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Der erste Schritt in der Feuerwehrkarriere

Der erste Schritt in der Feuerwehrkarriere

Der erste Schritt in der Feuerwehrkarriere

Der erste Schritt in die Feuerwehrkarriere beginnt nach der Rekrutierung im November, dem Einkleiden im Januar und der ersten gemeinsamen Übung im Februar mit dem Neueingeteiltenkurs, der am Freitag und Samstag stattfand und dieses Jahr in Stein durchgeführt wurde. Am Freitag standen für einen Teil der Rheinfelder Klasse die Materialkenntnisse, die Sicherheit und die technische Hilfeleistung im Zentrum. Auch der Umgang mit Schiebeleitern, Leitern mit Stützen sowie das Sichern von Personen und Lasten waren Teil des intensiven Programms. Die Personenrettung über Leitern, die ersten Massnahmen im Rettungsdienst, der Einsatz der Wärmebildkamera und das richtige Lüften ergänzten den Tag. Beim Ausbildungsblock der Knoten war in einigen Gesichtern das eine oder andere Fragezeichen zu erkennen, was in dieser Phase völlig normal ist.

Der Samstag begann für alle Klassen mit einem Theorieteil, bevor der gesamte Tag ganz im Zeichen der Grundlagen der Brandbekämpfung und des Leitungsbaus stand. Die Teilnehmenden vertieften das Schlauchmanagement, arbeiteten mit verschiedenen Verbrauchern und bereiteten sich auf das grosse Finale vor – den Einsatz im Klassenverbund. Beim Besuch am Samstag waren die Strapazen der beiden intensiven Tage deutlich zu sehen, doch trotz Müdigkeit blieben alle engagiert und interessiert bei der Sache. Auch dieser Tag neigte sich dem Ende zu, doch der krönende Abschluss sollte erst noch folgen.

Der Einsatz im Klassenverbund gilt jedes Jahr als wahre Materialschlacht, bei der die Tanklöschfahrzeuge komplett entleert werden und sämtliche Schläuche zum Einsatz kommen. Dieser Abschluss fordert nochmals volle Konzentration und zeigt realitätsnah, worauf es im Einsatz ankommt. Ein grosses Dankeschön gilt der Feuerwehr Stein für die hervorragende Organisation der Posten sowie die feine Verpflegung während der beiden Tage. Nächstes Jahr darf die Feuerwehr Rheinfelden den Kurs durchführen.

Kaderprobe mit Möhlin in Rheinfelden

Kaderprobe mit Möhlin in Rheinfelden

Kaderprobe mit Möhlin in Rheinfelden

Rund sechzig Kaderangehörige der Feuerwehren Möhlin und Rheinfelden trafen sich am vergangenen Dienstag zu einer gemeinsamen Kaderübung in Rheinfelden. Bereits zu Beginn des Abends betonte die Übungsleitung, dass neben der Vertiefung der fachlichen Kenntnisse auch der Spass und die kameradschaftliche Zusammenarbeit im Vordergrund stehen sollten. Nach der Begrüssung wurden die Teilnehmenden in vier Gruppen eingeteilt und zu den verschiedenen Posten verschoben, die im Rahmen eines Postenlaufs mehrfach rotierten.

Am Posten der Technischen Hilfeleistung, geführt von Markus, konnten die Kaderangehörigen ihr Geschick im Umgang mit Spreizer unter Beweis stellen. Die Gruppe an diesem Posten wurde nochmals geteilt und es wurde der Teamgeist gestärkt und gleichzeitig die Präzision im Umgang mit dem Spreizer gefördert. Es wurde an diesem Posten Jenga gespielt, fasst so, wie man es von zu Hause aus kennt, jedoch in einer grösseren Ausführung.

Ein weiterer Posten wurde in Zusammenarbeit mit der AEW durchgeführt, wo die Heizzentrale besichtigt wurde. Patrick gab den Teilnehmenden spannende Einblicke in den Aufbau sowie auch wo es für Einsatzkräfte gefährlich werden könnte.

An der Dianastrasse 2 vermittelte Roland in einem kompakten, aber sehr informativen Überblick die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der Rauchdruckanlage sowie der Rauch- und Wärmeabzugsanlage. Insbesondere die taktischen Vorteile und Grenzen solcher Systeme sorgten für angeregte Diskussionen innerhalb der Gruppen.

Beim Posten, welcher von Raffi geleitet wurde, ging es um das TLF und die ADL. Im Fokus stand schliesslich die Platzierung und der Raumbedarf der Autodrehleiter. Die Übungsleitung zeigte praxisnah auf, welche Faktoren bei der Aufstellung des Fahrzeugs entscheidend sind und wie eng verfügbare Platzverhältnisse die Einsatzmöglichkeiten beeinflussen können. Diese Erkenntnisse waren besonders wertvoll, da genau solche Situationen im realen Einsatz immer wieder herausfordernd sind.

Nach dem Postenlauf folgte eine kurze Schlussbesprechung im Magazin Rheinfelden, es wurden dann von Markus noch die Sieger verkündet, welche am höchsten den Jengaturm bauen konnte. Der Abend fand seinen gemütlichen Abschluss bei einem kleinen Imbiss, der allen Teilnehmenden Gelegenheit bot, sich in kameradschaftlicher Atmosphäre auszutauschen.

Insgesamt war es ein äusserst gelungener Anlass, der sowohl fachlich als auch menschlich viel Mehrwert bot. Die Feuerwehr Rheinfelden freut sich bereits jetzt darauf, im kommenden Jahr zu Gast in Möhlin zu sein.

Besten Dank allen Postenchefs für die Vorbereitung und Durchführung der Posten, wie auch Philipp für das leckere Steinpilzrisotto.

Gesamtfeuerwehrübung in der Rhein Saline

Gesamtfeuerwehrübung in der Rhein Saline

Gesamtfeuerwehrübung in der Rhein Saline

Nach der Begrüssung um 19:30 Uhr ging es mit sämtlichen Fahrzeugen direkt zur Rhein Saline. Vor Ort erfolgte die Einteilung in drei Gruppen, sodass die geplante Postenarbeit effizient durchgeführt werden konnte. An diesem Abend durften sich die Gruppen zu den Themen Einsatz TLF, Leiterndienst und Klein-Lüfter weiterbilden.

Unsere Gruppe startete mit dem Einsatz TLF. Nach einem kurzen Briefing des Einsatzleiters ging es direkt los. Das Szenario lautete: Schopf im Vollbrand. Bereits auf der Anfahrt war der Brand am Schopf klar ersichtlich. Das Fahrzeug wurde am Objekt vorbeigezogen und als erstes wurde eine Transportleitung erstellt, gefolgt von einer Druckleitung zur Brandbekämpfung sowie einer weiteren Druckleitung zum Halten und Schützen der Bahnwagen, die sich in unmittelbarer Nähe befanden. Nachdem der Brand erfolgreich gelöscht und retabliert war, erfolgte ein weiterer Durchlauf. Nach rund dreissig Minuten war dieser Posten abgeschlossen und wir wechselten zum Leiterndienst.

Der Leiterndienst war ein zweigeteilter Posten, bestehend aus der Schiebeleiter mit Stützen sowie der Schiebeleiter. Das Stellen der Schiebeleiter mit Stütze ist im Grunde kein Hexenwerk, jedoch läuft es in der Praxis nicht immer so glatt, wie man es sich vorstellt. Sei es, dass die Leiter zu kurz oder zu lang ist, der Winkel nicht stimmt oder eine kleine Unachtsamkeit den Ablauf verzögert – irgendetwas ist immer. Daher werden wir diesen Teil sicherlich in einer der nächsten Übungen nochmals vertiefter anschauen, damit jedem klar ist: so wird es gemacht und nicht anders. Nachdem die Leiter korrekt gestellt und wieder verkürzt zum Materialdepot gebracht wurde, ging es mit der Schiebeleiter weiter. Diese lief deutlich flüssiger, mit der Brustbindung und dem Fixpunkt an der Leiter. Nach der durchgeführten Personenrettung ging es weiter zum letzten Posten.

Am letzten Posten standen unsere Klein-Lüfter im Mittelpunkt. Zunächst wurde erklärt, wozu die Lüfter eingesetzt werden können und welche Sicherheitsbestimmungen gelten. Zur Veranschaulichung standen der Hochleistungslüfter, der Akkulüfter und der Ex-Lüfter bereit. Es wurde erklärt, wie diese Geräte eingeschaltet werden und für welche Einsatzsituationen sie jeweils geeignet sind. Im Anschluss wurde gezeigt, wie die Lüfter in der Praxis funktionieren und welche Unterschiede sich im realen Einsatz bemerkbar machen.

Nach Abschluss der drei Rotationen wurde das gesamte eingesetzte Material retabliert, bevor die Mannschaft zurück ins Magazin verschob. Dort wurden anschliessend die Schläuche gewaschen, da diese nach dem Szenario doch ein klein wenig dreckig waren. Mit einer kurzen Schlussbesprechung endete die Übung um 22:30 Uhr.

Besten Dank den Gruppenführern für die Vorbereitung und Durchführung der Posten.

Übung der Offiziers- und Stabsgruppe in der Reha Rheinfelden

Übung der Offiziers- und Stabsgruppe in der Reha Rheinfelden

Übung der Offiziers- und Stabsgruppe in der Reha Rheinfelden

Am Mittwochabend traf sich die Offiziers- und Stabsgruppe zur vorgesehenen Übung. Nach der kurzen Begrüssung im Magazin verschoben wir mit zwei Fahrzeugen in die Reha Rheinfelden. Dort führte uns der Sicherheitsbeauftragte durch das weitläufige Untergeschoss. Die Grösse und die vielen Verzweigungen des Kellers waren beeindruckend; ohne Ortsplan könnte man sich rasch verirren. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die zahlreichen Notausgänge jederzeit eine schnelle Rückkehr an die Oberfläche ermöglichen. Für uns war dieser Rundgang eine wertvolle Gelegenheit, die baulichen Gegebenheiten, Fluchtwege und technischen Anlagen besser kennenzulernen.

Im Anschluss an die Begehung wurden vier Gruppen gebildet. Jede Gruppe erhielt den Auftrag, ein realistisches Szenario im Gebäude zu entwickeln, welches später von einer anderen Gruppe ausgearbeitet werden musste. Unsere Gruppe entschied sich für die Wäscherei. Da sich in der Dossieranlage ein Kanister mit Wasserstoffperoxid bzw. Peressigsäure befand, lag die Idee eines Chemieereignisses nahe. Das Szenario wurde rasch ausgesteckt und die Lösungsansätze wurden von einem Mitglied des Stabs direkt auf einem Flipchart festgehalten.

Eine andere Gruppe hat für uns ein Szenario ausgesteckt, welches wir bearbeiten durfte. Es erwartete uns ein Staplerbrand mit starker Rauchentwicklung sowie zwei zu rettende Personen. Nach einer kurzen Besprechung erstellten wir eine Lagekarte und diskutierten die taktische Vorgehensweise für die Personenrettung, Brandbekämpfung und Entrauchung. Beim nächsten Posten fanden wir in der Lüftungszentrale ein Feuer im Monoblock vor. Hier standen die Gefährdungsbeurteilung, der Personen im Raum, welche sich über uns befanden. Denn das entrauchen, ist bei solch einem Objekt nicht ganz ohne. Ein weiterer Posten befand sich in der Technik des Schwimmbads. Auch hier galt es, eine Rettung durchzuführen, den Brand zu bekämpfen und den Raum zu entrauchen. Die zuvor entwickelten Szenarien der Gruppen lieferten zusätzliche Denkanstösse und zeigten, wie vielseitig die Lagebilder in einem solch grossen Gebäudekomplex sein können.

Zum Abschluss kehrten wir ins Magazin zurück, wo die Schlussbesprechung stattfand. Dabei wurde nochmals betont, wie wichtig eine frühzeitige Nachalarmierung sein kann. Gerade bei Grossobjekten wie der Reha ist es im Ernstfall entscheidend, lieber eine Gruppe mehr aufzubieten als zu wenig.

Der Kommandant richtete am Schluss noch ein besonderes Dankeschön an die Mannschaft, die kürzlich mit der Drehleiter zur Unterstützung der Kollegen aus badisch Rheinfelden ausgerückt war, ein schönes Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Besten Dank der Übungsleitung für die Vorbereitung und Durchführung.

 

Pio Probe – Fit für den Einsatz

Pio Probe – Fit für den Einsatz

Pio Probe – Fit für den Einsatz

Die Pio-Übung vom 06. März 2026 startete dieses Jahr mit einem besonderen und spielerischen Einstieg. Nach der Begrüssung sowie der Einteilung der Gruppen ging es auf ungezwungener Art die die neuen Akku-Geräte kennenzulernen. Die Teilnehmenden durften zunächst mit einem übergrossen Jenga-Turm üben. Diese Aktivität bot nicht nur eine leichtgängige Möglichkeit, ein Gefühl für die Geräte zu entwickeln, sondern förderte gleichzeitig die Teamarbeit und sorgte für eine entspannte Stimmung zu Beginn der Übung. Danach ging es zu den einzelnen Posten.

Im Hauptteil der Ausbildung wurden die Angehörigen der Pionierabteilung durch verschiedene praxisorientierte Stationen geführt, an denen sie den sicheren Umgang mit den neuen akkubetriebenen Schneid- und Spreizgeräten vertiefen konnten. Während ein Posten sich auf die Handhabung der Geräte konzentrierte und ein weiterer das Arbeiten am stehenden Fahrzeug behandelte, widmete sich eine weitere Station den sicherheitsrelevanten Aspekten. Dort lernten die Teilnehmenden, Gefahren und Hinweise am Fahrzeug zu erkennen und das korrekte taktische Vorgehen daraus abzuleiten.

Besondere Aufmerksamkeit erhielten die neuen Mitglieder der Pionier-Gruppe. Für sie wurde ein eigener Ausbildungsblock eingerichtet, der ihnen die Möglichkeit gab, das Einsatzfahrzeug, die gesamte Ausrüstung sowie die grundlegenden Abläufe und taktischen Prinzipien des Pionierdienstes kennenzulernen. Dieser separate Posten stellte sicher, dass die neuen Pioniere Schritt für Schritt in die Materie eingeführt wurden und sich schnell in ihrer neuen Funktion orientieren konnten.

Der gesamte Abend verlief strukturiert und zielgerichtet, sodass die gesteckten Ausbildungsziele in allen Gruppen sichtbar erreicht wurden. Nach Abschluss der Postenarbeiten wurden gemeinsam die Fahrzeuge und Geräte retabliert, bevor die Übung mit einer kurzen Schlussbesprechung endete. Um 22:30 Uhr wurden die Teilnehmenden entlassen – mit der Gewissheit, die neuen Akkugeräte sicherer zu beherrschen und ihre Kenntnisse im Arbeiten am Fahrzeug weiter gefestigt zu haben.

Vielen Dank den Postenchefs und der Übungsleitung