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Türöffnung, Rauchmanagement und Ereignisbewältigung

Türöffnung, Rauchmanagement und Ereignisbewältigung

Türöffnung, Rauchmanagement und Ereignisbewältigung

Im Atemschutz hatten wir die, sehr wahrscheinlich einzigartige, Gelegenheit in einem Hochhaus zu üben, da dieses Kernsaniert wird. So konnten wir auf den verschiedenen Stockwerken die Türen mit der Rettsage, Brecheisen, Haligantool oder mit dem hydraulischen Türöffner auf machen und dies unter Atemschutz. Nachdem sich alle an den Türen verausgabt haben, durften wir die Atemschutzflasche wechseln und dann den ersten Einsatz bestreiten.

Dabei gab es einen Brand im vierten Stock zu bewältigen und diverse Rettungen durchzuführen. Auch die restlichen Stockwerke mussten kontrolliert werden und gegebenenfalls Personen gerettet werden. Als alle Personen gefunden wurden und das Feuer bekämpft war, hiess es alles zusammennehmen. Bereits beim Retablieren, kam dann die zweite Alarmmeldung, Brand in einem Kellerabteil. So wurden die soeben versorgten Schläuche wieder hervorgeholt und in den Keller verlegt. Auch hier wurden Personen vermisst. Der Lüfter musste ebenfalls in den Einsatz gebracht werden, da der Rauch sehr dicht war. Nach diesem Einsatz wurde das gesamte Material zusammengenommen und verladen, so dass das Material im Magazin gereinigt werden konnte.

Ein sehr sehr gelungener Abend, vielen Dank der Übungsleitung.

 

Chemiewehr auf Stufe Ortsfeuerwehr

Chemiewehr auf Stufe Ortsfeuerwehr

Chemiewehr auf Stufe Ortsfeuerwehr

Bei der Offiziers- und Stabsübung am vergangenen Dienstag ging es um das Thema Chemie. Nach der Begrüssung und Gruppeneinteilung durften wir am ersten Posten
die Messgeräte, welche wir in der Feuerwehr zur Verfügung haben, in Betrieb nehmen und herausfinden was man damit alles Messen kann. Gas-Messgeräte sind mitlerweile ein wichtiger Teil zur Sicherung der persönlichen Sicherheit der Feuerwehrleute bei Einsätzen. Sie geben Auskunft über das vorhandensein giftiger Gase wie CO (Kolensotoffmonoxid, bei Bränden), NH3 (Ammoniak bei Kühlanlagen) oder H2S (Schwefelwasserstoff, z.B. Kanalisation) sowie von brennbaren Gasen (UEG, Untere Explosionsgrenze) und Sauerstoff (zum Atmen) mit dem Ziel die Gesundheit der Einsatzkräfte zu schützen. Die Handhabung der vorhanden Geräte und die interpation der angezeigtnen Werte wurde geübt. Begriffe wie Beispilesweise ppm (parts per million) oder MAK (maximale Arbeitsplatzkonzentration) wurden im Hintergrund von typischen EInsatzsituationen disskutiert.

Nach dieser Lektion, ging es dann in eine kleine Einsatzübung. Bei dieser ging es darum, jene Massnahmen einzuleiten, welche auf Stufe Ortsfeuerwehr durchgeführt werden. So durften wir unter Atemschutz eine Person retten, welche mit Essigsäure 60% hantiert hatte und das Bewusstsein verloren hatte. So wurde zuerst geschaut um welchen Stoff es sich handelt und die Person an die Zonengrenze gebracht. Im Anschluss wurden die Kleider entfernt und mit reichlich Wasser abgespült. In der Zwischenzeit wurde ein Ein- und Ausgang vorbereitet, damit es keine Verschleppung des Stoffes gibt. Nach diesem kurzen Einsatz gab es noch reichlich Theorie zu diesem Thema. So wurde die GAMS und AAAA Regel erarbeitet, bevor es dann zum Phasenplan und zur Zonenbildung ging. Im letzten Teil dieser Übung durfte sich noch jeder eine Feststellung, Beurteilung und Entscheid zu einem Szenario (Person am Boden, Palletrolli und ein umgekipptes Behältnis mit den Kennzeichen „Giftig, Ätzend und Umweltschädlich“) erarbeiteten.

Ein gelungener Abend, besten Dank der Übungsleitung.

Offizier- und Stabsübung: Begehung und Schadenplatzorganisation

Offizier- und Stabsübung: Begehung und Schadenplatzorganisation

Offizier- und Stabsübung: Begehung und Schadenplatzorganisation

Die Offiziers- und Stabsübung startete mit einer Nachbesprechung zum Einsatz beim Sole Uno, damit alle Offiziere auf dem gleichen Stand sind. Dies bietet auch die Gelegenheit das geschehene zu analysieren, darüber zu diskutieren und am Schluss die richtigen Schlüsse aus dem Ereignis zu ziehen. Wobei jeder Einsatz nicht immer dem gleichen Muster folgen muss.

Nach der Besprechung fuhren wir in den Theodorshof um die aktuelle Situation vor Ort zu begutachten, im Moment wird im Theodorshof fleissig die Fernwärme ausgebaut. Daher ist die Strasse offen und diverse Schächte gegraben worden. Dadurch ist die Zugänglichkeit eingeschränkt und es muss vom Einsatzleiter gut überlegt werden, welches Fahrzeug er wohin stellen möchte.

Zum Abschluss fuhren wir noch in die Fassbindstrasse um dort die Örtlichkeiten in Augenschein zu nehmen und zu üben einen zweckmässigen Schadenplatz einzurichten und ebenso in der Quellenstrasse.

Eine kurzweilige und informative Übung.

 

Kaderprobe Kommunikationsmittel und Funken

Kaderprobe Kommunikationsmittel und Funken

Kaderprobe Kommunikationsmittel und Funken

Das Kader durfte am letzten Freitag in den zwei Stunden, welche die Probe dauerte, sich mit den Kommunikationsmitteln und dem Funken auseinander setzen.
In einem ersten Teil bestand die Aufgabe an das anwesende Kader, in drei Gruppen, sich jeweils Gedanken zu machen, welche Kommunikationsmittel haben wir in der Feuerwehr Rheinfelden, was sind die Vor- bzw. Nachtteile dessen. Dabei durfte das ganze schön auf ein Flipchartpapier gebracht werden und im Anschluss den anderen Gruppen die Ergebnisse zu präsentieren. Es fand ein reger Austausch in den jeweiligen Gruppen statt, dies war von der Übungsleitung auch so gewünscht.
Die Gruppenchefs konnten erst später zu der Erarbeitung der Kommunikationsmittel dazu stossen, da diese vorrangig auf den zweiten Teil der Übung gebrieft wurden.

Im zweiten Teil verschoben die einzelnen Gruppen zum Engerfeldschulhaus, zum Theodorshof und in den Stadtpark Ost. Dort wurde die Gruppe nochmals geteilt. Die jeweiligen Gruppen waren mit Funk ausgerüstet und sollten die weiteren Anweisungen per Funk vom Gruppenchef erhalten, welche auf einer Anleitung niedergeschrieben war. Das Ziel war es, dass die einzelnen geteilten Gruppen Schiffe versenken auf einem Raster von A – W und 1 – 20 spielen sollten und dies auf jeweils unterschiedlichen Funkkanälen. Jeder Zug hatte dabei über den Gruppenchef an die andere Gruppe zu erfolgen. Bei den Kontrollen der jeweiligen Posten, durfte die Übungsleitung feststellen, dass das Ziel erreicht wurde, jedoch die Ausführung dorthin aufgrund eigener Interpretation noch verbesserungswürdig ist. So konnte man bei der Übungsbesprechung sehen, dass es drei komplett unterschiedliche Varianten gab vom Spiel.

Auch wenn es ein bisschen anders als erwartet herausgekommen ist, es war ein spannender Abend.

Atemschutz Leistungsmarsch

Atemschutz Leistungsmarsch

Atemschutz Leistungsmarsch

Der Leistungsmarsch für die Atemschutzgeräteträger (ASGT) findet jeweils anfangs Jahr statt, ohne diesen absolvierten Marsch dürfen die ASGT nicht in den Atemschutzeinsatz. Dabei sehen die Kommandoakten der Aargauischen Gebäudeversicherung folgende Tests vor:

  • 12-Minuten-Lauf
  • Lecorotest
  • 4 x 1000m – Lauftest
  • andere Tests zur Messung der körperlichen Leistungsfähigkeit sind möglich

Die Feuerwehr Rheinfelden hat sich entschieden eine definierte Strecke von 1.4 Km unter Atemschutz in Zeiningen zu absolvieren.

Für die Strecke von 1.4 Km braucht man ca. 15 Minuten,100 Bar Luft und hat durchschnittlich einen Puls von 125.

Nach dem Leistungsmarsch, gab es während dem retablieren, noch für die Gerätewarte ein kleines Highlight. Die Feuerwehr Rheinfelden ist stolzer Besitzer einer Maskenspülmaschine, welche das säubern der Masken und Lungenautomaten, schneller und effizienter und sparsamer erlaubt. So durften wir eine kurze Einführung in die Handhabung der Maschine erfahren. Nach dem retablieren gab es noch eine Information über das Rapid Intervention Team (RIT) welches bei einem Atemschutzeinsatz einer Nachbargemeinde zum Einsatz kommt.

Brandbekämpfung & Materialdienst

Brandbekämpfung & Materialdienst

Brandbekämpfung & Materialdienst

Das Kader hatte ja die Gelegenheit an der Kaderprobe jeweils eine Lektion zum Thema Brandbekämpfung und Rettungsdienst vorzubereiten, bzw. die vorhandnen Handspicke zu erweitern. Bedingt durch die Fasnacht oder dadurch dass man sich auf eine Lektion vorbereiten musste, waren nicht so viele Kader vor Ort. So stand für die eine Hälfte der Mannschaft das Thema Brandbekämpfung auf dem Plan. Nach der Begrüssung bekam der erste Gruppenführer die erste Alarmmeldung. Es wurde das Tanklöschfahrzeug (TLF)  besetzt und ein Mannschaftstransporter. Die Einsätze waren allesamt im Dianapark angesiedelt. So fuhren wir zu einem Containerbrand aus, welcher mittels einer Druckleitung ab TLF rasch gelöscht war. Nach kurzem retablieren waren wir wieder Einsatzbereit. Es folgte der nächste Einsatz. Brand auf einem Spielplatz. Dazu reichte eine Druckleitung nicht aus, es musste eine Transportleitung, Zubringer und Druckleitungen erstellt werden, auch diesen Einsatz wurde vom Gruppenführer souverän abgearbeitet. Der letzte Einsatz war ein Containerbrand an einer Hauswand. Für diesen Brand reichte auch wieder eine Druckleitung ab TLF. 

Im Anschluss an die Einsätze ging es zurück ins Magazin wo die Bandschlingen durch den Materialwart kontrolliert wurden und bei bedarf eine neue abgegeben wurde. Während man einzeln zur Kontrolle ging fand nebenbei noch eine Lektion zur Brustbindung und Karabinerbremse statt.

Besten Dank der Übungsleitung für diesen Abend.