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Spezielle Atemschutzübung

Spezielle Atemschutzübung

Das Atemschutz-Team lässt sich immer gerne besondere Übungen einfallen, so auch dieses Mal. Auf dem Aufgebot gab es den Hinweis: Verhalten bei engen Objekten und Turm Rätsel. Eine Vermutung hatte zumindest jeder beim Posten „Verhalten bei engen Objekten“. Aber was es mit dem Turm Rätsel auf sich haben könnte, erschloss sich nicht sofort.

Eine Gruppe durfte in den Atemschutz-Käfig, welcher mit Diskonebel, Geschrei und Wärmequellen ausgestattet war. Die Atemschützler kennen dies von Eiken, aber in Basel ist der Aufbau doch leicht anders. Auch gibt es einen Bereich, welcher eine Industrieanlage simuliert, mit engen Schächten, wo man sich doch schmal machen musste.

Die andere Gruppe konnte sich eine Variation des Flussüberquerungsrätsel stellen, dabei musste der Schlauchturm erklommen werden anstelle eines Flusses. So durfte der „Boots“ führer ein paar Mal die Treppen unter die Füsse nehmen. Belohnt wurde man jeweils mit einer tollen Aussicht über Basel.

Eine gelungene Atemschutzübung, welche spannend und fordernd war.

 

Motorfahrer-Parcours

Motorfahrer-Parcours

Mitte September stand der alljährliche Motorfahrer-Parcours auf dem Programm, so auch am 14. September. Bei Sonnenschein galt es die 10 Posten unfallfrei zu absolvieren. Nebst der obligaten Theorie, galt es die Geschicklichkeit beim Fahren von diversen Fahrzeugen unter Beweis zu stellen. Sei dies mit einem Traktor, Bagger, Quad oder den unterschiedlichsten Feuerwehrfahrzeugen.

So musste mit dem Traktor die Balance auf einer Wippe gefunden werden.
Mittels einem Elektro-Seilzug musste ein Slalom absolviert werden, dabei durfte man den Pendeleffekt nicht ausser Acht lassen.
Wasserschöpfen mit der Baggerschaufel und dabei eine bestimmte Menge Wasser abschätzen. Jene, welche Atemschutz machen, hatten hier einen leichten Vorteil, da dies bereits beim Atemschutzwettkampf eine Aufgabe war.
Rückwärts einparken mit einem Anhänger, durfte für viele keine grosse Herausforderung sein.
Jedoch mit einem Unimog Ringe auf eine Lanze auffädeln war doch ein bisschen schwieriger, da die einzelne Ringe nicht immer im optimalen Winkel angefahren werden konnten.
Mit einem Personentransporter, auf welchem hinten ein Laubbläser montiert ist, Tennisbälle ab Pylonen herunter zu blasen war eine weitere Aufgabe.
Ein Fass bis zu einer bestimmten Markierung mit Wasser zu füllen und mit einem Feuerwehrfahrzeug die Wasserzufuhr zu unterbrechen, indem man rückwärts auf den Schlauch fährt.
Mittels eines Hakenfahrzeuges ein Kessel Wasser von einem Ort zum anderen zu transportieren.
Zu zweit auf einem Quad eine Strecke abzufahren, dabei erhält man die Kommandos vom Hintermann, da man selber nichts sehen kann. Damit es noch ein bisschen schwieriger wird, musste die Strecke von beiden absolviert werden und in der gleichen Zeit.

Danach galt es die Kameradschaft zu pflegen und ein feines Essen aus der mobilen Küche zu sich zu nehmen.

 

Stabsübung

Die Stabsgruppe hat an zwei Objekten ein Szenario ausgesteckt, welche sich auf den ersten Blick als relativ einfach abzeichneten. Jedoch offenbarte sich das erste Ereignis, Brand in der Einstellhalle im Dianapark, als nicht ganz so einfach. Nebst dem Brand gab es noch zwei Rettungen auszuführen, wobei die zweite nicht ganz so offensichtlich war. Auch hat das Feuer ein Wasserleitung in Mitleidenschaft gezogen. Somit musste auch noch das Wasser eingedämmt werden. Die Einstellhalle geht bis ins dritte Untergeschoss und ist von mehreren Häusern aus zugänglich, dadurch musste auch das Lüfterkonzept entsprechend durchdacht werden.

Beim zweiten Objekt am Rütteliweg, ebenfalls ein Hochhaus, mit einem Küchenbrand im 12 Stock und einem gleichzeitigen Autobrand in der Einstellhalle, wurde das Formular für Grossereignisse nochmals geschult. Vor allem kam dann die Frage auf wie Wahrscheinlich es ist, dass es am selben Objekt gleichzeitig zwei Brände mit unterschiedlichen Quellen hat.

Durch diese beiden Ereignisse konnte man Eindrücke gewinnen wo die jeweiligen Schwierigkeiten liegen und wie man dem Problem Herr werden kann, falls es mal soweit kommen sollte.

Zusammenarbeit Pionier, Sanität und Verkehr

Zusammenarbeit Pionier, Sanität und Verkehr

Mit der Alarmmeldung: Verkehrsunfall, in Rheinfelden, Salinenstrasse 1 startete die Übung der Pionier-, Sanität- und Verkehrsgruppe.

Für die Verkehrsgruppe galt es die Salinenstrasse zu sperren und eine Umleitung zu errichten. Lediglich der öffentliche Verkehr (ÖV) durfte die Unfallstelle passieren,
dies aber auch nur, weil es sich um eine Übung handelte. Bei einem Ernsteinsatz wäre auch der ÖV nicht mehr durch die Unfallstelle gefahren. Ebenfalls an der Übung beteiligt war das Gesundheitszentrum Fricktal (GZF), welches die Zusammenarbeit mit der Sanität lobte. Auch ein paar Auszubildende des GZF konnten bei der Übung teilnehmen.

Für die Pioniergruppe gab es zwei Autos, welche durch zu schnelles Fahren und Unachtsamkeit einen Unfall verursachten. Dabei galt es die beiden Autos zu sichern und die Patienten aus ihrer Lage zu befreien. Für den Einsatzleiter gab es noch eine Unbekannte, da unter dem einen Auto ein Velo lag, jedoch ohne den Besitzer. Nach kurzer Suche konnte dieser sitzend auf einer Mauer aufgefunden und der Sanität übergeben werden.

Ein Dank geht an Herrn Pockaj, welcher Fotos der Übung gemacht hat.

Nacht der offenen Tore

Nacht der offenen Tore

Mitten im Dorfzentrum von Möhlin fand das Spektakel statt, rund 150 beteiligte Feuerwehrleute demonstrierten ihr Können. Auf dem Plan standen Brandbekämpfung mit Personenrettung und Strassenrettung. Im ersten Szenario galt es, diverse Rettungen über die Handschiebeleiter und der Autodrehleiter durchzuführen, sowie die Brandbekämpfung in der Garage des Gemeindehauses.

Die Strassenrettung fand bei der Verzweigung auf die Autobahn statt. Ein Autofahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist in eine Mauer geprallt, der Aufprall war so heftig, dass die Insassen aus dem Auto herausgeschnitten werden mussten.

Nach den beiden Einsätzen fand im Werkhof von Möhlin noch die Fahrzeugausstellung statt, wie auch der Festbetrieb zu „der Nacht der offenen Tore“. Ein gelungener Abend für die Bevölkerung, sowie für die Feuerwehrleute von Möhlin und Rheinfelden.

Begehung des Bahnhofsaals

Begehung des Bahnhofsaals

Am Mittwochabend gab es eine etwas speziellere Übung für die Offiziere und den Stab. Dies auf den Hinblick der 150 Jahr Feier des Schweizerischen Feuerwehrverbandes. In einem ersten Teil durften die Offiziere in 3er Gruppen den Bahnhofssaal begehen und Ihre Schlussfolgerungen ziehen, wenn ein Feuer im Zwischenboden ausbrechen würde. Die Fragen, welche gestellt wurden:

  • Standort Einsatzleiter
  • Standort TLF
  • Wo würde man eine Lüfterstellung machen
  • Welche Chargen würde man einsetzen
  • Nachalarmierung

Der Bahnhofsaal ist ein stark verwinkeltes Gebäude, mit vielen Nischen und Verbindungstüren. Im Anschluss wurden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen präsentiert und mit dem neuen Einsatzformular aufgezeigt.

Im Anschluss wurden die Fahrzeuge durch Freiwilige, den Stab und der Offiziere auf Hochglanz poliert, damit diese am Freitag, für die „Nacht der offenen Tore“, an der Fahrzeugausstellung glänzen.