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Feuerwehrübung für Offiziere und Stabsmitglieder

Feuerwehrübung für Offiziere und Stabsmitglieder

Feuerwehrübung für Offiziere und Stabsmitglieder

Das Aufgebot für die letzte Offiziers- und Stabsübung listete folgende Themen auf: Lagekarten, Wasserbezugsorte, Ortskenntnisse, Funk und Kommunikationsmittel.

Um diese vielen Themen zu bearbeiten, machten wir uns in zwei Gruppen auf in die Familiengärten Neuland und Kohlplatz. Innerhalb der Gruppe gab es einen Lagekartenführer, welcher von den Offizieren die Standorte der verschiedenen Signaturen erhielt, welche verteilt auf dem ganzen Gebiet der Familiengärten angebracht waren.

Da es zwei Gruppen gab, welche auf dem gleichen Funkkanal die Funde übermitteln wollten, wurde schnell auf alternative Kommunikationsmittel zurückgegriffen. So wurde in der einen Gruppe fleissig Bilder der Signaturen mittels WhatsApp versendet auch ein Videocall kam zum Einsatz um einen verschlungenen Weg aufzuzeigen.

Während der Übung schaute sich eine Delegation aus Badisch Rheinfelden und dem Südtirol an, wie wir solche Übungen abhalten.

Nachdem alle Signaturen, Hydranten und Zugänglichkeiten geklärt waren, tauschten wir die Erkenntnisse mit der anderen Gruppe aus und konnten uns einen Eindruck am jeweiligen anderen Standort verschaffen.

Eine sehr aktive Übung, welche die Schwierigkeiten in den Familiengärten aufgezeigt hat.

Besten Dank an die Übungsleitung für diesen Abend.

FBE, Markieren und VB-Chargen im Blickpunkt

FBE, Markieren und VB-Chargen im Blickpunkt

FBE, Markieren und VB-Chargen im Blickpunkt

Die Feuerwehr ist eine strukturierte Organisation, und das Feststellen, Beurteilen und Entscheiden (FBE) spielt eine entscheidende Rolle für erfolgreiche Einsätzen. In der Übung ist es wichtig, dass Offiziere regelmässig das FBE durchführen, um sicherzustellen, dass alle Offiziere stets die relevanten Punkte erkennen. Besonders wurde darauf geachtet, dass der Stab in der Lage sein sollte, präzise Kroki (Einsatzskizzen) anzufertigen, um die Situation vor Ort genau zu erfassen und die Ressourcen effektiv zu koordinieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in der Übung behandelt wurde, ist die Alarmierung und die Einführung der neuen Verantwortungsbereiche (VB-Chargen) durch die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV). Statt der traditionellen Off-Chargen wurden nun die VB-Chargen eingeführt, dadurch muss nicht immer zwingen ein Offizier diese besetzen, sondern es kann auch AdF sein, welcher schon länger dabei ist. Jedoch braucht es noch immer für folgende Bereich ein Offizier: VB Front, VB Atemschutz und Abschnittsoffizier. Bei der Alarmierung haben wir nochmals die möglichen Alarmierungen angeschaut und welche Gruppen man bei der Kantonalen Notrufzentrale auslösen kann.

Besten Dank der Übungsleitung für die Durchführung der Übung.

Gesamtfeuerwehrübung

Gesamtfeuerwehrübung

Gesamtfeuerwehrübung

Die Rund 35 Angehörigen der Feuerwehr Rheinfelden, durften sich auf ein vielseitiges Programm freuen. An drei Arbeitsplätzen wurden die Themen
Brandbekämpfung./ TLF Einsatz, Leiterndienst und dreifacher Brandschutz/Löschangriff geübt.

Bei der Brandbekämpfung lag das Hauptaugenmerk auf dem Konzept „Quick and Safe“. Beim Quick & Safe, geht es darum Automatismen zu etablieren, so unter anderem:

  1. Sicherung des Schadenplatzes: In vielen Fällen reicht das eingeschaltete Blaulicht in der zeitkritischen Anfangsphase aus und die Strasse muss nicht gesperrt werden.
  2. Vorrücken: Für ein schnelles Vorrücken, insbesondere über mehrere Stockwerke (trocken/nass), sind Druckleitungen (40er) direkt ab dem TLF am effizientesten. Das Erstellen von Transportleitungen mit Teilstücken ist für einen Küchenbrand weniger sinnvoll, da der Aufbau mehr Zeit benötigt. Die Verwendung eines Schnellangriffs ist suboptimal, da Leitungslänge, Beweglichkeit und Wassermenge begrenzt sind.
  3. Löschen: Zum Löschen eines Küchenbrandes sind bereits wenige Liter Wasser ausreichend. Eine Zubringerleitung zum TLF ist in der Anfangsphase nicht erforderlich.
  4. Truppüberwachung: In der akuten Anfangsphase erfolgt die Truppüberwachung von 1–2 Trupps direkt durch den Maschinisten oder den Einsatzleiter. Eine Minimallösung zur Protokollierung besteht darin, Namen, Zeit und Auftrag auf einem Notizblock zu notieren.
  5. Verbindung zwischen Einsatzleiter und Trupps: Die Verbindung erfolgt immer direkt. Der Truppüberwacher meldet sich nur, wenn während 5 Minuten kein Kontakt zwischen Einsatzleiter und Trupp besteht.
  6. Lüften: Das sofortige Belüften mittels Hochleistungslüfter ist zu forcieren, um weitere Rauchschäden zu vermeiden und ein schnelles Vorrücken sicherzustellen

Beim Leiterndienst wurde die Gruppe nochmals geteilt, so dass in der Zeit auf diesem Posten, mit nur begrenztem Personal eine Leiter gestellt werden konnte. Wie es sich gezeigt hat, kann man nicht immer davon ausgehen, dass genügend AdF auf Platz sind. So wurden diverse Stellungen mit der Schiebeleiter und Schiebeleiter mit Stützen durchgeführt. Anstelle von Gruppenführern, durften sich auch Chargierte aus der Mannschaft versuchen eine Leiter zu stellen.

Der dreifache Brandschutz und Löschangriff hatte zum Ziel, dass jeder AdF sich der Sicherheitsbestimmungen nochmals bewusst wurde und ein einheitlicher Ablauf durch die gesamte Mannschaft erkennbar wird. Auch sollten jene, welche noch nicht so lang bei der Feuerwehr sind, eine Einführung in dieses Thema erhalten.

Besten Dank an die Übungsleitung und die Postenchefs für die Durchführung.

In den Tiefen des Kraftwerks Rheinfelden

In den Tiefen des Kraftwerks Rheinfelden

In den Tiefen des Kraftwerks Rheinfelden

Wir hatten die einzigartige Gelegenheit, eine Begehung und Umweltübung im Kraftwerk Rheinfelden durchzuführen, bei der die Offiziere und Stabsmitglieder der Feuerwehren Rheinfelden und Möhlin teilnahmen. Das Ziel dieser Veranstaltung war es, die Örtlichkeiten, Einrichtungen und die verantwortlichen vor Ort kennen zu lernen.

Das Kraftwerk Rheinfelden ist eine bedeutende Einrichtung, die einen unverzichtbaren Beitrag zur Energieversorgung leistet. Doch wie bei jeder technischen Anlage gibt es auch hier Chancen und Risiken. Durch die Begehung konnten die Feuerwehrleute die besonderen Herausforderungen eines Einsatzes im Kraftwerk besser einschätzen. Dabei wurden sowohl die Chancen für eine erfolgreiche Intervention als auch die Risiken, die mit einem solchen Einsatz verbunden sind, beleuchtet.

Das Kraftwerk Rheinfelden ist eine bedeutende Einrichtung, die einen unverzichtbaren Beitrag zur Energieversorgung leistet. Doch wie bei jeder technischen Anlage gibt es auch hier Chancen und Risiken. Durch die Begehung konnten die Feuerwehrleute die besonderen Herausforderungen eines Einsatzes im Kraftwerk besser einschätzen. Dabei wurden sowohl die Chancen für eine erfolgreiche Intervention als auch die Risiken, die mit einem solchen Einsatz verbunden sind, beleuchtet.

Eine der Herausforderungen, mit denen die Feuerwehrleute konfrontiert waren, war die begrenzte Funkverbindung im Inneren des Kraftwerks. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten konnten die Einsatzkräfte nur durch Relaisstationen kommunizieren. Glücklicherweise verfügt das Kraftwerk über eigene Telefone, die im gesamten Gebäude funktionieren, was die Kommunikation erheblich erleichtert.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Teilnahme an dieser Übung.

Angewöhnungsmarsch und die Vorstellung des Rapid-Intervention-Team (RIT)

Angewöhnungsmarsch und die Vorstellung des Rapid-Intervention-Team (RIT)

Angewöhnungsmarsch und die Vorstellung des Rapid-Intervention-Team (RIT)

Gemeinsam mit zwölf anderen Kameraden machten wir uns auf den Weg nach Zeiningen. Dort angekommen machten wir uns im Zweiertrupp auf den Weg durch das Dorf.
Den Marsch absolvierten alle in ca. 15 Minuten. Dabei legten wir 1.3 Km zurück mit einer Höhendifferenz von 21 metern.

Alsdann alle den Marsch absolviert hatten, machten wir uns auf den Rückweg ins Magazin um die Atemschutzgeräte zu retablieren.
Im Anschluss ans retablieren, erhielten wir durch Michi noch einen kurze Einführung in das Thema RIT. Michi erklärte uns die Rolle des RIT und wie man diesen aufbietet. Dies ist vor allem für die Einsatzleiter von Interesse.

Nach einem anstrengenden Tag, mit einem langen Einsatz, waren wir froh, als die Übung als bestanden galt und es zum obligaten Joghurt ging.

Besten Dank der Übungsleiter für die Vorbereitung der Übung.