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Nach 13 Jahren wieder 542 Stufen hoch

Nach 13 Jahren wieder 542 Stufen hoch

Nach 13 Jahren wieder 542 Stufen hoch

Was vor 13 Jahren endete, fand am Samstag wieder seinen Anfang. Motivierter als je zuvor machten wir uns auf den Weg. Das Ziel: Tower Run auf dem Messeplatz in Basel.

Bevor es jedoch losgehen konnte, musste der Mannschaftstransporter mit den Atemschutzgeräten und der Brandschutzausrüstung der Teilnehmer beladen werden. Pünktlich um 13:30 Uhr fuhren wir los.

Um 14:33 Uhr und um 14:35 Uhr waren unsere Startblöcke. Das erste Team erreichte nach rund 11 Minuten das Ziel, und auch der Letzte des Teams war in der Bar Rouge vom Messeturm nach 542 Treppenstufen im 31. Stock angekommen.
Das zweite Team hatte weniger Glück: Zum einen fehlte ein Teammitglied, da es sich noch im Einsatz befand, zum anderen musste ein weiteres Mitglied das Rennen im 15. Stock abbrechen. Da wir als Vierer-Team angemeldet waren und die schnellsten drei gewertet werden, reichte die Teamgrösse für eine Wertung nicht mehr aus.

Nach dem Abstieg und einer Dusche ging es dann auch schon wieder retour nach Rheinfelden.
Als Belohnung gönnten wir uns unterwegs etwas im Gasthaus «Zur Goldenen Möwe», sodass wir gestärkt das Material retablieren konnten.

Vierte Gesamtfeuerwehrübung

Vierte Gesamtfeuerwehrübung

Vierte Gesamtfeuerwehrübung

Am Dienstag fand im Magazin und auf dem Areal der ARA die vierte Gesamtfeuerwehrübung statt. Dazu wurden die Angehörigen der Feuerwehr (AdF) in drei Gruppen aufgeteilt und so durften diese Gruppen auf die verschiedenen Posten verschieben.

Im und ums Magazin waren die beiden Posten Einsatz TLF und Rettungsdienst angesiedelt.

Einsatz TLF: Die Übungsannahme lautete, Brand im Gebäude mit Personen, welche gerettet werden mussten. Eine Rettung konnte unter Leitung eines Gruppenführers ausgeführt werden, da die Person in einem Rauchfreien Zimmer sich befand. Die Mannschaft auf dem TLF durften sich mit Atemschutz ausrüsten und mit einer Druckleitung zum Brandherd vorrücken. Die restlichen AdF halfen beim Aufbau der restlichen Leitungen, so wurde eine Transportleitung mit Teilstück und einer entsprechenden Druckleitung aufgebaut und für das TLF noch der Zubringer gelegt. Der Atemschutz fand ebenfalls eine Person, welche gerettet werden musste. Danach ging es an die Brandbekämpfung und ans Lüften.

Rettungsdienst Es wurde nochmals das Ampel-Schema erläutert und wie die Handhabung des Defibrillators funktioniert. Danach durften die Teilnehmer selber beatmen, drücken und den Übungsdefibrillator anwenden.

3-facher Brandschutz Zu Beginn des Postens gab es einen kurzen Theorieteil, bei dem die AdF aktiv einbezogen wurden und gewisse Abschnitte selbst präsentieren durften. In der Bearbeitung wurde mit einem einem Szenario geübt: Ein Fahrzeug mit auslaufendem Benzinfässern. Die Teilnehmer bauten den 3-fachen Brandschutz auf und gingen anschliessend zum Löschangriff über.

Ein abwechslungsreicher Übungsabend, der für jeden etwas zum mitnehmen bot.

Besten Dank an die Übungsleitung für die Vorbereitung und Durchführung des Abends.

Kaderprobe zum Thema Chemie

Kaderprobe zum Thema Chemie

Kaderprobe zum Thema Chemie

An der vergangenen Kaderprobe stand das Thema Chemie im Fokus. Auf dem Programm standen Messgeräte, Gefahrensymbole, Zonenbildung sowie die Grundlagen der Dekontamination.

Bei den Messgeräten starteten wir damit, wie man die Geräte in Betrieb nimmt. Da an diesem Abend das Kader in drei Gruppen geteilt war, konnten jeweils zwei Kader sich mit einem Messgerät auseinandersetzen. Der Postenchef hat dafür gesorgt, dass es diverse Stoffe zum Messen hatte. So konnten Benzindämpfe, Chlor, Brandgase durch verbrannte Kohle und CO₂ gemessen werden. Auch wurde auf die verschiedenen Alarmstufen auf den Geräten eingegangen und was die Stufen bedeuten. Ebenfalls behandelt wurden die untere Explosionsgrenze (UEG), obere Explosionsgrenze (OEG) und maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK).

Anschliessend wurden die Gefahrensymbole ausführlich behandelt. Beginnend mit den verschiedenen Gebotszeichen, Verbotszeichen, Rettungszeichen und GHS-Piktogrammen (Global Harmonized System). Weiter ging es mit den Gefahrentafeln, welche man auf Gefahrgutfahrzeugen sieht. Die obere Nummer gibt dabei die Gefahrnummer an und unten steht die UN-Nummer des Stoffes, welcher verladen wurde. Auf den vorhandenen iPads konnten dann die Apps «Hazmat Suisse» oder «UN Nummern» ausprobiert und Stoffe erkundet werden.

Den Abschluss bildete ein praktischer Posten, welchem ein kurzer Theorieteil vorausging. Bei der Theorie ging es um die Zonenbildung und wie eine Grobdekontamination abläuft. Dabei gilt: Auge vor Haut und Geschwindigkeit vor Präzision. Ein Unteroffizier durfte sich das Ereignis anschauen und die ersten Befehle an die Gruppe weitergeben. So durfte unter Atemschutz das Fahrzeug untersucht werden, während eine Zone gebildet wurde. Dabei wurde eine nicht ansprechbare Person gefunden, welche es galt zu dekontaminieren. Nach diesem kleinen Einsatz hatte es noch Platz für den Austausch innerhalb der Gruppe.

Auch wenn dieser Abend grösstenteils theorielastig war, konnten die Postenchefs jeweils engagierte Teilnehmer verabschieden. Daher gilt ein besonderer Dank den Postenchefs, welche massgeblich dazu beigetragen haben, dass der Abend kurzweilig blieb.

Kaderprobe der Feuerwehren Raurica und Rheinfelden

Kaderprobe der Feuerwehren Raurica und Rheinfelden

Kaderprobe der Feuerwehren Raurica und Rheinfelden

Am Donnerstag fand eine gemeinsame Übung mit den Kadern der Feuerwehr Rheinfelden und Raurica statt. Der wichtigste Punkt der Übung war, in Krisen Köpfe kennen.
Wir waren in den letzten Jahren des Öfteren in Kaiseraugst um zu unterstützen, daher macht es durchaus Sinn, wenn man weiss, wie die anderen so ticken.

In der ersten halben Stunde durften die Unteroffiziere an drei parallelen Posten, sich mit dem Thema Lüfter auseinandersetzen. Dazu wurden diverse Räume im Magazin eingeraucht. Die Postenchefs hatten allesamt das gleiche Material zur Verfügung, ein Akkulüfter, Lutten und Plastikschlauch. Das Ziel war, in 30 Minuten ein Lüftungskonzept zu erarbeiten und den Raum rauchfrei zu bekommen. In dieser Zeit hatten die Offiziere wiederum Zeit im Spital Rheinfelden eine technisches Hilfeleistungs Szenario auszustecken und in der Spitex ein Brandereignis.

Die Szenarien:

  • Im Technikraum Bad, gab es einen Wasseraustritt, dieser konnte durch Abstellen der Zuleitung gestoppt werden. Der Mitarbeiter vom technischen Dienst hat übersehen, dass noch ein Elektroschrank unter Strom stand und beim Betreten der Metalltreppe er ein Stromschlag erlitt.

    Alarmmeldung: 21.05.2026, 19:45, in Rheinfelden, Riburgerstrasse 12, Technische Hilfeleistung, Keller unter Wasser

  • In einem Wohngebäude brach im Untergeschoss ein Brand aus, der Rauch verteilte sich darauf im Treppenhaus, eine Person bewusstlos im Treppenabgang zum Keller, eine Person im 3 OG gehunfähig.

    Alarmmeldung: 21.05.2026, 19:45, in Rheinfelden, Brand-Mittel, Hermann-Keller-Strasse 9, Brand im Keller

Keller unter Wasser:
So unterschiedlich die Gruppen waren, so unterschiedlich war auch das vorgehen, der Einsatzleiter. Die erste Gruppe hatte alles was auf Platz war in der nähe des Ereignis, bei der zweiten Gruppe war nur das nötigste vor Ort. Der Rest war ausserhalb des Gebäudes und arbeitete dem VB Front zu. Obwohl unterschiedliche Herangehensweisen, so zogen alle die korrekten Entscheide. Zutrittsverhinderung, Freimessen, Bereich stromlos machen, retten und bewältigen.

Brand-Mittel:
Bei diesem Einsatz sollte es keine unterschiedlichen Vorgehensweisen geben, da der Brandherd gesucht werden muss und allfällige Rettungen ausgeführt werden müssen. So gab es bei beiden Gruppen den gleichen Entscheid, Retten der vermissten Personen, Brand lokalisieren und löschen und zum Schluss das Gebäude rauchfrei bekommen.

Die Lehren aus diesem Abend: Damit die Kommunikation funktioniert, ist daran zu denken, dass Raurica auf einem anderen Kanal funkt als wir, dies konnte bei beiden Szenarien sehr gut beobachtet werden.

Den Abschluss für einen solchen Anlass: Ein gemütliches Beisammen sein, bei einem Imbiss um sich noch besser kennenzulernen. Unser Verpflegungsoffizier zauberte aus seiner mobilen Küche ein feines Gehacktes mit Hörnli.

Besten Dank allen Postenchefs, dem Verpflegungsteam und den Eigentümern für die Benutzung der Räumlichkeiten.

Dreifacher Brandschutz und Löschangriff bei der Neueingeteiltenprobe

Dreifacher Brandschutz und Löschangriff bei der Neueingeteiltenprobe

Dreifacher Brandschutz und Löschangriff bei der Neueingeteiltenprobe

Die Neueingeteilten hatten im Einführungskurs das Grundhandwerk des Feuerwehrdienstes vermittelt bekommen. Ein Thema, welches nicht mehr im Ausbildungsblock ist, ist der dreifache Brandschutz und Löschangriff.
Dieser wurde am letzten Dienstag vermittelt.

Mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF), Lastwagen und Mannschaftstransporter ging es auf das Areal von Feldschlösschen. Die Lektionsgeber in dieser ersten Sequenz waren erfahrene Gruppenführer unterstütz von jeweils einem Offizier.
In einer kurzen Theorie wurden die benötigten Teile aufgezeigt, bevor es dann zum praktischen Teil überging, wo das Material ab dem TLF oder Schaummodul gesucht werden konnte. Schritt für Schritt wurden die einzelnen Teile aufgebaut, zuerst in einem trockenen Durchgang und danach in einem scharfen. Als dies bei beiden Gruppen sass, wurde das komplette Material retabliert.

In einem weiteren kurzen theoretischen Teil wurde der Aufbau vom dreifachen Brandschutz (Pulver, Schaum, Wasser) und Löschangriff (Wasser, Schaum, Pulver) besprochen. Nebst dem Aufbau wurde auch das Einsatzgebiets besprochen.
Danach ging es schlag auf schlag und es wurde in eine erste Einsatzübung gestartet. Dabei wurde der dreifache Brandschutz aufgebaut, als dies Stand wurde die Arbeit kurz besprochen und Tipps mitgegeben. Als alles wieder bereit war, wurde noch der dreifache Löschangriff einsatzmässig geprobt. Die Tipps, insbesondere der Leitungsbau wurde beherzigt und so konnte nach rund 2 1/2 Std. alles gereinigt und retabliert werden und wieder ins Magazin verschoben werden.

Die Neueingteilten konnten sicherlich einiges für ihre weitere Feuerwehrlaufbahn mitnehmen. Vielen Dank den Lektionsgebern und der Übungsleitung.

Atemschutz-Pokalwettkampf in Möhlin

Atemschutz-Pokalwettkampf in Möhlin

Atemschutz-Pokalwettkampf in Möhlin

Am Abend des 24. Aprils machte sich die Feuerwehr Rheinfelden auf den Weg nach Möhlin, um am diesjährigen Atemschutz-Pokalwettkampf teilzunehmen. In zwei Detachementen startend – das erste um 17:30 Uhr, das zweite um 18:30 Uhr ab dem Magazin Rheinfelden.

Nach der Ausrüstung, der Partnersuche sowie der Datenerfassung und einer obligatorischen Wartezeit von vier Minuten konnte es losgehen.

Posten 1 – Wassertransport (Einzelwertung): Gleich zu Beginn war Geschick gefragt. In zwei Minuten galt es, mit einem Kessel Wasser vom Brunnen zu holen, dieses in eine Eimerspritze umzufüllen und anschliessend gezielt durch eine Öffnung in einen Messbecher zu spritzen. Einfacher gesagt als getan – mit Maske und Handschuhen eine echte Herausforderung.

Posten 2 – Ski-Parcours (Gruppenwertung): Weiter ging es mit einer ungewöhnlichen Einlage: Auf Skiern mussten wir gemeinsam einen Parcours bewältigen und dabei Tennisbälle einsammeln. Die Koordination im Team war hier gefragt, und für den einen oder anderen Lacher war ebenfalls gesorgt.

Posten 3 – Luftgewehr-Schiessen (Einzelwertung): Mit drei Schuss auf eine Dartscheibe galt es, so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Die Atemschutzmaske erwies sich dabei als wenig hilfreich beim Zielen. Präzises Schiessen war unter diesen Umständen eine echte Kunst.

Posten 4 – Korbwerfen (Gruppenwertung): Sportlich ging es weiter: In zwei Minuten sollten so viele Basketbälle wie möglich im Korb versenkt werden. Auch hier zählte das Zusammenspiel im Team.

Posten 5 – Autodrehleiter (Gruppenwertung): Dieser Posten verlangte uns körperlich einiges ab. Von einem Tisch aus mussten zwei Bidons auf eine Höhe von 15 Metern hochgezogen werden. Die Position durfte dabei nur zweimal verlassen werden, um zu prüfen, ob die geforderte Höhe bereits erreicht war. Das ständige Nachfassen, Sichern und Halten der Höhe war schweissreibend, sicherlich einer der anstrengendsten Posten des Abends.

Posten 6 – Dreibein-Bidon (Einzelwertung): Ein weiteres Bidon, diesmal an einem Dreibein befestigt, musste auf genau einen Meter Höhe gebracht werden. Zum Glück war dieses Bidon nicht gefüllt, eine willkommene Erleichterung nach dem vorherigen Posten.

Posten 7 – Seilsack (Gruppenwertung): Gemeinsam musste ein Seilsack durch ein Gitter manövriert werden, wobei jeder Teilnehmer nur jeweils eine Hand einsetzen durfte. Kommunikation und Geduld waren hier das A und O.

Posten 8 – Memory (Gruppenwertung): Der letzte Posten liess uns etwas durchatmen: Memory spielen. Ob es Glück oder Können war, unsere Gruppe fand sich gut zurecht, da die Karten scheinbar nicht allzu gründlich gemischt worden waren.

Nach dem Wettkampf wurden die verbrauchten Kalorien dankenswerterweise mit Pommes frites und Wurstsalat wieder aufgefüllt, bevor es zur Rangverlesung kam. Der Pokal ging in diesem Jahr nicht nach Rheinfelden, doch das ist Ansporn genug, um nächstes Jahr mit noch mehr Elan anzugreifen und den Pokal endlich heimzuholen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Verantwortlichen für die sorgfältige Vorbereitung und reibungslose Durchführung dieses Atemschutz-Pokalwettkampfes. Es war ein gelungener Anlass, der Teamgeist, Können und Humor gleichermassen gefordert hat.

Auf ein Wiedersehen und einen Sieg im nächsten Jahr!