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Einsatzübung mit Möhlin

Einsatzübung mit Möhlin

Einsatzübung mit Möhlin

Da die Übung mit Mölhlin zusammen statt fand, war auch das Szenario nicht gerade klein gewählt. Um 19:10 Uhr startete das Spektakel für die beiden Feuerwehren.
Die Alarmmeldung lautete: „Brand Gross, Römerstrasse 29, Rheinfelden Explosion“

Beim eintreffen des Einsatzleiters, stand die Scheune in Vollbrand, Personen befanden sich auf dem Bauernhof, als es zur Explosion kam. Als der Einsatzleiter sich einen überblick verhafte, fand er bereits ein paar verletzte Personen, welcher er direkt aus der Gefahrenzone mitnahm. Nun kamen im Minutentakt die Fahrzeuge in den Warteraum und die Offiziere und Gruppenführer holten sich die Befehle ab. Dabei musste gut überlegt werden, wie die Fahrzeuge auf dem Hof taktisch am besten platziert werden.

Der Atemschutz und die Autodrehleiter hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Auch die diversen Rettungen wurden rasch ausgeführt. Jedoch wurden drei Personen noch stets vermisst. Der Einsatzleiter schickte ein paar Feuerwehrleute aufs Feld um zwischen den Obstbäumen zu suchen. Und sie wurden auch fündig, vor lauter Angst, haben sich diese Personen weit vom eigentlichen Ereignisort entfernt und waren verängstigt.

Als auch diese Personen der Sanität übergeben werden konnten, kam das Kommando zum Übungsabbruch. Dies hies, dass alle Schläuche, die Atemschutzgeräte und das restliche Material welches für den Einsatz verwendet wurde, retabliert werden musste. Nach 20 Minuten, war alles soweit fertig, dass die beiden Feuerwehren verschieben konnten, auf das Feldschlösschenareal, wo dann die Schlussbesprechung statt fand.

Im Anschluss an diese gemeinsame Übung, gab es noch eine leckere Suppe aus der Feldküche unseres Verpflegungsoffiziers. Wie immer sensationell gekocht.

Besten Dank der Übungsleitung, der Mannschaft und auch der Küchenmannschaft für diesen tollen Abend.

Brandschutzschulung der Lehrkräfte

Brandschutzschulung der Lehrkräfte

Brandschutzschulung der Lehrkräfte

In einem regelmässigen Turnus dürfen anstelle der Schüler, die Lehrer die Schulbank drücken. An einem Mittwoch und Samstag erhielten die Lehrkräfte eine Auffrischung zu den Themen Sanität, Polizei und Feuerwehr.

Bei der Feuerwehr, durften die Lehrer in einem kurzen Theorieteil erfahren, wie vorzugehen ist, wenn es im Gebäude zu einem Brand kommt. Dabei lag das Augenmerk auf dem bemerkbar machen am Fenster und beim Verlassen des Gebäudes zum Sammelplatz die jeweiligen Klassen auf Volljährigkeit zu prüfen. Denn der Einsatzleiter möchte wissen ob alle Personen aus dem Gebäude gekommen sind oder nicht. Da im Falle, wenn nicht alle Personen anwesend sind, die Prioritäten beim Einsatz sich verschieben. 

Nach dem Theorieteil, durften die Lehrerschaft sich am Feuer austoben, als erstes wurde mit dem Feuerlöscher an der Brandsimulationsanlage geübt. Dies war für alle machbar, als es jedoch darum ging, mittels Löschdecke das Feuer zu löschen. Hat sich der Mut bei einigen verabschiedet, aber mit gut zu reden und instruieren wurde auch dieses Feuer gelöscht.

 

Begehung Engerfeldschulhaus und Villa Robersten

Begehung Engerfeldschulhaus und Villa Robersten

Begehung Engerfeldschulhaus und Villa Robersten

Ein grosser Teil des Kaders und der Offiziere durften am Montagabend die Solaranlage des Schulhauses Engerfeld besichtigten.
Dabei ging es um den Standort der Anlage und wie man diese im Ereignisfall trennen kann. Ebenso erhielten wir einen Einblick in die Technik der neuen Sporthalle im Engerfeld.
Nach rund 45 Minuten fuhren wir zur Villa Robersten. Das Gesundheitszentrum Fricktal (GZF) betreibt an diesem Standort eine Schönheitsklinik. Wir durften uns in den Räumlichkeiten umschauen. Vom Empfang über die Behandlungszimmer, die Räume mit den Gasen, den Keller, die Lüftungsanlage, die Abteilung mit den Zimmern, bis zur Schleuse der Operationssäle. Bei dieser Gelegenheit wurde noch das Konzept vom GZF kurz erläutert, was zu tun ist, wenn es innerhalb des OPs zu einem Alarm kommen sollte. Das GZF wird die entsprechenden Mitarbeitern ebenfalls Schulen, so dass die Einsatzleitung bei einem Alarm durch das OPs-Team unterstützt werden. 

Ortskenntnisse

Ortskenntnisse

Ortskenntnisse

Für die Teilnehmenden der Verkehrsübung stand an diesem Abend Ortskenntnisse auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk wurde auf Umleitungen gelegt, welche ebenfalls Ortskenntnisse voraussetzen.

So durften an diesem Abend in zwei Gruppen, drei verschiedene Szenarien bearbeitet und deren Umleitungen erarbeitet werden.
So galt es den Verkehr direkt vor dem Magazin, nach einem Unfall, entsprechend Umzuleiten über die Dianastrasse, die Herausforderung hier war zum einen der öffentliche Verkehr und zum anderen die Krankenwagen, welche zum Spital mussten.
Ein weiteres Szenario sah ein Unfall bei der Abzweigung Salinenstrasse / Haldenstrasse vor, hier die Fragestellung wie leitet man den Verkehr am besten um und wo geht der ÖV durch. Unisono wurde von beiden Gruppen entschieden, dass man die Haltestellen bei der Reha und Salinenstrasse während des Ereignisses nicht bedienet werden kann.
Das letzte Szenario war ein Verkehrsunfall direkt bei der Ausfahrt vom Schwimmbad auf die Hauptstrasse, an einem sonnigen und warmen Samstag im Juli um 16 Uhr. Für die Unfallaufnahme muss der Bereich auf der Haupstrasse über mehrere Stunden gesperrt werden. Auch hier war der ÖV das Hauptproblem, da es keine Möglichkeit gibt, den Verkehr entsprechend umzuleiten. Daher wurde entschieden, dass man den ÖV bis zum Ereignis fahren lässt und dieser dann wieder wenden muss, die Passagiere müssten dann den Bus wechseln um nach Rheinfelden Bahnhof oder nach Kaiseraugst zu kommen.

Ein Interessanter Abend, welcher sicherlich den Horizont erweitert und das grossräumige Denken gefordert und gefördert hat.

Atemschutz Einsatzübung

Atemschutz Einsatzübung

Atemschutz Einsatzübung

Wie auch schon bei der Alarmübung, wurden wir auch dieses Mal nicht verschont. Denn vor der Übung standen ein grosser Teil der Atemschutzgeräteträger im Einsatz in Maisprach. Dennoch wurde an der Atemschutzübung festgehalten, jedoch in einer verkürzten Form.

Aber von Anfang an. Nach dem Antreten wurde kurz und knapp erklärt, das es eine Eisnatzübung in Möhlin ist, genaueres konnte nicht gesagt werden. So fuhren wir mit dem Atemschutzbus und dem Mannschaftstransporter nach Möhlin, während der Anfahrt, rüsteten wir uns aus und bildeten  drei  Atemschutztrupps. Angekommen wurde uns dann mitgeteilt, dass im Keller der Firma Smurfit Kappa Swisswell AG vermisste Personen vermutet werden und wir sollten die Halle entsprechend absuchen. 

Der erste Trupp ging mit einer Druckleitung hinein und suchte den Brandherd. Der zweite und dritte Trupp machten sich auf den Weg um die vermissten Personen zu suchen und zu retten. Bereits nach den ersten Metern im Keller, wurde uns vom Verantwortungsbereich Front von Möhlin mitgeteilt, dass man eine Person gefunden hat und wir die Rettung übernehmen sollen. Die Person war zum Glück gehfähig und so konnten wir mittels Fluchthaube die Person aus dem Keller begleiten und der Sanität übergeben. Wir führten unseren Auftrag im Anschluss weiter aus und suchten die restliche Halle nach vermissten Personen ab. Kurz darauf wurde dann von der Übungsleitung die Übung für beendet erklärt. Nach dem retablieren, wurde vom Einsatzleiter von Möhlin die Lage und getroffenen Massnahmen erklärt. Im Anschluss an die Übung wurde von der Firma Smurfit Kappa Swisswell AG noch ein Imbiss und Getränke offeriert.

Besten Dank der Übungsleitung für die Vorbereitung und das flexible Anpassen an die entsprechenden Gegebenheiten des Tages.

Verkehrszeichengabe

Verkehrszeichengabe

Verkehrszeichengabe

Mit einer kleinen Gruppe von sieben Teilnehmern, machten wir uns mit zwei Fahrzeugen auf den Weg, um an der Bahnhofskreuzung die Verkehrszeichengabe zu üben.
Da es im Verkehrszug jeden Treffen kann, dass er ohne Gruppenführer, Offizier oder Chargierten bei einem Ereignis da steht, haben wir den Aufbau der Absicherung und Inbetriebnahme der Kreuzung durch einen Angehörigen der Feuerwehr organisieren lassen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Befehlsausgabe und Inputs durch die Übungsleitung, nahm dann die ganze Sache fahrt auf. So konnten die Teilnehmer für rund 40 Minuten die Kreuzung winken. Dabei durften wir einmal mehr feststellen, dass den Verkehrsteilnehmern die Handzeichen nicht geläufig sind. 

Im Anschluss wurde durch einen anderen Teilnehmer die Absicherung der Kohlplatzkreuzung durchgeführt. Auch hier waren wir für knapp 40 Minuten vor Ort und konnten uns den Verkehrszeichen widmen. Auch wenn es für uns immer wieder dasselbe ist, bietet es ein gutes Training für uns. Und ebenso für die Verkehrsteilnehmer, welche die Handzeichen des Verkehrsplaton nicht mehr präsent haben.

Besten Dank der Übungsleitung für die Organisation der Übung.