Der traditionelle Ausflug wurde dieses Jahr von Stefan Gerig organisiert und führte uns in die Innerschweiz, nach Vitznau und Arth. Achtzehn chargierte Angehörige der Feuerwehr Rheinfelden machten sich um 08:00 Uhr trotz trübem Wetter mit guter Stimmung auf den Weg.
Die Fest Art Kp 82 wurde im Mai 1943 einberufen und tat bis 1994 Dienst in der Festung Vitznau. Diese wurde von Dezember 1941 bis Januar 1943 in nur 13 Monaten erbaut. Mit der Armeereform 95 wurde die Festung Vitznau ausgemustert. Ende August 1998 kaufte die Einwohnergemeinde und die Korporation die Festung mit der rund 8700 m2 grossen Parzelle vom VBS zurück, mit dem Zweck diesen Zeitzeugen des Zweiten und des Kalten Krieges touristisch und nicht als reines Museum zu nutzen. So entstand die erste Erlebnis-Festung der Schweiz. Seit 1998 ist die ehemals hochgeheime Artilleriefestung Vitznau mit ihren mächtigen Kanonen als erste Erlebnis-Festung geöffnet. Roman, ein Vitznauer, aber auch ehemaliger Bewohner von Rheinfelden, führte uns 2 Stunden lang fachkundig durch die tief im Fels gelegenen Mauern. Nur zweimal haben wir das Licht aus der Festung erblickt – bei den zwei hoch gelegenen Beobachtungsposten.
Nach einem kleinen Apero im Ess-Saal der Festung führte uns der Hunger direkt in die „Alte Mosterei“ in Arth.
Teile der bis ins Jahr 2000 als Mosterei und Brennerei genutzten Trotte wurden Ende 17. Jahrhundert erbaut. Somit gehört dieses Gebäude zu den älteren noch erhaltenen Gebäuden der Region. Seit dem Jahre 2004 beherbergt die „Alte Mosterei“ den Nachlass des Bildhauers und Kulturpreisträgers Josef Rickenbacher und wird immer häufiger für kulturelle und gesellige Anlässe genutzt. Im 2008 und 2009 wurde der Gastrobereich ausgebaut und in diesem bescherte uns das Gastroteam ein einmaliges Erlebnis in den Räumen der „Moschti“.
Zwischen den Gängen wurde uns das Thema „Muotathaler Wetterschmöcker“ mittels einem Film und dem höchst interessanten, sowie witzigen Vortrag vom 71-jährigen Martin Horat näher gebracht. Der Verein hat wohl an dem Tag gegen 10 neue Mitglieder aus Rheinfelden gewonnen. Er zählt heute rund 4’200 Mitglieder. Am 7. Oktober verstarb Karl Reichmuth, einer der sechs Wetterpropheten. Nun beginnt die Suche nach einem neuen Wetterfrosch – und das Anforderungsprofil hat es in sich. Ob einer aus Rheinfelden der neue Wetterschmöcker sein wird, dass wird sich wohl erst im 2017 zeigen :-).
Gegen 17:00 Uhr sind wir alle wieder wohl behalten zurück in Rheinfelden angekommen. Besten Dank dafür an die beiden Fahrer. Ein paar AdF’s wahren wohl noch in Feststimmung, denn sie fuhren noch nach Magden, zum Einweihungsfest des neuen TLF’s von Magden-Olsberg.
Der WBK (Weiterbildungskurs) Sanität fand dieses Jahr in Frick auf dem Gelände der Feuerwehr statt. Durchgeführt durch den Bezirksfeuerwehr Verband Laufenburg konnten knapp 40 Frauen und Mannen aus den Bezirken in Themen der Rettungskette Ihr Wissen auffrischen.
Auch aus Rheinfelden haben sich drei AdF einen Morgen lang auf den neuesten Stand in Sachen Symptome erkennen – ABCD, Strassenrettung, Verwundetensammelstelle und Rettung GZF gebracht.
Das Bild zeigt die anschliessende Einsatzübung bei einer Strassenrettung mit mehreren Patienten.
Der Kanton Aargau hebt das Feuerverbot in Wäldern und an Waldrändern mit sofortiger Wirkung auf.
Trotzdem besteht in Teilen des Kantons eine erhebliche Waldbrandgefahr. Gebietsweise wurden nur geringe Niederschlagsmengen gemessen wurden. Die Bevölkerung wird daher ersucht, folgende Vorsichtsmassnahmen auch nach dem Ende des Feuerverbots strikte einzuhalten:
Keine brennenden Raucherwaren und Zündhölzer wegwerfen.
Im Wald nur in festen Feuerstellen feuern.
Feuer nie unbeaufsichtigt lassen und bei starkem Wind und/oder Funkenflug sofort löschen.
Feuer immer vor Verlassen der Feuerstelle löschen und sich versichern, dass das Feuer auch tatsächlich erloschen ist.
Kein Abbrennen von Schlagabraum im Wald.
Durch weiterhin verantwortungsbewusstes Verhalten trägt die Bevölkerung dazu bei, Brände zu verhindern.
Vertreter der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV), der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), der Kantonspolizei und des Kantonalen Führungsstabs (KFS) haben am Montag, 27. Juli 2015 eine weitere Lagebeurteilung der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Gefahr von Waldbränden vorgenommen. Hinsichtlich der 1.-August-Feiern werden ab Dienstag, 28. Juli 2015 offene Feuer und Feuerwerk mit weniger als 200 Meter Abstand zum Waldrand verboten. Das Feuerverbot im Wald und an Waldrändern wird aufrechterhalten.
Wie bereits in den letzten Jahren fand die Abschlussübung des ersten Halbjahres im Stadtpark statt. Drei anspruchsvolle Aufgaben standen an welche von ehemaligen Offizieren unserer Feuerwehr geführt wurden.
Beim Posten umpumpen ging es darum vom Rhein her mit der neuen Fox MS Wasser anzusaugen und dieses dann in ein Ausgleichsbecken zu pumpen. Dort war dann unsere Handdruckspritze von 1902 positioniert mit welcher erneut Wasser angesaugt werden musste um damit mit einem alten Strahlrohr einen Gegenstand zu treffen.
Beim zweiten Posten wurde die Einsatzgruppe aufgeteilt, eine Halbgruppe musste mittels Habegger ein Fahrzeug durch einen Parcours ziehen. Die andere Gruppe hatte den Auftrag mit vorgegebenen Material einen Anhänger so hoch zu heben, dass dieser gerade aus auf die Anhöhe gezogen werden konnte.
Die Aufgabe beim dritten Posten war es dann zwei Bälle durch einen Hindernisparcours zu lenken. Dies nur mit Hilfe von Druckleitungen und Strahlrohren. Für die Aufgaben hatten die Gruppen jeweils 30 Minuten Zeit, so dass auch immer wieder entsprechend geplant werden musste oder rechtzeitig abgebrochen wurde um wichtige Punkte doch noch zu ergattern.
Im Magazin wurden dann die Neueingeteilten offiziell in die Feuerwehr aufgenommen und auch traditionell getauft. Dies natürlich inklusive Kommandant und Vizekommandant. Gemütlich ging es dann bei Wust und Brot weiter und dies so wie ich gehört habe bis in die Morgenstunden hinein.
Bevor die Angehörigen der Feuerwehr (AdF) in die Sommerferien entlassen wurden, galt es am Freitagabend bei eher warmen Temperaturen drei Posten zu absolvieren:
Quelle Fotos: Roger Mechler, Christian Berchtold & Gebhard Hug
Jeweils am ersten Mittwoch im Februar findet schweizweit ein Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des „Allgemeinen Alarms“ und des „Wassseralarms“ getestet. Es sind daher keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Die Tests finden zwischen 13:30 Uhr und 14:00 Uhr statt:
Sirenentest „Allgemeiner Alarm“ zwischen 13:30 Uhr und 14:00 Uhr
Als Signal hören Sie während einer Minute den allgemeinen Alarm: einen regelmässig auf- und absteigender Ton.
Sirenentest „Wasseralarm“ zwischen 14:15 Uhr und 15:00 Uhr
Als Signal hören Sie während einer Minute den Wasseralarm: einen unterbrochenen tiefen Ton.
Wenn das Zeichen „Allgemeiner Alarm“ ausserhalb der angeküdigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören und die Anweisungen der Behörden zu befolgen.
Der „Wasseralarm“ ertönt immer erst nach dem Zeichen „Allgemeiner Alarm“ und bedeutet, dass man das gefährdete Gebiet (z. B. unterhalb von Stauanlagen) sofort verlassen soll. Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich auf den hintersten Seiten des Telefonbuchs oder auf Teletext Seite 662.