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Übungen 2026 | Feuerwehr Rheinfelden
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Kaderprobe der Feuerwehren Raurica und Rheinfelden

Kaderprobe der Feuerwehren Raurica und Rheinfelden

Kaderprobe der Feuerwehren Raurica und Rheinfelden

Am Donnerstag fand eine gemeinsame Übung mit den Kadern der Feuerwehr Rheinfelden und Raurica statt. Der wichtigste Punkt der Übung war, in Krisen Köpfe kennen.
Wir waren in den letzten Jahren des Öfteren in Kaiseraugst um zu unterstützen, daher macht es durchaus Sinn, wenn man weiss, wie die anderen so ticken.

In der ersten halben Stunde durften die Unteroffiziere an drei parallelen Posten, sich mit dem Thema Lüfter auseinandersetzen. Dazu wurden diverse Räume im Magazin eingeraucht. Die Postenchefs hatten allesamt das gleiche Material zur Verfügung, ein Akkulüfter, Lutten und Plastikschlauch. Das Ziel war, in 30 Minuten ein Lüftungskonzept zu erarbeiten und den Raum rauchfrei zu bekommen. In dieser Zeit hatten die Offiziere wiederum Zeit im Spital Rheinfelden eine technisches Hilfeleistungs Szenario auszustecken und in der Spitex ein Brandereignis.

Die Szenarien:

  • Im Technikraum Bad, gab es einen Wasseraustritt, dieser konnte durch Abstellen der Zuleitung gestoppt werden. Der Mitarbeiter vom technischen Dienst hat übersehen, dass noch ein Elektroschrank unter Strom stand und beim Betreten der Metalltreppe er ein Stromschlag erlitt.

    Alarmmeldung: 21.05.2026, 19:45, in Rheinfelden, Riburgerstrasse 12, Technische Hilfeleistung, Keller unter Wasser

  • In einem Wohngebäude brach im Untergeschoss ein Brand aus, der Rauch verteilte sich darauf im Treppenhaus, eine Person bewusstlos im Treppenabgang zum Keller, eine Person im 3 OG gehunfähig.

    Alarmmeldung: 21.05.2026, 19:45, in Rheinfelden, Brand-Mittel, Hermann-Keller-Strasse 9, Brand im Keller

Keller unter Wasser:
So unterschiedlich die Gruppen waren, so unterschiedlich war auch das vorgehen, der Einsatzleiter. Die erste Gruppe hatte alles was auf Platz war in der nähe des Ereignis, bei der zweiten Gruppe war nur das nötigste vor Ort. Der Rest war ausserhalb des Gebäudes und arbeitete dem VB Front zu. Obwohl unterschiedliche Herangehensweisen, so zogen alle die korrekten Entscheide. Zutrittsverhinderung, Freimessen, Bereich stromlos machen, retten und bewältigen.

Brand-Mittel:
Bei diesem Einsatz sollte es keine unterschiedlichen Vorgehensweisen geben, da der Brandherd gesucht werden muss und allfällige Rettungen ausgeführt werden müssen. So gab es bei beiden Gruppen den gleichen Entscheid, Retten der vermissten Personen, Brand lokalisieren und löschen und zum Schluss das Gebäude rauchfrei bekommen.

Die Lehren aus diesem Abend: Damit die Kommunikation funktioniert, ist daran zu denken, dass Raurica auf einem anderen Kanal funkt als wir, dies konnte bei beiden Szenarien sehr gut beobachtet werden.

Den Abschluss für einen solchen Anlass: Ein gemütliches Beisammen sein, bei einem Imbiss um sich noch besser kennenzulernen. Unser Verpflegungsoffizier zauberte aus seiner mobilen Küche ein feines Gehacktes mit Hörnli.

Besten Dank allen Postenchefs, dem Verpflegungsteam und den Eigentümern für die Benutzung der Räumlichkeiten.

Dreifacher Brandschutz und Löschangriff bei der Neueingeteiltenprobe

Dreifacher Brandschutz und Löschangriff bei der Neueingeteiltenprobe

Dreifacher Brandschutz und Löschangriff bei der Neueingeteiltenprobe

Die Neueingeteilten hatten im Einführungskurs das Grundhandwerk des Feuerwehrdienstes vermittelt bekommen. Ein Thema, welches nicht mehr im Ausbildungsblock ist, ist der dreifache Brandschutz und Löschangriff.
Dieser wurde am letzten Dienstag vermittelt.

Mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF), Lastwagen und Mannschaftstransporter ging es auf das Areal von Feldschlösschen. Die Lektionsgeber in dieser ersten Sequenz waren erfahrene Gruppenführer unterstütz von jeweils einem Offizier.
In einer kurzen Theorie wurden die benötigten Teile aufgezeigt, bevor es dann zum praktischen Teil überging, wo das Material ab dem TLF oder Schaummodul gesucht werden konnte. Schritt für Schritt wurden die einzelnen Teile aufgebaut, zuerst in einem trockenen Durchgang und danach in einem scharfen. Als dies bei beiden Gruppen sass, wurde das komplette Material retabliert.

In einem weiteren kurzen theoretischen Teil wurde der Aufbau vom dreifachen Brandschutz (Pulver, Schaum, Wasser) und Löschangriff (Wasser, Schaum, Pulver) besprochen. Nebst dem Aufbau wurde auch das Einsatzgebiets besprochen.
Danach ging es schlag auf schlag und es wurde in eine erste Einsatzübung gestartet. Dabei wurde der dreifache Brandschutz aufgebaut, als dies Stand wurde die Arbeit kurz besprochen und Tipps mitgegeben. Als alles wieder bereit war, wurde noch der dreifache Löschangriff einsatzmässig geprobt. Die Tipps, insbesondere der Leitungsbau wurde beherzigt und so konnte nach rund 2 1/2 Std. alles gereinigt und retabliert werden und wieder ins Magazin verschoben werden.

Die Neueingteilten konnten sicherlich einiges für ihre weitere Feuerwehrlaufbahn mitnehmen. Vielen Dank den Lektionsgebern und der Übungsleitung.

Atemschutz-Pokalwettkampf in Möhlin

Atemschutz-Pokalwettkampf in Möhlin

Atemschutz-Pokalwettkampf in Möhlin

Am Abend des 24. Aprils machte sich die Feuerwehr Rheinfelden auf den Weg nach Möhlin, um am diesjährigen Atemschutz-Pokalwettkampf teilzunehmen. In zwei Detachementen startend – das erste um 17:30 Uhr, das zweite um 18:30 Uhr ab dem Magazin Rheinfelden.

Nach der Ausrüstung, der Partnersuche sowie der Datenerfassung und einer obligatorischen Wartezeit von vier Minuten konnte es losgehen.

Posten 1 – Wassertransport (Einzelwertung): Gleich zu Beginn war Geschick gefragt. In zwei Minuten galt es, mit einem Kessel Wasser vom Brunnen zu holen, dieses in eine Eimerspritze umzufüllen und anschliessend gezielt durch eine Öffnung in einen Messbecher zu spritzen. Einfacher gesagt als getan – mit Maske und Handschuhen eine echte Herausforderung.

Posten 2 – Ski-Parcours (Gruppenwertung): Weiter ging es mit einer ungewöhnlichen Einlage: Auf Skiern mussten wir gemeinsam einen Parcours bewältigen und dabei Tennisbälle einsammeln. Die Koordination im Team war hier gefragt, und für den einen oder anderen Lacher war ebenfalls gesorgt.

Posten 3 – Luftgewehr-Schiessen (Einzelwertung): Mit drei Schuss auf eine Dartscheibe galt es, so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Die Atemschutzmaske erwies sich dabei als wenig hilfreich beim Zielen. Präzises Schiessen war unter diesen Umständen eine echte Kunst.

Posten 4 – Korbwerfen (Gruppenwertung): Sportlich ging es weiter: In zwei Minuten sollten so viele Basketbälle wie möglich im Korb versenkt werden. Auch hier zählte das Zusammenspiel im Team.

Posten 5 – Autodrehleiter (Gruppenwertung): Dieser Posten verlangte uns körperlich einiges ab. Von einem Tisch aus mussten zwei Bidons auf eine Höhe von 15 Metern hochgezogen werden. Die Position durfte dabei nur zweimal verlassen werden, um zu prüfen, ob die geforderte Höhe bereits erreicht war. Das ständige Nachfassen, Sichern und Halten der Höhe war schweissreibend, sicherlich einer der anstrengendsten Posten des Abends.

Posten 6 – Dreibein-Bidon (Einzelwertung): Ein weiteres Bidon, diesmal an einem Dreibein befestigt, musste auf genau einen Meter Höhe gebracht werden. Zum Glück war dieses Bidon nicht gefüllt, eine willkommene Erleichterung nach dem vorherigen Posten.

Posten 7 – Seilsack (Gruppenwertung): Gemeinsam musste ein Seilsack durch ein Gitter manövriert werden, wobei jeder Teilnehmer nur jeweils eine Hand einsetzen durfte. Kommunikation und Geduld waren hier das A und O.

Posten 8 – Memory (Gruppenwertung): Der letzte Posten liess uns etwas durchatmen: Memory spielen. Ob es Glück oder Können war, unsere Gruppe fand sich gut zurecht, da die Karten scheinbar nicht allzu gründlich gemischt worden waren.

Nach dem Wettkampf wurden die verbrauchten Kalorien dankenswerterweise mit Pommes frites und Wurstsalat wieder aufgefüllt, bevor es zur Rangverlesung kam. Der Pokal ging in diesem Jahr nicht nach Rheinfelden, doch das ist Ansporn genug, um nächstes Jahr mit noch mehr Elan anzugreifen und den Pokal endlich heimzuholen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Verantwortlichen für die sorgfältige Vorbereitung und reibungslose Durchführung dieses Atemschutz-Pokalwettkampfes. Es war ein gelungener Anlass, der Teamgeist, Können und Humor gleichermassen gefordert hat.

Auf ein Wiedersehen und einen Sieg im nächsten Jahr!

Detailsausbildung in der Altstadt

Detailsausbildung in der Altstadt

Detailsausbildung in der Altstadt

Nach der Begrüssung, den Infos und der Gruppeneinteilung hiess es: Abfahrt ins Städtchen! Mit vollem Brandschutztenue und der nötigen Portion Vorfreude machten wir uns auf den Weg in die Altstadt, bereit für einen abwechslungsreichen Übungsabend an drei spannenden Posten. Wir durften als erstes in den engen Gassen Leitern stellen, danach stand der Einsatz TLF für uns an bevor es dann an die verschiedenen Pumpen ging.

Die Handhabung der Schiebeleiter war bei dem einen oder anderen etwas eingerostet. Umso wichtiger also, dass wir in den engen Gassen der Altstadt gleich zweimal die Schiebeleiter stellten und den Ablauf wieder verinnerlichten. Den krönenden Abschluss bildete die Stellung mit der Schiebeleiter mit Stützen. Durch diesen Posten, sollten alle wieder auf dem gleichen Stand sein, wie bei einer Leiternstellung vorzugehen ist.

Weiter ging es in die Marktgasse zum wohl taktisch anspruchsvollsten Posten des Abends: dem Einsatz mit dem Tanklöschfahrzeug. Drei Szenarien warteten auf uns:

  • Küchenbrand im Restaurant Feldschlösschen
  • Brand im ersten Obergeschoss des Rathauses
  • Mistkübelbrand am Albrechtsplatz

Bei allen drei Einsätzen beübten wir die erste und entscheidende Sequenz: das korrekte Ausrüsten der Mannschaft, das Bereitstellen des Lüfters als erstes Einsatzmittel sowie das Verlegen der Leitungen. Genau diese ersten Minuten eines Einsatzes sind matchentscheidend.

Den Abschluss des Übungsabends bildete ein praxisnaher Einblick in die Welt der Entwässerungsgeräte. Im ersten Teil durften wir den Ablauf der einzelnen Pumpen aufschreiben und dem Rest der Gruppe präsentieren, denn wer etwas erklären kann, hat es wirklich verstanden. Danach durften die Tauchpumpe und Schmutzwasserpumpe getestet werden. Es galt, ein Becken leer zu pumpen!

Nach einem intensiven Übungsabend hiess es: Material versorgen, Fahrzeuge ins Magazin verschieben und nochmals kurz Bilanz ziehen. Ein gelungener Abend mit viel Lernwert, von der Leiterstellung in der Altstadt über die Einsätze TLF bis hin zu den Pumpen.

Danke an die Übungsleitung für die Vorbereitung und Durchführung dieses Abends.

Ortskenntnisse

Ortskenntnisse

Ortskenntnisse

Nach der gemeinsamen Besammlung in Rheinfelden verschob wir nach Eiken, wo die Postenarbeit unmittelbar begann. Der erste Teil der Übung diente der körperlichen Belastungssimulation und forderte alle Teilnehmenden mit Fahrradfahren, der Endlosleiter und beim Gehen auf dem Laufband. Diese sportliche Einstimmung brachte alle rasch auf Betriebstemperatur und simulierte die körperlichen Anforderungen eines realen Atemschutzeinsatzes.

Im Anschluss wechselten die Teams zur eigentlichen Übungsstrecke, dem Gitterkäfig. Dieser war vollständig vernebelt und zusätzlich mit Blitzlicht sowie Kinder- und Hintergrundgeräuschen versehen, um ein möglichst realistisches Stressumfeld zu schaffen. Die Orientierung war dadurch stark erschwert, und die Atemschutztrupps mussten sich tastend, kriechend und mit gegenseitiger Unterstützung ihren Weg durch das Labyrinth bahnen. Ein Trupp schaffte es irgendwie einen anderen Weg zu gehen und kletterte mehrheitlich auf dem Gitterkäfig und Umging somit alle Hindernisse im Käfig. Besonders Respekt einflössend war wie immer die enge Röhre, die man zwar alleine betreten konnte, aus der man jedoch ohne die Hilfe eines anderen Truppmitglieds nicht mehr selbstständig herauskommt. Gerade diese Passage zeigte eindrücklich, wie wichtig Teamwork, Vertrauen und Ruhe in belastenden Momenten sind. Auch das Überwinden von Hindernissen und das Durchkriechen enger Bereiche verlangten Konzentration und Durchhaltewillen.

Nachdem alle Teilnehmenden die beiden anspruchsvollen Posten erfolgreich absolviert hatten, erfolgte die Rückverschiebung ins Magazin nach Rheinfelden. Dort wurden die Atemschutzgeräte wie gewohnt gereinigt, kontrolliert und vollständig retabliert, sodass sie für den nächsten Einsatz wieder bereitstehen.

Zum Abschluss der Übung gab Michi einen kurzen theoretischen Input, der sich mit der Wahl des richtigen Strahlrohrs im Einsatz beschäftigte. Der Schwerpunkt lag auf der taktischen Bedeutung und dem zielgerichteten Einsatz. Dieses Thema wird in einer späteren Übung noch vertieft behandelt, um das erworbene Wissen weiter zu festigen.

Insgesamt bot die Übung eine realistische, fordernde und gut strukturierte Kombination aus körperlicher Belastung, praktischen Herausforderungen und einem kompakten Theorieanteil. Sie zeigte erneut, wie wesentlich Teamarbeit, technische Sicherheit und Routine für den Atemschutzeinsatz sind.

Ein herzliches Dank an die Übungsleitung für das Organisieren dieser Übung.

Eine andere Definition von Postenarbeit – Atemschutzstrecke in Eiken

Eine andere Definition von Postenarbeit – Atemschutzstrecke in Eiken

Eine andere Definition von Postenarbeit – Atemschutzstrecke in Eiken

Nach der gemeinsamen Besammlung in Rheinfelden verschob wir nach Eiken, wo die Postenarbeit unmittelbar begann. Der erste Teil der Übung diente der körperlichen Belastungssimulation und forderte alle Teilnehmenden mit Fahrradfahren, der Endlosleiter und beim Gehen auf dem Laufband. Diese sportliche Einstimmung brachte alle rasch auf Betriebstemperatur und simulierte die körperlichen Anforderungen eines realen Atemschutzeinsatzes.

Im Anschluss wechselten die Teams zur eigentlichen Übungsstrecke, dem Gitterkäfig. Dieser war vollständig vernebelt und zusätzlich mit Blitzlicht sowie Kinder- und Hintergrundgeräuschen versehen, um ein möglichst realistisches Stressumfeld zu schaffen. Die Orientierung war dadurch stark erschwert, und die Atemschutztrupps mussten sich tastend, kriechend und mit gegenseitiger Unterstützung ihren Weg durch das Labyrinth bahnen. Ein Trupp schaffte es irgendwie einen anderen Weg zu gehen und kletterte mehrheitlich auf dem Gitterkäfig und Umging somit alle Hindernisse im Käfig. Besonders Respekt einflössend war wie immer die enge Röhre, die man zwar alleine betreten konnte, aus der man jedoch ohne die Hilfe eines anderen Truppmitglieds nicht mehr selbstständig herauskommt. Gerade diese Passage zeigte eindrücklich, wie wichtig Teamwork, Vertrauen und Ruhe in belastenden Momenten sind. Auch das Überwinden von Hindernissen und das Durchkriechen enger Bereiche verlangten Konzentration und Durchhaltewillen.

Nachdem alle Teilnehmenden die beiden anspruchsvollen Posten erfolgreich absolviert hatten, erfolgte die Rückverschiebung ins Magazin nach Rheinfelden. Dort wurden die Atemschutzgeräte wie gewohnt gereinigt, kontrolliert und vollständig retabliert, sodass sie für den nächsten Einsatz wieder bereitstehen.

Zum Abschluss der Übung gab Michi einen kurzen theoretischen Input, der sich mit der Wahl des richtigen Strahlrohrs im Einsatz beschäftigte. Der Schwerpunkt lag auf der taktischen Bedeutung und dem zielgerichteten Einsatz. Dieses Thema wird in einer späteren Übung noch vertieft behandelt, um das erworbene Wissen weiter zu festigen.

Insgesamt bot die Übung eine realistische, fordernde und gut strukturierte Kombination aus körperlicher Belastung, praktischen Herausforderungen und einem kompakten Theorieanteil. Sie zeigte erneut, wie wesentlich Teamarbeit, technische Sicherheit und Routine für den Atemschutzeinsatz sind.

Ein herzliches Dank an die Übungsleitung für das Organisieren dieser Übung.