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Strahlenschutz

Strahlenschutz

Die vergangene Kaderübung vom Mittwoch stand unter dem Thema Strahlenschutz und diesbezügliche Aufgaben auf Stufe Ortsfeuerwehr. Viele haben es vermutet, dass es eine etwas grössere Übung geben könnte, vor allem deshalb, da zu Beginn eine Einsatzübung auf dem Programm stand. Die Alarmmeldung lautete:

Verkehrsunfall, in Rheinfelden, Flossländeweg 12, eingeklemmte Person

Durch das Missachten des Rechtsvortritts kam es zu einer seitlichen Kollision, bei der der Fahrer des korrekt fahrenden Fahrzeugs eingeklemmt wurde. Das Problem an der ganzen Sache war, dass dieses Fahrzeug Gefahrengut der Klasse 7 (Radioaktive Stoffe) mitführte und ein Päckchen sich geöffnet hat und aus dem Fahrzeug gefallen war.

Durch das beherzte Eingreifen des Einsatzleiters konnte die zweite beteiligte Person von der Gefahrenquelle entfernt und betreut werden. Der Einsatz verlief im Anschluss nach der GAMS-Regel:

Gefahr erkennen
Absperren, Absichern
Menschen retten
Spezialkräfte anfordern

So wurde die Strahlenwehr des Kt. Aargau aufgeboten, welche nach rund 15 Minuten vor Ort war und mit dem Einsatzleiter das Ereignis bewältigte.

Im Anschluss an diese Einsatzübung gab es noch einen Vortrag vom Paul Scherrer Institut (PSI) über die Gefahren von Radioaktivität bevor es dann zum gemütlichen Teil, bei Wurst und Brot, überging.

Kurs Lift- und Schrägaufzüge

Kurs Lift- und Schrägaufzüge

Am Dienstag waren einige Angehörige der Feuerwehr am Kurs „Lift- und Schrägaufzüge“ im Einkaufszentrum Shoppyland in Schonbühl. An diesem Kurs liegt das Hauptaugenmerk darauf, wie man Personen aus Aufzügen befreien kann. So durften wir an zwei verschiedenen Liften arbeiten und erfahren, welche Gefahren von Rolltreppen oder eben Schrägaufzügen ausgehen, wenn eine Person eingeklemmt wird oder stecken bleibt.

Nebst einer kurzen Theorie stand zum Abschluss dieses halben Tages eine kleine Einsatzübung auf dem Programm. Das Fazit nach dieser Einsatzübung war, dass eine gute Kommunikation unter den einzelnen Trupps unabdingbar ist.

Regio Verkehrsübung 2019

Regio Verkehrsübung 2019

Rund 60 Teilnehmer durften wir am vergangenen Montag in Rheinfelden zur jährlichen Regio-Verkehrsübung begrüssen. Auf vier Hauptarbeitsplätzen, welche sich auf der Kohlplatz-, Ochsen-, Bahnhof- und Augartenkreuzung befanden, wurde das Regeln des Verkehrs geübt. Für jene, welche neu im Verkehrszug ihrer Feuerwehr sind, bestand die Gelegenheit, auf zwei Nebenarbeitsplätzen die ersten Versuche in der Zeichengabe zu wagen.

Die Teilnehmer wurden zum einen durch Instruktoren der teilnehmenden Feuerwehren bewertet und beurteilt und zum anderen stellte die Regionalpolizei 3 Polizisten, welche bei der Kohlplatz, Bahnhof- und Augartenkreuzung Tipps und Tricks mitgaben.

Im Anschluss an die Übung gab es wie jedes Jahr einen gemütlichen Teil, bei dem für das leibliche Wohl gesorgt wurde.

Brandhaus

Brandhaus

Nachdem die letzte Gesamtfeuerwehrprobe bereits im Übungsdorf des Zivilschutzausbildungszentrum in Eiken statt gefunden hat, war ein Teil der Atemschutzgeräteträger (ASGT) auch am vergangenen Mittwoch wieder vor Ort. Diesmal aber im Brandhaus.

In insgesamt vier verschiedenen Durchgängen wurden die Atemschützler gefordert. In den ersten beiden Szenarios musste mittels einer Leiter in das Haus eingestiegen werden und der Brand bekämpft werden. Dabei stellte sich heraus, dass ein Stockwerk tiefer ebenfalls noch ein ein zweiter Brand ausgebrochen war. So wurden die meisten Atemschützler über die Leiter ins Gebäude geschickt. Die Brände wurden rasch lokalisiert und entsprechend auch gelöscht.

Soweit eigentlich nichts Neues oder aussergewöhnlich Schwieriges. Neu an der ganzen Sache war jedoch, dass nicht wie in den vergangenen Jahren ohne Funk gearbeitet wurde, sondern dass der Einsatzleiter über die Aktionen im Gebäude informiert sein wollte.

In den beiden letzten Szenarios gab es zusätzlich zu den Bränden noch vermisste Personen, welche es zu retten galt. Wie immer eine super Übung, auch Dank der guten Ausbildner, welche durch den Abend geleitet haben.

Zu Gast im Übungsdorf des Zivilschutzausbildungszentrum in Eiken

Zu Gast im Übungsdorf des Zivilschutzausbildungszentrum in Eiken

Schon um 19:00 Uhr ging es los, pünktliche Abfahrt ins Übungsdorf in Eiken. Auf die rheinfelder Feuerwehr wartete eine Übung mit Feuer, Rauch und Wasser. Diese vierstündige Übung gab allen die Gelegenheit an realen Situationen zu trainieren.

In einem ersten Teil stand der „Einsatz TLF“ im Vordergrund, zum einen unter Einsatz eines Tanklöschfahrzeuges und zum anderen Einsatz TLF ab Motorspritze (MS)

An diesen beiden Posten durften sich die Gruppenführer beweisen, dass Sie Ihr Handwerk im Griff haben. Das erste Szenario bei der MS war Halten eines Dachvorsprungs mittels einer Leitung ab MS. Hierbei musste der Rohrführergrundsatz angewendet werden, dass man immer mit dem Wind das Feuer bekämpft. Im nächsten Durchlauf stand ein Zimmerbrand im zweiten Stock an, welcher mit supponierten Atemschutz gelöscht wurde.

Am Posten Einsatz TLF ging es Schlag auf Schlag, TLF besetzen, eine Runde ums Gemeindehaus mit Blaulicht, Gruppenführer, welcher als Einsatzleiter fungierte, musste erkunden und die restliche Mannschaft befehlen. Bei dieser Übung wurde im Haus eine Person vermisst und ab dem Hauseingang war alles voll Rauch. Somit wurde der Atemschutz eingesetzt, diesmal nicht supponiert.

Beim letzten Posten ging es ans Feuer, vorweg gab es noch eine kleine Theorie zum Thema dreifacher Brandschutz / Löschangriff. Welches Mittel wird wann eingesetzt, dies und ähnliche Fragen wurden besprochen und im Anschluss ging es ans Erstellen eines dreifachen Brandschutzes um kurz darauf dann in den Löschangriff überzugehen.

So ging nach vier Stunden die Übung zu Ende mit vielen neuen Eindrücken und neuem Wissen. Besten Dank an die Postenverantwortlichen und die Übungsleitung.

Kaderprobe

Kaderprobe

In der letzten Kaderprobe lag das Augenmerk für die Unteroffiziere darauf, was es zu tun gibt, wenn die Feuerwehr Rheinfelden zu einem Alarm einer Brandmeldeanlage (BMA) gerufen wird. Dabei konnten wir uns das Fachwissen zweier Angehörigen der Feuerwehr zu eigen machen, welche mit BMA tagtäglich zu tun haben. Zum anderen konnten wir in der Brauerei Feldschlösschen in einem Gebäude einen solchen Brandmelder aktivieren und auf dem Tableau die entsprechende Meldung ablesen und den Melder suchen gehen.

Für die Offiziere gab es ein gesondertes Programm. Dabei durften sie die Befehlsgebung nach Orientierung, Absicht, Auftrag, Besonderes und Standort (OAABS) üben, dazu gab es auf dem Areal der Feldachlösschen Gruppe diverse Posten, welche es galt abzulaufen um dort das Gelernte zu üben.

Ein grosses Dankeschön an Roland und Martin für die Erläuterungen zu den BMA und Andreas für die Benutzung des Areals.