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Zwischen Norm und Notfall: Wie Blaulichtorganisationen Einsatzstellen richtig absichern

Zwischen Norm und Notfall: Wie Blaulichtorganisationen Einsatzstellen richtig absichern

Zwischen Norm und Notfall: Wie Blaulichtorganisationen Einsatzstellen richtig absichern

Am Montag startete der Verkehrszug ins neue Feuerwehrjahr. Punkt 19 Uhr begann die Übung in der Turnhalle Hellikon, die an diesem Abend bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Nach einer kurzen Begrüssung und dem Überblick über das Programm folgte ein umfangreicher Einblick in ein Thema, das im Einsatzalltag immer wieder zu Diskussionen führt: Normen, Leitkegel und Warnsignale.

Der Referent begann mit den grundlegenden Normen. Die VSS 40 876 regelt, welche Leitkegel im Strassenverkehr eingesetzt werden dürfen. Während bei Baustellen der Standort vorgibt, welcher Kegel benötigt wird, ist die Situation bei Blaulichtorganisationen anders. Da niemand weiss, ob der nächste Einsatz auf der Autobahn, einer Hauptstrasse oder im Quartier stattfindet, dürfen Feuerwehr, Sanität und Polizei einen universellen Kegel verwenden. Dieser entspricht der Klasse R2A, gehört zur Gewichtsklasse 2 und ist 500 Millimeter hoch. Die hohe Retroreflexion sorgt dafür, dass Autofahrer die Kegel bereits aus grosser Distanz gut erkennen – was gerade bei Dunkelheit, Nebel oder Regen entscheidend ist.

Anschliessend ging es um Warnblitzleuchten. Grundlage dafür bilden die SN 640 844‑1 und die EN 12352:2006, die momentan überarbeitet wird. Immer wieder taucht die Frage auf, ob eine Blitzleuchte ein Faltsignal „beleuchtet“ und damit eine niedrigere Retroreflexionsklasse zulässig wäre. Das ist nicht der Fall. Beleuchtet bedeutet laut Norm, dass ein Signal dauerhaft angestrahlt wird, beispielsweise durch feste Scheinwerfer. Eine Blitzleuchte hingegen blinkt nur und ersetzt die Reflexion des Signals nicht. Sie sorgt lediglich dafür, dass ein Verkehrsteilnehmer das Signal überhaupt wahrnimmt – die Information selbst liefert nach wie vor die retroreflektierende Fläche.

Ein weiterer Punkt war die Frage, ob Faltsignale in R1 oder R2 eingesetzt werden sollen. Einige Kantone, darunter der Aargau, verlangen R2 für Blaulichtorganisationen, während andere mehr Spielraum lassen. Rein rechtlich ist R1 zulässig, doch R2 bietet eine deutlich bessere Sichtbarkeit und ist zudem robuster. Einziger Nachteil: Die Folie ist steifer und lässt sich weniger gut falten, was im Alltag aber meist zu verschmerzen ist.

Auch die Umleitungswegweiser wurden unter die Lupe genommen. Viele Feuerwehren setzen Modelle im Kleinformat mit 1,25 Metern Länge ein. Das ist erlaubt, denn die Signalisationsverordnung erlaubt verkleinerte Formate, wenn Platzverhältnisse oder das Lichtraumprofil es erfordern. Und genau das ist bei Feuerwehreinsätzen oft der Fall. Der limitierte Stauraum in Einsatzfahrzeugen und enge Strassenverhältnisse machen kleinere Schilder oft zur praktischsten Lösung.

Am Ende bleibt eines klar: Normen und Vorgaben existieren nicht zum Selbstzweck. Sie sollen die Sicherheit derjenigen gewährleisten, die an einer Einsatzstelle arbeiten – und ebenso jene schützen, die mit ihren Fahrzeugen daran vorbeifahren. Wer die Standards kennt und korrekt umsetzt, schützt sich selbst, Kameradinnen und Kameraden sowie die gesamte Verkehrswelt.

Nach einer Pause mit Salat, Wurst und Getränken ging es hinaus in die kalte Nacht, wo die Verkehrszugsfahrzeuge aus Wabrig, Stein und Rheinfelden genauer betrachtet wurden. Den Abschluss bildete ein Quiz, das das frisch erworbene Wissen in lockerer Atmosphäre abfragte und für einige Schmunzler sorgte.

Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Wabrig für die Gastfreundschaft und die Verpflegung.

Atemschutz – Übung Surprise

Atemschutz – Übung Surprise

Atemschutz – Übung Surprise

Die Übung Surprise ist jeweils die letzte Atemschutzübung im Jahr. Da dürfen sich zwei Atemschützler, welche der Mannschaft angehören mit Untersützung der Leiter eine Übung nach ihren Vorstellungen gestalten.

Bei Nieselregen, trafen wir uns am Montag zur letzten Übung in diesem Jahr im Magazin. Nach einer kurzen Begrüssung, wurde die Alarmmeldung bekannt gegeben:

Keller Brand, Olsbergerstrasse 6, in Rheinfelden

 Nebst dem Atemschutz von Rheinfelden, stand auch die Sanität der Feuerwehr Rheinfelden im Einsatz. Auch von Magden war der sogenannte RIT (Rapid-Intervention-Team) Trupp auf der Anfahrt, wie man über Funk mitbekam.
Scheint also eine grössere Sache zu sein.

Als sich mein Trupp bei der Einsatzleiterin gemeldet hat, ging es für uns Richtung Gebäude, als über Funk ein “Mayday” abgesetzt wurde und der RIT zum Einsatz kam. Unser Auftrag war absuchen im Keller, als wir unten ankamen, stiessen wir bereits auf die erste Rettung, welche wir dann sofort ausführten. Aufgrund der engen Platzverhältnisse war dies eine Herausforderung, aber nicht unlösbar. Nach der Übergabe der Rettung an die Sanität, ging es wieder in den Keller, um jene abzulösen, welche an der der Brandbekämpfung waren. Die Sicht war zu diesem Zeitpunkt schon deutlich besser geworden als noch bei der Rettung, so konnte man bereits wieder etwas erkennen. Der Rohrführer löschte den Brand im Technikraum und anschliessend jenen im Heizungskeller. Am Schluss wurde vom Atemschutz und der Autodrehleiter insgesamt 11 Rettungen ausgeführt.

Es war eine intensive Übung, bei welcher sicherlich jeder etwas zu tun hatte.

Besten Dank für die Vorbereitung und Durchführung der Übung.

 

Stabsübung mit Frick

Stabsübung mit Frick

Stabsübung mit Frick

Wie jedes Jahr im Oktober findet an zwei Tagen abwechselnd in Frick oder Rheinfelden die gemeinsame Stabsübung statt.
So kam es, dass Ende September die Feuerwehr Frick zu uns nach Rheinfelden kam.

Nach einer kurzen Begrüssung ging es dann auch bereits schon los in Richtung Gesundheitszentrum Fricktal.
Dort wurde zum einen die Stellflächen der Autodrehleiter angeschaut und zum anderen ging es dann zum Szenario, welches sich im Untergeschoss befand.

Das Szenario, welches durch die Offiziere und Stabsmitglieder bearbeiten werden wollte, sah einen Brand im Keller vor, ausgelöst durch eine Putzmaschine. Aufgrund von Unzulänglichkeiten,
wurden Türen nicht geschlossen und eine Brandschutztüre löste nicht aus. So verteilte sich der Rauch im Treppenhaus und gelangte auf die Geburtenabteilung.

Nach dem besichtigen des Szenarios ging es zurück ins Magazin, in Gruppen wurde ein Lüfterkonzept erstellt, die Brandschutzpläne und Organisation angeschaut, x und y.

Bevor es dann zur Präsentation der erarbeiteten Aufgaben ging, wurde durch den Sicherheitsbeauftragen des Gesundheitszentrums Fricktal, noch ein paar Besonderheiten erläutern, unter anderem wie die interne Organisation aufgebaut ist, welche Unterstützung das Personal braucht aber auch leisten kann.

Im Anschluss daran, wurden die Lösungen präsentiert und ausgiebig kommentiert. Das Fazit aus der Übung, das Spital ist in einem stetigen Wandel und bei solch einem Einsatz dürfte es Personalaufwendig werden, um alle Patienten zu betreuen.

Den Abschluss bildete der Austausch bei einer Wurst und einem Getränk.

Schlussübung 2025

Schlussübung 2025

Schlussübung 2025

Am 25.10 war es wieder soweit: Die Schlussübung vom Jahr 2025 steht an. Alles wie gehabt, mit Foto der Gesamtfeuerwehr, bei nicht all zu gutem Wetter. Aber dies sollte uns nicht weiter stören.
Nach dem Foto wurden drei Gruppen gebildet, anders als im letzten Jahr, sollte für die Bevölkerung an verschiedenen Posten das Können der Feuerwehr gezeigt werden.

Pünktlich um 14:20 Uhr versammelte sich die Bevölkerung beim Storchennestparkplatz um den Aufbau einer mobilen Hochwassersperre zu begutachten. Anschliessend war der Auftritt der Jugendfeuerwehr, diese hatten Rettungen auszuführen und mittels der Motorspritze einen Brand zu bekämpfen.

Der nächste Höhepunkt war dann beim Albrechtsplatz und Umgebung, in der Kupfergasse, Geissgasse, Albrechtsplatz und in der Marktgasse, wurden diverse Brände gemeldet. Ein Plan ist ein Plan, ein Plan, der nicht geändert werden kann, ist schlecht. So wäre der Plan des Einsatzleiters der gewesen, zuerst mal das Tanklöschfahrzeug (TLF) auf Platz zu bringen, um mit diversen Leitungen die Brände rund um den Albrechtsplatz zu bekämpfen. Rettungen standen zu diesem Zeitpunkt noch keine an. Ein Gruppenführer wurde zur Marktgasse geschickt um zu schauen, was dort das Problem ist. Dem Einsatzleiter wurde gemeldet, dass eine Person bewusstlos beim Rathaus liegt. Somit wurde die Sanität aufgeboten und zur Marktgasse geschickt. Über Funk kam die Meldung, dass die Person nun Reanimationspflichtig ist, dadurch wurde auch noch die Sanität via 144 aufgeboten. Da sich das TLF über Funk und über das Natel nicht erreichen lies, musste Plan B her zur Brandbekämpfung. Die Jugendfeuerwehr hatte die Motorspritze (MS) im Einsatz, daher der kam der Entscheid relativ schnell, diese auf Platz zu bringen. Am Funk dann die ernüchternde Rückmeldung: MS nicht einsatzfähig. Bei der Hochwassersperre war ebenfalls eine MS im Einsatz, daher wurde dieser Posten angefunkt, leider war die MS bereits auf der Rückfahrt zum Magazin. Somit musste gewartet werden, bis die MS auf Platz war. Danach ging alles sehr schnell, es wurden Leitungen verlegt um die Brände rund um den Albrechtsplatz gleichzeitig bekämpfen zu können. So wurde der Einfachheit halber die MS vom Brunnen gespiesen und dieser mit einem Schlauch vom Hydrant gefüllt.

Am letzten Posten in der Kuttelgasse, wurde die Autodrehleiter und Schiebeleitern mit Stützen in Stellung gebracht um Rettung von diversen Personen aus zu führen.

Nach ca. 1 1/2 Stunden waren wir wieder im Magazin am retablieren. Die geladenen Gäste durften noch einer Stadtführung beiwohnen, bevor es dann im Anschluss an den Apero vom Schlussabend ging.

Das diesjährige Motto für den Schlussabend lautete “Galaabend”. Man sieht die Kollegen meistens in der Feuerwehrkluft und zur Freude der Organisatoren erschienen allesamt im festlichen Kleid. So war auch die Fahrzeughalle entsprechend herausgeputzt und die Tische stilvoll dekoriert. Das Essen war ebenfalls entsprechend auf hohem Niveau, als Vorspeise gab es einen bunten Salat. Der Hauptgang bestand aus einem Risotto und Rindsbraten und als Dessert Glace und Cupcakes. Bei der Ansprache zwischen den Gängen vom Kommandanten, gab es auch mahnende Worte an die Vertreter der Stadt, bez. erschwinglichem Wohnraum, da ausgebildete Feuerwehrleute aus Rheinfelden wegziehen.

Ehrungen

Folgende Ehrungen konnten gemacht werden:

Für 10 Jahre Dienst an der Allgemeinheit wurden mit der Paul Weber Nadel ausgezeichnet:

Wm Bucher Michael
Kpl Deplazes Silvan
Kpl Tenz Christian
Sdt Schwarz Benjamin

Für 20 Jahre Dienst in der Feuerwehr Rheinfelden:

Lt Baumgartner Sandra

Für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr Rheinfelden:

Oblt Mechler Roger
Oblt Marinelli Damiano
Oblt Kobelt Sandro

Für 30 Jahre Dienst in der Feuerwehr Rheinfelden:

LizS Graf Richard
Adj Uebelhart Daniela

Beförderungen 2025

Zum Wachtmeister

Deplazes Silvan
Amrein Martine

Zum Korporal

Nehl Manuela
Flückiger Jonas
Fröhle Silas
Ramseier Christian
Schneider Dominique
Schwarz Benjamin

Zum Gefreiten

Jocher Yvonne
Gygli Gudrun
Wirz Kevin

Nebst allem erfreulichem mit den Beförderungen, gab es auch Abgänge. Der grösste Abgang dürfte jener von Vizeammann Walter Jucker sein, welcher über lange Zeit der Feuerwehr vorstand.

So neigt sich nicht nur der Abend dem Ende entgegen, sondern auch das Feuerwehrjahr 2025. 

Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren dieses super Anlasses.

Entschlussfassungübung

Entschlussfassungübung

Entschlussfassungübung

Die Ziele der Entschlussfassungsübung waren wie jedes Jahr mehr oder weniger die gleichen: Feststellen Beurteilen und Entscheiden. Hinzukamen noch die Punkte Handskizze Zeichen und Kenntnisse über die Firma SuperDrecksKëscht.

Die erste Gruppe durfte bei der Landi einen Brand-Klein bearbeiten, mit folgender Alarmmeldung:

17.10.2025 14:16; Brand-Klein, in Rheinfelden, untere Rütenenstrasse 1, Gabelstapler brennt

Das Ereignis welches die Teilnehmer antrafen war, Brandausbruch beim Gabelstapler, mit Ausdehnung und Ausbereitung auf das Regallager und Büroteil. Hier galt es zu erkennen, dass eine Alarmerhöhung nötig ist und dass es um die gemeldete Uhrzeit noch Personen im Verkaufsbereich hat, welche Evakuiert werden müssen. Zudem stellt die Tankstelle ebenfalls eine Gefahr dar.

Bei der Firma SuperDrecksKëscht, ging es darum, dass die Teilnehmer die Standorte der beiden Schieber kennen, wo die Lagerliste und der Schlüssel zum Gelände sich befinden. Unterstützung an diesem Posten erhielten die Teilnehmer durch einen Chemiefachberater vom Kanton. Spannend für die Teilnehmer war, welche Auskünfte sie vom Chemiefachberater erhalten könnten, wenn dieser angefragt wird.

Aufgrund der geringen Teilnehmeranzahl wurde entschieden, dass wir den letzen Posten ein bisschen länger laufen lassen, den dies war nötig.
Den beim letzten Posten, durfte noch ein bisschen geschwitzt werden, nicht nur weil die Teilnehmer für die Erkundung einmal um den Saaldom mussten, sondern weil nach dem FBE ein Einsatzleiter bestimmt wurde, welcher den Einsatz abarbeiten musste zur Alarmmeldung

17.10.2025 16:20; Brand-Mittel, in Rheinfelden, Riburgerstrasse 1507, Rauch aus Keller

Das Problem dabei: Der Gang war voller Rauch und ca. 60 Meter lang, zudem wurde eine Person vermisst. Dem Einsatzleiter standen zwei zweier Atemschutztrupps zur Verfügung, ein weiteres Problem die dicke des Betons und die Tiefe des Ganges, so musste ein Relais mit dem zweiten Trupp erstellt werden, ansonsten hatte man keine Verbindung zum ersten Trupp. Alle Gruppen konnten dieses Szenario bestens bewältigen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Firmen SuperDrecksKëscht und Landi für die zuverfügungstellung des Geländes, wie auch dem Chemiefachberater und zu guter letzt den Postenchefs für die Durchführung.

Alarmübung 2025

Alarmübung 2025

Alarmübung 2025

Als ich die erste Push-Meldung auf meinem Smartphone sah –

15.10.2025, 18:40; Alarmübung, Stützpunkt Rheinfelden, Baslerstrasse 34, Modul 4, ADL Rettung ohne Brand, Salmenpark Malzturm, PSP Properties AG, Person A

habe ich mir noch nichts weiter dabei gedacht. Zu diesem Zeitpunkt war nur die Höhenrettung alarmiert worden, und dort stand ohnehin eine Übung an. Also sollte dem Zuschauen beim Fussballspiel der D-Junioren des FC Rheinfelden in Augst nichts im Weg stehen.

Beim zweiten Alarm dachte ich mir: Gut, dass meine Alarmgruppe heute nicht an der Reihe ist, und so kam auch kurz darauf nochmals ein Alarm für die A

15.10.2025 19:02; Alarmübung, Techn. Hilfeleistung, in Rheinfelden, Pappelnweg 36A, Wasser in Tiefgarage

Und auch der nächste Alarm liess nicht lange auf sich warten

15.10.2025, 19:10; Alarmübung, Techn. Hilfeleistung, Rheinfelden, Riburgerstrasse, Baum auf Strasse Höhe Forstwerkhof.

Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Ich fieberte also weiter mit, bis in der Pause mein Telefon klingelte:

15.10.2025, 19:13; Alarmübung, Nachalarmierung, Rheinfelden, Pappelnweg 36A, Einrücken Magazin.

Also machte ich mich auf den Weg von Augst nach Rheinfelden. Im Magazin angekommen, erhielt ich vom Gesamteinsatzleiter die nächste Meldung:

15.10.2025, 19:25; Alarmübung, Techn. Hilfeleistung, Rheinfelden, Waldshuterstrasse 13, Gasgeruch im Keller.

Als Einsatzleiter stellte ich mir aus der wartenden Mannschaft einen Atemschutztrupp zusammen, und wir machten uns mit dem Tanklöschfahrzeug auf den Weg.
Vor Ort wartete bereits der Melder. Der Atemschutztrupp ging zur Erkundung vor, während der Zutritt zum Gebäude gesperrt, das Fahrzeug gesichert und der Akkulüfter bereitgestellt wurde. Nach wenigen Minuten kam die Rückmeldung: Gasflasche gefunden – wird ins Freie gebracht.

Da kam schon die nächste Meldung über Funk:

15.10.2025, 19:36; Alarmübung, Brand-Gross, Rheinfelden, Engerfeldstrasse, Schiffacker, Waldbrand.

Der Gesamteinsatzleiter ordnete an, dass wir nach Abschluss des laufenden Einsatzes zum Waldbrand ausrücken sollten. Da die Übungsleitung sah, dass wir die nötigen Massnahmen eingeleitet hatten, wurde dieser Teil beendet – und wir machten uns auf den Weg Richtung Schiffacker.

Dort angekommen, meldete ich mich beim Einsatzleiter dieses Ereignisses. Vor Ort galt es, sowohl einen Waldbrand als auch ein Gebäude im Brand zu bekämpfen. Mit dem Tanklöschfahrzeug übernahmen wir die Waldbrandbekämpfung, fuhren um den Wald herum und bezogen Stellung in der Nähe der Tennishalle. Kaum waren wir bereit, kam die Meldung: Übung halt!

Nach einer kurzen Übungsbesprechung hiess es retablieren. Anschliessend gab es noch einen Imbiss, bevor es zurück ins Magazin ging.