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Absuchtechnik in einer Autoeinstellhalle

Absuchtechnik in einer Autoeinstellhalle

Absuchtechnik in einer Autoeinstellhalle

Am Mittwoch stand eine Atemschutzübung auf dem Programm, zum Thema „Absuchen in Autoeinstellhallen“. Bevor es an die eigentliche Übung ging, durften wir uns in zwei Gruppen Gedanken zum Thema Absuchen machen. Da es je nach Raumgröße unterschiedliche Vorgehensweisen gibt, wurde dies sowohl für Wohnungen und kleine Räume als auch für größere, wie zum Beispiel Lagerhallen oder eben Autoeinstellhallen, behandelt.

Der Einsatzleiter fuhr mit dem Einsatzleiterfahrzeug voraus und wies das Tanklöschfahrzeug sowie den Atemschutzbus ein. Kurz darauf fanden wir uns in der verrauchten Einstellhalle der Migros wieder. Obwohl man dort schon mehrfach geparkt hat, ist es etwas ganz anderes, wenn man keine Sicht hat und vermisste Personen sowie das Feuer suchen muss.

Die ersten Rettungen wurden rasch gefunden und dem Einsatzleiter zurückgemeldet. Das Feuer brach bei einem Ticketautomaten aus und konnte rasch gelöscht werden.

Nachdem alle Rettungen ausgeführt waren und das Feuer gelöscht war, ging es noch darum, die Halle wieder rauchfrei zu bekommen. Dabei kam der Großlüfter zum Einsatz. Aber auch damit dauerte es eine ganze Weile, bis der Rauch draußen war.

Eine spannende und interessante Übung, welche die Schwierigkeiten aufzeigte, wenn viele Trupps im Einsatz sind und zahlreiche Führungsleinen gelegt werden.

Danke an die Übungsleitung für die tolle Übung.

Taktikbus in Möhlin

Taktikbus in Möhlin

Taktikbus in Möhlin

Im vorletzten Weiterbildungskurs hat die Aargauische Gebäudeversicherung während 8 Wochenenden, jeweils an einem halben Tag die Offiziere im Kanton Aargau geschult.
Der Bus bietet an verschiedenen Stationen die Möglichkeit, die Fahrzeuge und die Mannschaft zu manövrieren sowie die Einsatztaktik zu üben.

Nun kam der Taktikbus nach Möhlin und die Offiziere der beiden Feuerwehren konnten sich in den zwei Tagen, in denen der Bus im Feuerwehrmagazin in Möhlin stand für vier Stunden der virtuellen Welt hingeben. In diesen vier Stunden konnte die Schadenplatzorganisation oder aber auch das Vorgehen im Einsatz geübt werden. Die einzelnen Einsätze reichten vom Brand in einem Zimmer, Brand in einem Mehrfamilienhaus über einen Tiefgaragenbrand bis hin zu einem Elektrofahrzeugbrand.
Der Vorteil des Taktikbusses ist es, dass die Szenarien durch den Operator gesteuert werden können. Die Übungen werden so dynamisch im Gegensatz zur klassischen Markierungsmethode. Je nachdem wie die Entscheidung des Einsatzleiters ausfällt, verändert sich das Szenario.

So mussten wir in meiner Gruppe feststellen, dass wir allesamt nicht wirklich die Gamer sind: Fahrzeuge fuhren in Häuser oder überschlugen sich. Nebst dem Ernst kam der Spass definitiv nicht zu kurz.

 

Gebäude und Strassen Kenntnisse

Gebäude und Strassen Kenntnisse

Gebäude und Strassen Kenntnisse

Viele Feuerwehrleute fahren im Alltag keine grossen, schweren und langen Fahrzeuge. Deshalb müssen alle Fahrer mehrmals jährlich die Übungen der Fahrer besuchen, um Routine zu bekommen bzw. diese zu behalten. Damit alle profitieren können, werden diese Fahrübungen in sieben Kleingruppen, welche jeweils an verschiedenen Abenden üben, durchgeführt.

Die letzte Übung stand ganz unter dem Motto Gebäude und Strassenkenntnisse vertiefen, repetieren und dabei Fahrpraxis erhalten. Gefahren wurde in 2er Teams, Fahrer und Beifahrer, wobei der Beifahrer als Navigator tätig war. Die Auswahl des Fahrzeuges konnte selbständig gewählt werden, je nach Führerschein und je nach eigenem Fahr-Bedarf.
Die Übungsleitung hatte pro Gruppen ein Dossier zusammengestellt, mit 33 zufälligen Adressen in den Ortsgebieten Rheinfelden, Möhlin und Kaiseraugst. Ziel der Übung war es die notierten Adressen mit Ortskenntnis anzufahren. War dies nicht möglich, durfte der QR-Code auf dem Aufgabenblatt gescannt werden und die Anfahrtsroute wurde angezeigt (oder man nahm Google-Maps zu Hilfe). Die Adressen befanden sich verteilt im Industriegebiet mit guter Zugänglichkeit, in schmalen Quartierstrassen und auch in der Altstadt von Rheinfelden. Je nach Wahl des Feuerwehrfahrzeuges war es teilweise in den Quartierstrassen entsprechend spannend, ob eine Durchfahrt zwischen den geparkten Autos und den Hecken, Mülltonnen etc. überhaupt machbar ist. Wenn die Adressen der Reihe nach (vorwärts oder rückwärts) angefahren wurden, ergab sich eine sinnvolle Route. So konnten nach einer Runde die Positionen getauscht werden und die Route nochmals abgefahren werden. Bei Bedarf konnte sogar das Fahrzeug getauscht werden. Dadurch erhielten beide Fahrer die Möglichkeit Ihre Ortskenntnisse und Fahrpraxis zu verbessern.

Für mich als nicht Fahrer, war dies eine spannende Übung, denn auch als «nur» Beifahrer kann man von dieser Ortskenntnis-Übung profitieren und sieht auch mögliche Schwierigkeiten, welche bei der Zufahrt mit grossen, langen Fahrzeugen vorhanden sein können.

Bericht: Sandra Baumgartner

Gemeinsame Übung mit dem Zivilschutz – Betrieb Notfalltreffpunkte

Gemeinsame Übung mit dem Zivilschutz – Betrieb Notfalltreffpunkte

Gemeinsame Übung mit dem Zivilschutz – Betrieb Notfalltreffpunkte

Am Dienstagabend haben sich Feuerwehr und Zivilschutz in Rheinfelden gemeinsam auf eine Krisensituation vorbereitet: Ausfall von Strom, Licht und Telekommunikation – eine Herausforderung für Bevölkerung und Einsatzkräfte. Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel beider Organisationen im Betrieb und in der Übergabe eines Notfalltreffpunkts zu testen.

Die Notfalltreffpunkte sind verteilt über die verschiedenen Quartiere in Rheinfelden. Kommt es zu einem längeren Ausfall der Infrastruktur, sollen sich die Menschen dort informieren und Unterstützung erhalten können. Zunächst übernimmt die Feuerwehr die Einrichtung und Führung dieser Treffpunkte. Sobald der Betrieb gesichert ist, geht die Verantwortung an den Zivilschutz über.

Damit dieser Wechsel reibungslos funktioniert, braucht es klare Abläufe und definierte Zuständigkeiten. Jeder Treffpunkt wird mit Notstrom, Beleuchtung, einem Funkgerät für die Kommunikation und weiteren Hilfsmitteln ausgestattet.

Wir verwenden die Polycom-Geräte auch innerhalb der Feuerwehr, nebst dem Analogfunk. Daher sind diese nicht in den jeweiligen Kisten verpackt und so kam es, dass an unserem Standort das falsche Gerät vor Ort war. Eine Erkenntnis, welche man lieber während einer solchen Übung macht, als bei einem echten Einsatz.

Das Fazit am Schluss war dennoch positiv und die Übung klar erfüllt.
Den Ausklang bildete ein gemeinsame Wurst und Brot – denn gute Zusammenarbeit entsteht nicht nur durch Protokolle, sondern auch durch persönliche Begegnungen.

Ortskenntnisse

Ortskenntnisse

Ortskenntnisse

Am Dienstag war richtig was los: Volles Programm! Die Neueingeteilten hatten ihre Übung, gleichzeitig wurde auch die Autodrehleiter beübt. Zudem führte der Verkehrszug eine eigene Übung zum Thema Ortskenntnisse durch.

Zum Einstieg durfte jeder einzeln auf verschiedenen Blättern diverse Strassennamen eintragen – natürlich nicht die bekannten Hauptstrassen, sondern bewusst ausgewählte, weniger geläufige Kartenausschnitte. Danach galt es, in zwei Gruppen auf einem Plan Umleitungen zu erstellen – inklusive Angaben, wie viele Angehörige des AdFVZ benötigt würden und wie der Verkehr geführt werden sollte.

Nach diesem eher theorielastigen Teil ging es mit zwei Fahrzeugen raus auf ein paar Quartierstrassen. Ziel war es, die erarbeiteten Umleitungen praktisch zu testen. Der Fokus lag darauf, statt einem AdFVZ den Schaltplan der Ampelanlage zu nutzen.

Leider kam es nicht ganz wie geplant: Nach dem Sichern der Einsatzstelle konnte das Schloss zur Schalttafel der Ampel bei der Bahnhofskreuzung nicht geöffnet werden – zu verdreckt, der Schlüssel passte nicht. Also packten wir wieder alles zusammen und fuhren zur Kohlplatzkreuzung, wo wir zumindest noch einen kurzen Blick auf den Schaltplan der dortigen Ampel werfen konnten.

Nach rund zwei Stunden war die Übung beendet – Ziel erreicht, Übung erfüllt.

Besten Dank an alle für die aktive Teilnahme!

Brandbekämpfung und Rettungsdienst für neue Feuerwehrleute

Brandbekämpfung und Rettungsdienst für neue Feuerwehrleute

Brandbekämpfung und Rettungsdienst für neue Feuerwehrleute

Am Mittwoch 02.04.2025 fand die erste Übung für die Neuen der Feuerwehr Rheinfelden statt. Im März haben sie einen zweitägigen Grundkurs zum Erlernen vom Feuerwehr-Grundhandwerk besucht. Nun liegt es an der eigenen Feuerwehr, die Neuen Mitglieder weiter zu schulen und deren Wissen weiter auf- und auszubauen. Somit stand die erste Übung ganz unter dem Zeichen, das bereits Erlernte aufzufrischen und zu vertiefen.

Der erste Teil fand zum Thema Brandbekämpfung statt. Zuerst gab es eine Führung rund um unser Tanklöschfahrzeug (TLF), damit jede und jeder sehen kann, was hat es alles für Material auf dem Fahrzeug und wo kann ich es finden. Danach ging es ans Erstellen der Leitungen um das «brennende» Fahrzeug (supponiert) zu löschen und den Velounterstand zu halten. Aber welche Leitung war nochmals für was? Transportleitung oder doch Druckleitung und welche Einstellungen waren es beim Strahlrohr? Der Übungsleiter fungierte als Einsatzleiter während die beiden Gruppenführer ihre Befehle bei ihm abholten und mit der anwesenden achtköpfigen Mannschaft ausführten. Dabei versuchten die Gruppenführer etwas Schwung und Tempo in den Aufbau zu bringen, jedoch auch das Wissen korrekt zu vermitteln. Es hat alles bestens funktioniert und auch das Retablieren unter Zeitdruck hat geklappt.

Im zweiten Teil des Abends ging es um den Rettungsdienst mit Leitern. Dabei wurde das Stellen der Leitern aber auch das Retten von Personen über die Leitern angeschaut. Es wurde in zwei Gruppen gearbeitet, die einen mit der Schiebeleiter mit Stützen und die anderen mit der Schiebeleiter ohne Stützen.

Die erste Herausforderung war, wie bekommen wir die jeweilige Leiter vom entsprechenden Fahrzeug? Von der Übungsleitung wurden uns dazu die notwendigen Kniffe und Tricks gezeigt. Als die Leitern endlich von den Fahrzeugdächern geholt waren, konnte es mit den Posten losgehen.

Bei der Schiebeleiter mit Stützten ging es vor allem um die Handhabung, wie eine Leiter aufgestellt und bedient wird. Und was war das nun nochmals mit den Stützen? Wo kommen diese hin und was muss ich genau tun, wenn ich an der Stütze bin? Dazu wurden mehrere Leiternstellungen am Gebäude geübt.

Bei der Schiebeleiter ohne Stützen stand der Fokus auf dem Retten von Personen aus dem Gebäude. Dazu wurde die Leiter einmal korrekt gestellt. Danach durften zwei Personen über die Leiter ins Gebäude einsteigen, während die anderen beiden den Leiternfuss weiter sicherten. Im Gebäude galt es zuerst einen Fixpunkt an der Leiter zu erstellen. Danach wurde an der zu rettenden Person die Brustbindung ausgeführt und mittels Karabinerbremse gesichert. Die Person konnte so sicher über die Leiter nach unten klettern. Diese Übung wurde so oft durchgeführt, bis jede und jeder einmal als Patient oder als Retter eingesetzt war.

Als Abschluss galt es die Brustbindung im Zweierteam unter Zeitdruck zu erstellen. Alle Gruppen haben dies super gemeistert.

Als Fazit zu dieser Übung kann gesagt werden, es ist viel Wissen vom Kurs hängen geblieben und darauf kann aufgebaut werden. Die Anwesenden waren sehr motiviert dabei und haben sich interessiert eingebracht. Danke an alle, die sich entschlossen haben bei uns Feuerwehrdienst zu leisten und aktiv mitzumachen.

Bericht: Sandra Baumgartner