Drei Ausbildungsstationen für praxisnahes Training im ZAZ Eiken
Drei Ausbildungsstationen für praxisnahes Training im ZAZ Eiken
Am Montagabend machte sich die Feuerwehr Rheinfelden auf zum ZAZ Eiken, wo der Leitungsdienst, Einsatz TLF & Leiterndienst und 3-facher Brandschutz und 3-facher Löschangriff geprobt wurde. Die Sonne stand hoch, die Luft war warm, und während sich die Mannschaft versammelt, wurde schnell klar: Heute wird gezielt, koordiniert und vor allem praktisch gearbeitet.
Nach einer kurzen Begrüssung und der Einteilung in drei Gruppen ging es direkt los. Drei Stationen stehen auf dem Programm und jede hat ihre eigenen Herausforderungen.
An der ersten Station, dem Leitungsdienst, geht es darum, Leitungen im Treppenhaus korrekt zu verlegen, damit sie im Ernstfall nicht im Weg sind, aber trotzdem schnell einsatzbereit sind. Dieser Posten ist zweigeteilt nach 20 Minuten ging es über den Schlauch über die Leiter zu nehmen.
Weiter geht’s zum zweiten Posten: Einsatz TLF und Leiterdienst. Im Haus ist im Keller ein Feuer ausgebrochen und im ersten Stock gibt es eine Rettung durchzuführen. Als erstes wurde die Rettung befohlen und der Atemschutz zur Brandbekämpfung eingewiesen. Die Ausbildung im Atemschutz zeigt hierbei seine Früchte, ohne Befehl des Einsatzleiters wurde der Lüfter vor dem Hauseingang in Stellung gebracht. Der Atemschutz suchte den Keller ab und fand dann auch rasch den Brandherd. Nur bei der Rettung über die Leiter gab es einen kleinen Tolggen, da die Rettung ein wenig zu lang dauerte. Den Leiterndienst konnte im zweiten Teil nochmals intensiv geübt werden. Dies mal mussten zwei Rettungen ausgeführt werden, in einem verrauchten Haus und in einem, welche problemlos über das Treppenhaus genommen werden konnte.
An der letzten Station wurde der 3-fache Brandschutz und Löschangriff angeschaut. Als erstes wurde in einer ersten Phase mit den Teilnehmern angeschaut, was es alles für eine Schaumleitung braucht. Danach wurde es ernst und vom Brandschutz ging es dann direkt in den Löschangriff über, dies wurde dann mehrere Male geübt.
Nach drei Stunden Übung, in denen jeder durch alle Stationen rotiert ist, wird eines klar: Leitungen sind kein Hexenwerk – aber sie wollen geübt sein. Und Teamwork ist das A und O, besonders wenn es schnell gehen muss.
Besten Dank an die Postenchefs und die Übungsleitung für diese Übung.