zu „knacken“ und eingeklemmte Personen somit schonungsvoll, aber auch so schnell wie möglich aus der unschönen Situation zu befreien. Eine permanente Abstimmung durch den Rettchef der Feuerwehr mit der medizinischen Betreuung, welche durch die Sanität 144 oder die Feuerwehrsanitäter sichergestellt wird, hilft den Einsatz meistern.

 

Die für die Übung gestellte Ereignissituation stellte die Einsatzkräfte von Rheinfelden vor grosse Herausforderungen. Ein PW war unter einem Baubagger eingeklemmt und es galt die Insassen möglichst schnell aus dem stark havarierten Fahrzeug zu bergen und der Sanität zu übergeben. Schwergewichte waren die ruhige, sowie leise Kommunikation und die sichere Handhabung der Geräte. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde durch Sicherung des Fahrzeuges gegen abrutschen oder wegrollen sicher gestellt, dass sich während der Arbeiten nichts mehr unkontrolliert bewegen konnte. Während diesen zeitaufwändigen Sicherungsarbeiten wurde der Patient immer betreut. Auf die Sicherheit für den Patienten und natürlich auch für die Helfer wurde sehr grossen Wert gelegt. Ist doch zum Beispiel ein während den Rettungsarbeiten plötzlich losgehender Airbag (heute sind je nach Fahrzeugtyp bis zu acht Airbags eingebaut) ein grosses Risiko, dass sich die in diesem Moment vor dem Airbag befindende Person verletzen kann.

 

Brandbekämpfung am historischen Rathaus Der Brandausbruch im Innenhof des Rathauses liess Schlimmes ahnen. Das imposante Rathaus mit seiner barocken Fassade und den Wappen, dem trutzigen Turm, der Gerichtslaube und dem schönen Innenhof mit der stolzen Freitreppe wurden von Rauchschwaden verschleiert. Diverse Rettungen von Personen wurden mit höchster Priorität befohlen und die Brandbekämpfung so schnell als möglich in Angriff genommen.Zur Rettung wurde auch die Autodrehleiter eingesetzt, welche gerade in der Altstadt mit dem abknickbaren Teil im oberen Drittel unersetzbare Dienste leisten kann. Bei der Brandbekämpfung galt es genügend Schlauchvorrat bereit zu legen und die Rohrführergrundsätze einzuhalten.

 

….und am Schlussfest Am folgenden Apéro und Nachtessen im Magazin Riburgerstrasse, welches übrigens nächstes Jahr 10 Jahre alt wird, hatten die Gäste, Angehörige und Feuerwehrleute sich einiges zum vergangenen Feuerwehrjahr und seinen vielen Einsätzen im 2009 zu erzählen. Während Bilder und Filme der vergangenen 365 Feuerwehrtage mehr im Hintergrund gezeigt wurden, standen die Ehrungen und Beförderungen sicherlich im Vordergrund. Werner Hassler ist in der Gemeindeführung für die Feuerwehr Rheinfelden zuständig und gibt nun nach erlebnisreichen zwölf Jahren diese Aufgabe weiter. Er führte in seiner Abschiedsrede markante Meilensteine auf, worauf er die Nennung  und seine Beförderung zum Feuerwehrmann ehrenhalber entgegen nehmen konnte.

Ehrungen:

Sandra Baumann 10 Jahre Claudio Besenzoni 10 Jahre Daniel Wunderlin 30 Jahre

Beförderungen:

Sandra Uebelhart zum Gefreiten Monika Hoffmann zum Gefreiten Philipp Büchele zum Korporal

FACTS 2009

[twocol_one]Anzahl Feuerwehrangehörige:[/twocol_one] [twocol_one_last]85 (Stand Liste AGV)[/twocol_one_last] [twocol_one]Einsätze im 2009 waren es 65 (bis zum 06.11.09)[/twocol_one] [twocol_one_last](Im Vergleich zu 58 Einsätze im 2008)[/twocol_one_last] [twocol_one]Brand:[/twocol_one] [twocol_one_last]14 Einsätze[/twocol_one_last]

[twocol_one]Brandmeldeanlage BMA:[/twocol_one] [twocol_one_last]21 Einsätze[/twocol_one_last] [twocol_one]Oel:[/twocol_one] [twocol_one_last]3 Einsätze[/twocol_one_last] [twocol_one]Unfallrettung:[/twocol_one] [twocol_one_last]3 Einsätze[/twocol_one_last]

[twocol_one]Tierretuung:[/twocol_one] [twocol_one_last]1 Einsatz[/twocol_one_last] [twocol_one]Wasser:[/twocol_one] [twocol_one_last]5 Einsätze[/twocol_one_last]

[twocol_one]Div. Hilfeleistungen:[/twocol_one] [twocol_one_last]10 Einsätze[/twocol_one_last] [twocol_one]Rheinrettungsdienst:[/twocol_one] [twocol_one_last]8 Einsätze[/twocol_one_last] [divider] Es waren gesamthaft 567 Mann im Einsatz.

Es wurden 1251 Einsatzstunden geleistet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder: Simon Ertler

 

 

 

 

Bilder: Feuerwehr Rheinfelden

Intensivausbildung der Feuerwehr Sanität

Intensivausbildung der Feuerwehr Sanität

Die Angehörigen des Sanitätszuges der Feuerwehr Rheinfelden werden vom Ressortchef Philipp Büchele an vier Detailausbildungen pro Jahr fachtechnisch auf dem neuesten Ausbildungsstand gehalten. Nur so können die SanitäterInnen im Falle eines eintretenden Ernstfalles während einer Übung oder einem Einsatz die gute Betreuung der AdF (Angehörige der Feuerwehr) sicherstellen. Sie sind verantwortlich für die medizinische und psychologische Betreuung der AdF’s,  aber auch für die in einem Ereignis betroffenen Personen.

 

Zu dem Ausbildungstag mit dem modernen Ernsteinsatzmaterial kamen auch die Feuerwehr SanitärInnen der Nachbarfeuerwehr Möhlin in den Ausbildungssaal der Feuerwehr nach Rheinfelden.

 

Insgesamt wurden 11 AdF am Samstagmorgen durch zwei Instruktoren der Emergency Schulungszentrum AG aus Zofingen kompetent durch die Themen BLS (Basic Life Support = Lebensrettende Sofortmassnahmen) und AED (Automatischer externer Defibrillator) geführt. Nach erfolgter Theorie wurde nach dem neuen Patientenbeurteilungssystem ABC(D) an vier Dummys mit und ohne Hilfsmittel gearbeitet. Die Feuerwehr Möhlin besitzt bereits einen AED. Die Feuerwehr Rheinfelden wird im nächsten Jahr einen beschaffen.

 

Am Nachmittag übermittelten die zwei Rettungssänitäter die Theorie und Ihre Erfahrungen zu Bergungs- und Rettungsmitteln. Die der Feuerwehr zur Verfügung stehenden Mittel sind: der Halskragen zur Stabilisierung der Wirbelsäule, das Rettungsbrett zur Rettung von Personen aus einem Auto, das Bergungskorsett zur Rettung von Personen in schwierigen Lagen, die Schaufeltrage und Vakuummatratze zur Stabilisierung und dem Transport von am Rücken verletzten Personen. Weitere Themen wie Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen sind auf Seite der TeilnehmerInnen auf grosses Interesse gestossen.

 

Wie wichtig diese gute und intensive Ausbildung ist, zeigte erneut der Verkehrsunfall zwischen Möhlin und Rheinfelden vom vergangenen Donnerstag. Die Feuerwehr traf als erste Rettungsorganisation am Unfallort ein. Die SanitäterInnen übernahmen sofort den Auftrag der Betreuung der verletzten Person. Bis zum Eintreffen der aus Liestal kommenden Ambulanz wurden in Absprache mit dem technischen Rettchef folgende Massnahmen umgesetzt; die Lebensrettenden Sofortmassnahmen wurden durchgeführt und ein Halskragen zur Stabilisierung der Halswirbelsäule am Patient angebracht. Anschliessend wurden die RettungssanitäterInnen in ihrer Arbeit weiter unterstützt.

 

Bist Du daran interessiert, in einem Team der Feuerwehr die neuesten Erkenntnisse zur Ersten Hilfe zu lernen und bei Notwenigkeit auch anwenden zu können? So melde Dich bitte bei Feuerwehr Rheinfelden, Aktuariat, Riburgerstrasse 8, 4310 Rheinfelden, Telefon 061 833 80 10. Wir würden uns freuen dich kennen zu lernen.

 

 

 

 

Atemschutz in Sisseln

Atemschutz in Sisseln

Übung vom 04.09.2009

Schwergewicht dieser Übung war, Rohrführertraining unter Atemschutz. Atemschützler der Feuerwehren Rheinfelden, Möhlin-Zeinigen und der Löschgruppe Areosol Möhlin, übten gemeinsam auf dem Brandplatz der DSM Sisseln verschiedene Löschtechniken. Am ende des Abends nach einer kurzen Einsatzübung gab es anschliessend, im Feuerwehr Magazin von Möhlin noch eine kleine Verpflegung.

 

 

 

 

 

 

 

Pio Übung vom 11.09.09

Pio Übung vom 11.09.09

Die letzte Pio-Übung gestaltete sich als Einsatzübung. An einer Kreuzung in Rheinfelden, ereignete sich ein Verkehrsunfall, wobei sich das verunfallte Fahrzeug überschlug und auf einer 1 Meter hohen Mauer, auf dem Dach zum liegen kam. 2 Personen verletzt und eingeklemmt, so das Übungs-Szenario. Auf einem Nebenarbeitsplatz musste mit Hilfe vom grossen Trennjäger, ein Grill aus zwei Stahl-Fässern geflext werden.

Mit Hilfe kniffliger Abstützungen und Hebetechniken, konnten anschliessend die Rettungen ausgeführt werden. Ein Highlight an diesem Abend war sicherlich die Übungsbesprechung am Ende der Übung, die musste nämlich in verschiedenen Rollen von 4 Gruppen inszeniert werden. Dazu zählt auch, die anschliessende Wurst vom selbst gebauten Grill.