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Erste Verkehrszugsübung

Erste Verkehrszugsübung

Erste Verkehrszugsübung

Am vergangenen Mittwoch fand die erste Verkehrszugsübung statt, nebst den Angehörigen des Verkehrszugs waren auch die Offiziere der Feuerwehr Rheinfelden an dieser Übung dabei. Wie jedes Jahr stand diese erste Übung im Zeichen der Verkehrstheorie. So durften wir an diesem Abend nochmals die Basics des Feuerwehr-Verkehrsdienst verinnerlichen, durften drei spannenden Referaten zu hören. Das erste war zum Thema „Lastwagenbrand A2 Basel“ vom 12.06.17 aus Sicht der Feuerwehr und der Polizei. Beim zweiten ging es um die „Zuständigkeit / Zusammenarbeit Feuerwehr und Polizei im Kanton Aargau“. Das letzte Referat hatte das Thema „Rettungsgasse“, bei welchem die Problematik dieser aufgezeigt wurde. Und zu guter Letzt durfte die obligate Lernkontrolle nicht fehlen. Ein gorsses Dankeschön an die verschiedenen Referenten. https://www.youtube.com/watch?v=hnAtw_lhjHc

Gesamtfeuerwehrübung im Januar

Gesamtfeuerwehrübung im Januar

Gesamtfeuerwehrübung im Januar

Am Freitag 26.01. fand die erste Gesamtfeuerwehrübung des neuen Jahres statt. Da die Feuerwehr ein neues Kommando hat, gab es zuerst ein paar Ausführungen vom neuen „Management“. Wir durften auch 12 neu rekrutierte Feuerwehrleute begrüssen. Die anschliessende Einsatzübung im Mädchenschulhaus hat dann den Start in die praktische Ausbildung fürs neue Jahr markiert. Rettungen über diverse Leitern, sowie das Löschen eines Autobrandes im Eingangsbereich mussten bewältigt werden. Nach dem Retablieren war auch noch für das leibliche Wohl gesorgt, die Mannschaft wurde durch unsere externen Verpflegungsoffiziere Thomas Grunz und Philipp Mechler mit Tomaten-Suppe mit Würstchen verköstigt. Ein rundum gelungener Einstieg in das neue Feuerwehrjahr; herzlichen Dank an die Übungsleitung und an die Kochmannschaft!

Erste Atemschutzübung im 2018

Erste Atemschutzübung im 2018

Erste Atemschutzübung im 2018

Relativ früh im Jahr fand am Dienstag 09.01. resp. Montag 08.01 die erste Atemschutzübung des neuen Jahres statt. Nebst verschiedenen Basics stand auch der „Seilgang“ auf dem Programm, bei welchem mit verklebtem Visier (also quasi „blind“) eine Strecke mit diversen Hindernissen und Erschwernissen bewältigt werden musste. Vielen herzlichen Dank den beiden Instruktoren für diese lehrreiche Probe und die vielen Inputs, die wir mitnehmen durften!
Und danke auch den beiden Sanitätern, die für „den Fall der Fälle“ – der zum Glück nicht eingetroffen ist – ebenfalls anwesend waren!
Kombinierte Einsatzübung der Pioniere, Sanität und des Verkehrszugs

Kombinierte Einsatzübung der Pioniere, Sanität und des Verkehrszugs

Kombinierte Einsatzübung der Pioniere, Sanität und des Verkehrszugs

Die letzte Übung im laufenden Ausbildungsjahr fand für die Abteilungen Pionier, Sanität und Verkehrszug am Freitag dem 03.11.2017 statt. Es stand eine kombinierte Einsatzübung an, welche das Zusammenspiel der Angehörigen der Feuerwehr aus den drei Ressorts und das Gelernte unter dem Jahr überprüfte. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall auf der Höhe des Salmenweihers in Rheinfelden an der Baslerstrasse.

Szenario:
Durch ein medizinisches Problem beim Fahrer musste ein Tieflader anhalten, ein Autofahrer hat dies übersehen und krachte in das vorausfahrende Fahrzeug. Ein nachfolgendes Fahrzeug hat dies zu spät bemerkt und versuchte noch auszuweichen.Der Fahrer kam aber von der Strasse ab und schleuderte die Böschung zum Salmenweiher hinunter. Nur durch Glück blieb das Fahrzeug am Rand des Wassers hängen. Eine Person wurde vermisst.
In zwei 7er Teams wurden an den 2 Fahrzeugen die Fahrer jeweils betreut, durch die Pioniere eine Betreuungs- und anschliessend eine Rettungsöffnung mittels Einsatz des Spreizers und der Schere erstellt. Ziel war die Verletzten aus den Fahrzeugen so sorgsam wie möglich zu bergen. Das Fahrzeug an der Böschung musste am Anfang zuerst mittels Seilwinde am PIF gesichert werden, bevor überhaupt jemand zu dem Patienten Zugriff hatte. Die Schräglage des Fahrzeuges machte die Arbeit am Fahrzeug recht anstrengend. Während der ganzen Zeit wurden die verletzten Insassen ununterbrochen durch die Sanität der Feuerwehr betreut.
Die sofort eingeleitete Suche nach der vermissten Person war schnell erfolgreich. Das 6- jährige Kind der Fahrerin lag unweit des Fahrzeuges am Rande des Weihers. Es wurde sofort medizinisch betreut.

Zudem hatte der Einsatzleiter zusätzlich die Polizei 117, die Rettung 144 und die REGA 1414 aufgeboten. Der medizinisch angeschlagene Fahrer des Tiefladers wurde in der Verwundetensammelstelle ebenfalls fachgerecht betreut.

Ein grosses Dankeschön an alle Mitwirkenden und an die Übungsleitung. Aber auch an die Verkehrsteilnehmer, welche während der ersten Phase Geduld aufbringen und anschliessend die vom Verkehrszug sehr schnell erstellte Umleitung nehmen mussten.

Bericht: R. Wiederkehr

Bilder: M. Bischoff, M. Flückiger, S. Kobelt, R. Wiederkehr

Atemschutzpokal in Eichsel

Atemschutzpokal in Eichsel

Atemschutzpokal in Eichsel

Dieses Jahr hatte die Feuerwehr Rheinfelden einen etwas längeren Anfahrtsweg zum Wettkampf für den Atemschutzpokal. Dieser fand heuer in Eichsel statt, dies liegt im deutschen Badisch-Rheinfelden.
Das erklärte Ziel dieser Übung war, dass der Pokal dieses Jahr wieder in die Schweiz und zwar nach Rheinfelden kommt. Dies konnte Dank Martin Niederöst auch erfolgreich umgesetzt werden.

Die Wertungen nach Land, Personen und Teams kann aus den PDFs entnommen werden.

Besten Dank für die Gastfreundschaft unserer Kollegen über dem Rhein und der Organisation der einzelnen Posten.

Quelle Bilder: Gebhard Hug

Schlussprobe Feuerwehr Rheinfelden 2017

Schlussprobe Feuerwehr Rheinfelden 2017

Am Samstag 28.10.2017 um 14:00 Uhr stellten sich rund 90 Personen für das traditionelle Jahresfoto vor dem Feuerwehrmagazin Rheinfelden in Reih und Glied auf. Einzig der Kommandant und der Medienverantwortliche fehlten. Wo blieben den die Zwei nur, sollte es doch ein spezieller Tag für die zwei Offiziere Hug (Kommandant) und Wiederkehr (Führungsunterstützung und Medien) und Ihre letzte Schlussprobe werden?

Nun denn, sie sind ja „alt genug“ und wissen, dass um 14:30 die Einsatzübung starten wird.

Das Foto war bald im Kasten. Die Angehörigen der Feuerwehr warteten in Brandschutzkleidung auf die Fahrzeuge verteilt auf den Startschuss für die Einsatzübung. Aber wo bleiben die zwei „Alten“? Sie werden doch Ihre letzte Schlussprobe nicht verpassen! Chaos schon vor dem Einsatz – das war eine ungewohnte Herausforderung für die Übungsleiter Marc Leber, Carlo Wernle und Lukas Dickmann, denn als Einsatzleiter war wohl der Kommandant vorgesehen.

Im Kronenhof brannte es und dicke Schwaden Rauch qualmten aus der Tiefgarage. Es galt Personen in den verschiedenen Etagen der Wohnhäuser über der Garage zu retten, den Brand zu löschen, sowie Folgeschäden zu verhindern. Dies in der Altstadt und unter aller engsten Platzverhältnissen. „Ein Kräfte- und schweisstreibendes Unterfangen“. 

Der adInterim eingesetzte Einsatzleiter Marc Leber lies als eine der ersten Aktionen die Autodrehleiter in die Marktgasse stelle, um die Altstadt an die vom Brand betroffenen Gebäude zu schützen. Personen wurden über den im Garten von der Jugendfeuerwehr gestellten Sprungretter, über Schiebe- und Anstellleitern gerettet. Der Garten war gerade mal so gross wie das mit Luft aufgeblasene Sprungkissen. Die geretteten Personen wurden in der extra für dieses Grossereignis aufgebauten Verwundetensammelstelle der Feuerwehrsanität übergeben. Der Grosslüfter kam zur Entrauchung der Tiefgarage in den Einsatz. Auch der Atemschutz hatte viele Trupps zur Rettung von Personen aus dem Rauch und zur Bekämpfung des Feuers im Gebäude eingesetzt. Was schlussendlich innerhalb der vorgesehenen Zeit auch erfolgreich geschah. Damit alles an der Einsatz-Peripherie ohne Störungen klappte, hatte der Verkehr die Verkehrsachsen perfekt abgesichert – der Bus durfte ausnahmsweise fahren und die zahlreich erschienenen „Zaungäste“ durften aus der Nähe alle Aktionen miterleben.

So und nun zu den zwei Offizieren, die von fern, in Windeseile, mit Sirene und Blaulicht auf dem Einsatz-Ferrari zum Einsatzort gedüst kamen. Sie hatten es doch noch geschafft, zumindest so, dass Hug die Einsatzleitung unterstützen konnte und Wiederkehr die Funktion des Offizier Sicherheit. einnahm. Der Aufmarsch mit dem feuerwehrroten Ferrari Italia 458 Spider und seinen 570 PS war ein gelungener zusätzlicher Augenschmaus für Klein und Gross.

Das Feuerwerk Korps bildete in der Kupfergasse ein Spalier in Richtung Storchennestturm zur Verabschiedung von Hug und Wiederkehr. Aber oje – die Freude der Beiden war nicht von langer Dauer. Hatten sie doch nicht die Rechnung mit der Regionalpolizei gemacht, die am Turm einen Sperre aufgebaut hatte und ihnen kaum beim Turm angekommen, das flotte Fahrzeug wieder abnahm. Sie wurden zu Fuss zurück zum Anfangspunkt des Spaliers geschickt. Dort erwartete sie das Einsatzleiterfahrzeug Zähring 1, nicht mehr ganz so neu, vermutlich keine 90 PS stark, aber mit Fun-Blaulicht und Horn ausgerüstet. Damit ruckelten sie durch die links und rechts aufgestellten ebenfalls belustigten Feuerwehrleute nochmals ganz langsam durch und durften die Fahrt und Verabschiedung gemütlich geniessen.

Schlussabend

 

Rückblick 2017

Am Schlussabend im Feuerwehrmagazin gab es nebst dem Speziellen Motto „Globi bei der Feuerwehr“, auch einen Rückblick des Kommandanten.

Einsätze gab es dieses Jahr nicht ganz so viele wie im Letzten. Ähnlich aber wie im 2015.

JahrAnzahl EinsätzeAdF'sStunden
2013658241447h
2014636721313h
2015706781288h
20169610431662h
201769 (-28%)761 (-27%)1320h (-20%)

Ein Highlight im 2017 war sicher die Beschaffung der drei Fahrzeuge, dem Pionierfahrzeug (PIF) und den 2 Mannschaftstransportwagen (MTW).

Anfangs Herbst wurde ein Grosslüfter von der Aargauischen Gebäude Versicherung übernommen. Ein paar Tage später stand dieser dann bereits als Unterstützung in BS bei einem Grossbrand im Einsatz.

Zudem wurde die an der Delegiertenversammlung SFV 2016 in Rheinfelden erhaltene Fahne an die Feuerwehr Alpnach für Ihre Delegiertenversammlung am Rigi übergeben.

Ehrungen – Beförderungen -Verabschiedungen

Es wurden folgende Angehörige der Feuerwehr für Ihren langjährigen Feuerwehrdienst geehrt:

10 Jahre – Mettler Samuel, Clemente Giuseppe, Tobias Pirker, Beat König

25 Jahre – Carlo Wernle, Markus Biber

 

Befördert wurden in den Grad als

Gefreiter – Adrian Derrer

Gruppenführer – Stefan Baumgartner

Wachmeister – Markus Aebi

Oberleutnant – Roland Ciapponi

Neu wird ab dem 01.01.2018 Marc Leber das Kommando der Feuerwehr Rheinfelden übernehmen. Marc Leber macht seit 1991 Feuerwehr. Von der Gemeinde für das neue Amt bereits gewählt wurde er zum Hauptmann befördert.

Speziell geehrt und verabschiedet wurden nach viel Zeit im Feuerwehrdienst mit

30 Jahren – Gebhard Hug Hauptmann – Kommandant

35 Jahren – René Wiederkehr Oblerleutnant – Führungsunterstützung

Der Stadtrat Walter Jucker würdigte die Arbeit von Kommandant Gebhard Hug über die letzten 5 Jahre als Kommandant und vor allem sein menschlicher Führungsstil. Er auch die gute und erweiterte Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren, inkl. über den Rhein zur FF Badisch Rheinfelden gefördert. Weshalb auch sehr viele befreundete Feuerwehren am Schlusstag präsent waren.

Aus der Leitungsgruppe und Kommission wurde auch Offizier René Wiederkehr verabschiedet. Seit 35 Jahren in der Feuerwehr und jahrelang für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich; engagiert er sich künftig ausserhalb des operativen Geschäfts noch bei den Spezialisten Verkehr, Sanität und Peer.

 

Bericht: R. Wiederkehr

Bilder: Simon Ertler