Seite auswählen
Neues Formular „Erste Führung“

Neues Formular „Erste Führung“

Am 8. und 9. April 2019 wurden alle Offiziere und die Führungsunterstützungen der Feuerwehren Frick, Aarau und Rheinfelden an einer gemeinsamen Übung auf den neuen Formularen „Erste Führung“ des FKS ausgebildet.

In Frick eingetroffen wurden alle von Roger Weber (FW Frick) begrüsst und direkt anhand eines alltäglichen Beispiels in die Materie der neuen Formulare eingeführt. Das neue Formular soll als Hilfsmittel dienen und kann, muss aber nicht, bei Bedarf eingesetzt werden.

Nach der kurzen Einführung wurden die Formulare in kleinen durchmischten Gruppen genauer betrachtet und im Detail erklärt, bearbeitet und Fragen dazu beantwortet. Es folgte ein reger Austausch zwischen den verschiedenen Feuerwehrangehörigen.

Um zu demonstrieren, dass ein Einsatz nicht immer auf dem Klemmbrett abgehandelt werden kann und das neue Hilfsmittel nicht für jeden Einsatz geeignet ist, folgte eine Einsatzübung unter dem Namen „Container 1“. Dabei wurde ein Brand eines Containers auf einer freien Fläche angenommen mit einer hustenden Person daneben. In zwei Gruppen wurde jeweils ein gleicher Einsatz gefahren. Dem Einsatzleiter stand jeweils ein TLF und ein Mannschaftstransporter zur Verfügung. Die Person wurde rasch aus der Gefahrenzone geholt und der Brand mittels Schnellangriff gelöscht. Da es sich hierbei um einen für die Feuerwehr gewöhnlichen 0815 Einsatz handelte, konnte der Einsatzleiter diesen ohne viel Aufwand bewältigen.

Nach der Besprechung der Übung folgte die zweite Einsatzübung „Container 2“, welche mit allen anwesenden AdFs ausgeführt wurde. Dieses Mal brannte der Container direkt im Eingangsbereich des Gebäudes und das Treppenhaus war voller Rauch. Bei diesem Einsatz galt es fünf verletzte Personen teilweise unter Atemschutz und mittels Drehleiter zu retten. Drei Gaffer machten den Einsatzkräften das Leben schwer und mussten des Platzes verwiesen werden. Die Polizei und der Rettungsdienst meldeten sich beim Einsatzleiter und wollten neben Offizieren der Feuerwehr ebenfalls Informationen abholen. Bei diesem Szenario kam das neue Formular „Erste Führung“ zum Einsatz. Unter dem Motto „Stehe still und sammle Dich“ wurde das Formular abgearbeitet und sorgte so für mehr Ruhe nach der ersten Chaosphase.

Das Formular „Erste Führung“ besteht eigentlich aus sechs Formularen, welche auf eines zusammengefasst wurden. Im Grossereignisfall kann jedes Formular einzeln in Flipchart-Grösse angewendet werden und so mehr Übersicht und Platz schaffen.

Nach der Schlussbesprechung fand noch ein gemeinsamer Imbiss, gesponsert von der Feuerwehr Frick, statt. Dabei konnten Erfahrungen ausgetauscht und die Kameradschaft gepflegt werden.

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich drei grosse Feuerwehren zusammen tun und sich auf ein einheitliches Formular einigen und die Mannschaft auch gemeinsam schulen.

Besten Dank an die Übungsleiter:
Angela und Simon (FW Aarau), Roger und Marcel (FW Frick), Lukas und Jan (FW Rheinfelden)

Führungsrthythmus, Schadenplatzorganisation und Fachbereiche

Führungsrthythmus, Schadenplatzorganisation und Fachbereiche

Führungsrthythmus, Schadenplatzorganisation und Fachbereiche, dies waren die Themen der ersten Offiziersübungen in diesem Jahr.
 
Im ersten Teil wurden die Erwartungen an einen Offizier definiert und was dieser als Einsatzleiter alles an Eigenschaften mitbringen muss. Dies diente als Einstieg und Reflexion zum Führungsrhythmus, durch die super tollen Plakate konnte dies noch veranschaulicht werden.
 
Währenddessen bearbeitete die andere Gruppe einen Alarm „27.03.2019 15:05, BMA, in Rheinfelden, Engerfeldstrasse 20, Berufsbildungszentrum“. Die Brandmeldeanlage gab diverse Gruppen an, wo etwas detektiert wurde. Die Offiziere mussten ihre ersten Massnahmen erläutern, da es Schüler gab, die stark husteten und während andere das Ganze filmten. Ausserdem musste sich jeder überlegen, woher die Anfahrt stattfinden soll, wo die verschiedenen Sammelplätze eingerichtet werden und welche Offiziere in welchen Chargen eingesetzt werden sollen
 
Eine spannende und kurzweilige Übung, besten Dank an Jan und Lukas.
Leistungsmarsch

Leistungsmarsch

Die Atemschützler müssen anfangs Jahr den obligaten Leistungsmarsch absolvieren, der jeweils in Zeiningen stattfindet. Dabei wird das Gewicht und der (vermeintlichen) Ruhepuls, der bei einigen hoch geht bevor überhaupt eine Anstrengung stattgefunden hat. Danach geht es auf den Marsch, die Strecke wird in voller Montur bewältigt, das heisst inkl. Brandschutzhandschuhen, geschlossenem Nackenschutz und mit getragener Maske. Auf dem Marsch werden 2 Kilometer und rund 60 Höhenmetter zurückgelegt. Je nach Fitnessgrad des Feuerwehrmanns/ der Feuerwehrfrau werden ca. 1800 Liter Luft verbraucht. Im Schnitt braucht man für diese Distanz in etwa 19 Minuten. Nach dem Marsch wird direkt der Puls gemessen und nach weiteren 10 Minuten, in denen man sich erholen kann, nochmals. Dadurch können Veränderungen der Leistungsfähigkeit eines einzelnen Atemschützlers über das Jahr hinweg festgestellt werden.

Wechselseitige Verkehrsführung

Wechselseitige Verkehrsführung

Es freut uns, dass an diesem Abend zwei neue Gesichter anwesend waren. Der Verkehrszug ist stets auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Am letzten Donnerstag fand die Übung im Gebiet Kloos und Strandbad statt. Im ersten Szenario gab es ein Ereignis in Fahrtrichtung Kaiseraugst. Dort galt es den Verkehr anzuhalten, das Ereignis abzusichern und den Verkehr einspurig zu führen.

Im zweiten Szenario gab es einen Verkehrsunfall an der Kreuzung Baslerstrasse und Libellenweg. Auch in diesem Szenario wurde durch die Mannschaft schnell und richtig gehandelt. Nach jeweils rund 20 Minuten war der Spuk dann auch schon wieder vorbei. Im Magazin wurde für die neuen AdF aufgezeigt, welches Gebiet der Verkehrszug abdecken muss, dies führte zu erstaunten Gesichtern bei den Neuen.

Wir danken den Verkehrsteilnehmern für die aufgebrachte Geduld, falls es etwas länger als gewöhnlich dauerte bis man die Strecke passiert hat.

Leitungs- und Rettungsdienst

Leitungs- und Rettungsdienst

Am Freitag 8.3 fand die zweite Gesamtfeuerwehrübung statt. An diesem Abend konnten die Gruppenführer ihr erarbeitetes Übungsprogramm von der letzten Kaderprobe anwenden. Beim Leitungsdienst wurde die Funktion des Strahlrohrs erläutert bevor es dann zu einem Wettkampf kam, dabei stand der Spass im Vordergrund und das richtige Handling bei zu wenig und kaputtem Schlauch. Im Anschluss daran gab es noch eine Einführung zum Thema Lüfter. Beim Rettungsdienst, welcher im Augarten Schulhaus statt fand, wurde nochmals angeschaut, wie die Leitern ab den Fahrzeugen geholt werden müssen. Es folgten dann diverse Leiterstellungen inklusive indirekter Sicherung, Brustbindung beim Patienten und Hinunterführen über die Leiter.

Es war definitiv ein kurzweiliger Abend, dank der guten Vorbereitung der Gruppenführer.

Kaderprobe

Kaderprobe

Damit das Kader für die Detailausbildung der Mannschaft vorbereitet ist, steht dem geteilten Kader an zwei Abenden die Möglichkeit zur Verfügung, sich auf die Themen Rettungsdienst und Brandbekämpfung vorzubereiten. Dazu wird am Anfang der Übung nochmals ein kurzer Abriss gegeben über die verschiedenen Lektionsarten und Ausbildungsstufen. Nach rund einer viertel Stunde war das Kader gefordert innert 30 Minuten – basierend auf dem Reglement – die zwei Posten vorzubereiten. Damit es nicht nur bei der reinen Theorie blieb, wurde in den Augarten verschoben. Dort stand ein Hochhaus und die Sportanlage zur Verfügung um das erarbeitete Programm zu testen und mögliche Verbesserungen aufzunehmen. Dieser Abend soll dem Kader einen geschützten Rahmen geben um gewisse Ideen auszuprobieren, dabei spielt es keine Rolle ob es daneben geht oder nicht. Hingegen bei der Detailausbildung mit der Mannschaft muss es dann funktionieren.