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Feuerwehrübung der Maschinisten in Rheinfelden

Feuerwehrübung der Maschinisten in Rheinfelden

Feuerwehrübung der Maschinisten in Rheinfelden

Bei der jüngsten Übung unserer Maschinisten in Rheinfelden lag der Fokus auf zwei zentralen Bereichen: Technische Hilfeleistung und Wasserförderung bei unzureichender Versorgung durch das Hydrantennetz.

Im ersten Teil wurde der Umgang mit Seilzugapparat und Hebekissen intensiv trainiert – wichtiges Handwerk, das im Ernstfall schnell und sicher beherrscht werden muss.

Anschliessend wurde die Druckverstärkung ab Gewässer mit der MS Typ 2 geübt. Ziel war es, die Abläufe zu festigen, um bei Wassermangel zuverlässig genügend Löschwasser an den Einsatzort zu bringen.

Mit grossem Engagement und Teamgeist war unsere motivierte Mannschaft voll bei der Sache – denn nur durch regelmässiges Training bleiben wir einsatzbereit.

Bericht: Raphael Scharf

Gesamtfeuerwehrübung mit der Feuerwehr Raurica

Gesamtfeuerwehrübung mit der Feuerwehr Raurica

Gesamtfeuerwehrübung mit der Feuerwehr Raurica

Bereits im letzten Jahr haben wir gemeinsam mit der Feuerwehr Raurica eine Übung durchgeführt. Nun war die Feuerwehr Rheinfelden Gastgeber der Übung.

Die Gruppenführer und die Mannschaft durften von einem Einsatz zum nächsten gehen, bei denen verschiedene Themen behandelt wurden. Die anwesenden Offiziere wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Beim ersten Posten wurde der Einsatz vom 23.01.25 bei der Thommen AG aus Sicht des Einsatzleiters der Feuerwehr Raurica geschildert – sehr spannende Einblicke und ebenso die Herausforderungen während des Einsatzes. Während wir den Ausführungen lauschten, galt es für die andere Gruppe, die Einsätze mittels modularem Kommunikationssystem (MoKos) aufzunehmen und zu verteilen. Nach rund 30 Minuten gab es einen Wechsel, und der auserkorene Einsatzleiter musste einen Rapport abhalten, während wir das MoKos übernahmen.

Da wir uns zuerst einen Überblick verschaffen mussten, gab es zu Beginn eine Chaosphase, die nach zehn Minuten behoben war. Danach kämpften wir ab und zu noch ein wenig mit der Technik. Doch die Mannschaft und die Gruppenführer waren stets im Einsatz und konnten alle Posten absolvieren.

Im Anschluss an die Übung gab es einen kleinen Imbiss, und wir konnten uns noch mit den Kollegen austauschen.

Besten Dank für die spannende Übung und die Organisation.

Absuchtechnik in einer Autoeinstellhalle

Absuchtechnik in einer Autoeinstellhalle

Absuchtechnik in einer Autoeinstellhalle

Am Mittwoch stand eine Atemschutzübung auf dem Programm, zum Thema „Absuchen in Autoeinstellhallen“. Bevor es an die eigentliche Übung ging, durften wir uns in zwei Gruppen Gedanken zum Thema Absuchen machen. Da es je nach Raumgröße unterschiedliche Vorgehensweisen gibt, wurde dies sowohl für Wohnungen und kleine Räume als auch für größere, wie zum Beispiel Lagerhallen oder eben Autoeinstellhallen, behandelt.

Der Einsatzleiter fuhr mit dem Einsatzleiterfahrzeug voraus und wies das Tanklöschfahrzeug sowie den Atemschutzbus ein. Kurz darauf fanden wir uns in der verrauchten Einstellhalle der Migros wieder. Obwohl man dort schon mehrfach geparkt hat, ist es etwas ganz anderes, wenn man keine Sicht hat und vermisste Personen sowie das Feuer suchen muss.

Die ersten Rettungen wurden rasch gefunden und dem Einsatzleiter zurückgemeldet. Das Feuer brach bei einem Ticketautomaten aus und konnte rasch gelöscht werden.

Nachdem alle Rettungen ausgeführt waren und das Feuer gelöscht war, ging es noch darum, die Halle wieder rauchfrei zu bekommen. Dabei kam der Großlüfter zum Einsatz. Aber auch damit dauerte es eine ganze Weile, bis der Rauch draußen war.

Eine spannende und interessante Übung, welche die Schwierigkeiten aufzeigte, wenn viele Trupps im Einsatz sind und zahlreiche Führungsleinen gelegt werden.

Danke an die Übungsleitung für die tolle Übung.

Taktikbus in Möhlin

Taktikbus in Möhlin

Taktikbus in Möhlin

Im vorletzten Weiterbildungskurs hat die Aargauische Gebäudeversicherung während 8 Wochenenden, jeweils an einem halben Tag die Offiziere im Kanton Aargau geschult.
Der Bus bietet an verschiedenen Stationen die Möglichkeit, die Fahrzeuge und die Mannschaft zu manövrieren sowie die Einsatztaktik zu üben.

Nun kam der Taktikbus nach Möhlin und die Offiziere der beiden Feuerwehren konnten sich in den zwei Tagen, in denen der Bus im Feuerwehrmagazin in Möhlin stand für vier Stunden der virtuellen Welt hingeben. In diesen vier Stunden konnte die Schadenplatzorganisation oder aber auch das Vorgehen im Einsatz geübt werden. Die einzelnen Einsätze reichten vom Brand in einem Zimmer, Brand in einem Mehrfamilienhaus über einen Tiefgaragenbrand bis hin zu einem Elektrofahrzeugbrand.
Der Vorteil des Taktikbusses ist es, dass die Szenarien durch den Operator gesteuert werden können. Die Übungen werden so dynamisch im Gegensatz zur klassischen Markierungsmethode. Je nachdem wie die Entscheidung des Einsatzleiters ausfällt, verändert sich das Szenario.

So mussten wir in meiner Gruppe feststellen, dass wir allesamt nicht wirklich die Gamer sind: Fahrzeuge fuhren in Häuser oder überschlugen sich. Nebst dem Ernst kam der Spass definitiv nicht zu kurz.

 

Gebäude und Strassen Kenntnisse

Gebäude und Strassen Kenntnisse

Gebäude und Strassen Kenntnisse

Viele Feuerwehrleute fahren im Alltag keine grossen, schweren und langen Fahrzeuge. Deshalb müssen alle Fahrer mehrmals jährlich die Übungen der Fahrer besuchen, um Routine zu bekommen bzw. diese zu behalten. Damit alle profitieren können, werden diese Fahrübungen in sieben Kleingruppen, welche jeweils an verschiedenen Abenden üben, durchgeführt.

Die letzte Übung stand ganz unter dem Motto Gebäude und Strassenkenntnisse vertiefen, repetieren und dabei Fahrpraxis erhalten. Gefahren wurde in 2er Teams, Fahrer und Beifahrer, wobei der Beifahrer als Navigator tätig war. Die Auswahl des Fahrzeuges konnte selbständig gewählt werden, je nach Führerschein und je nach eigenem Fahr-Bedarf.
Die Übungsleitung hatte pro Gruppen ein Dossier zusammengestellt, mit 33 zufälligen Adressen in den Ortsgebieten Rheinfelden, Möhlin und Kaiseraugst. Ziel der Übung war es die notierten Adressen mit Ortskenntnis anzufahren. War dies nicht möglich, durfte der QR-Code auf dem Aufgabenblatt gescannt werden und die Anfahrtsroute wurde angezeigt (oder man nahm Google-Maps zu Hilfe). Die Adressen befanden sich verteilt im Industriegebiet mit guter Zugänglichkeit, in schmalen Quartierstrassen und auch in der Altstadt von Rheinfelden. Je nach Wahl des Feuerwehrfahrzeuges war es teilweise in den Quartierstrassen entsprechend spannend, ob eine Durchfahrt zwischen den geparkten Autos und den Hecken, Mülltonnen etc. überhaupt machbar ist. Wenn die Adressen der Reihe nach (vorwärts oder rückwärts) angefahren wurden, ergab sich eine sinnvolle Route. So konnten nach einer Runde die Positionen getauscht werden und die Route nochmals abgefahren werden. Bei Bedarf konnte sogar das Fahrzeug getauscht werden. Dadurch erhielten beide Fahrer die Möglichkeit Ihre Ortskenntnisse und Fahrpraxis zu verbessern.

Für mich als nicht Fahrer, war dies eine spannende Übung, denn auch als «nur» Beifahrer kann man von dieser Ortskenntnis-Übung profitieren und sieht auch mögliche Schwierigkeiten, welche bei der Zufahrt mit grossen, langen Fahrzeugen vorhanden sein können.

Bericht: Sandra Baumgartner

Gemeinsame Übung mit dem Zivilschutz – Betrieb Notfalltreffpunkte

Gemeinsame Übung mit dem Zivilschutz – Betrieb Notfalltreffpunkte

Gemeinsame Übung mit dem Zivilschutz – Betrieb Notfalltreffpunkte

Am Dienstagabend haben sich Feuerwehr und Zivilschutz in Rheinfelden gemeinsam auf eine Krisensituation vorbereitet: Ausfall von Strom, Licht und Telekommunikation – eine Herausforderung für Bevölkerung und Einsatzkräfte. Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel beider Organisationen im Betrieb und in der Übergabe eines Notfalltreffpunkts zu testen.

Die Notfalltreffpunkte sind verteilt über die verschiedenen Quartiere in Rheinfelden. Kommt es zu einem längeren Ausfall der Infrastruktur, sollen sich die Menschen dort informieren und Unterstützung erhalten können. Zunächst übernimmt die Feuerwehr die Einrichtung und Führung dieser Treffpunkte. Sobald der Betrieb gesichert ist, geht die Verantwortung an den Zivilschutz über.

Damit dieser Wechsel reibungslos funktioniert, braucht es klare Abläufe und definierte Zuständigkeiten. Jeder Treffpunkt wird mit Notstrom, Beleuchtung, einem Funkgerät für die Kommunikation und weiteren Hilfsmitteln ausgestattet.

Wir verwenden die Polycom-Geräte auch innerhalb der Feuerwehr, nebst dem Analogfunk. Daher sind diese nicht in den jeweiligen Kisten verpackt und so kam es, dass an unserem Standort das falsche Gerät vor Ort war. Eine Erkenntnis, welche man lieber während einer solchen Übung macht, als bei einem echten Einsatz.

Das Fazit am Schluss war dennoch positiv und die Übung klar erfüllt.
Den Ausklang bildete ein gemeinsame Wurst und Brot – denn gute Zusammenarbeit entsteht nicht nur durch Protokolle, sondern auch durch persönliche Begegnungen.