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Chemiewehr auf Stufe Ortsfeuerwehr

Chemiewehr auf Stufe Ortsfeuerwehr

Chemiewehr auf Stufe Ortsfeuerwehr

Bei der Offiziers- und Stabsübung am vergangenen Dienstag ging es um das Thema Chemie. Nach der Begrüssung und Gruppeneinteilung durften wir am ersten Posten
die Messgeräte, welche wir in der Feuerwehr zur Verfügung haben, in Betrieb nehmen und herausfinden was man damit alles Messen kann. Gas-Messgeräte sind mitlerweile ein wichtiger Teil zur Sicherung der persönlichen Sicherheit der Feuerwehrleute bei Einsätzen. Sie geben Auskunft über das vorhandensein giftiger Gase wie CO (Kolensotoffmonoxid, bei Bränden), NH3 (Ammoniak bei Kühlanlagen) oder H2S (Schwefelwasserstoff, z.B. Kanalisation) sowie von brennbaren Gasen (UEG, Untere Explosionsgrenze) und Sauerstoff (zum Atmen) mit dem Ziel die Gesundheit der Einsatzkräfte zu schützen. Die Handhabung der vorhanden Geräte und die interpation der angezeigtnen Werte wurde geübt. Begriffe wie Beispilesweise ppm (parts per million) oder MAK (maximale Arbeitsplatzkonzentration) wurden im Hintergrund von typischen EInsatzsituationen disskutiert.

Nach dieser Lektion, ging es dann in eine kleine Einsatzübung. Bei dieser ging es darum, jene Massnahmen einzuleiten, welche auf Stufe Ortsfeuerwehr durchgeführt werden. So durften wir unter Atemschutz eine Person retten, welche mit Essigsäure 60% hantiert hatte und das Bewusstsein verloren hatte. So wurde zuerst geschaut um welchen Stoff es sich handelt und die Person an die Zonengrenze gebracht. Im Anschluss wurden die Kleider entfernt und mit reichlich Wasser abgespült. In der Zwischenzeit wurde ein Ein- und Ausgang vorbereitet, damit es keine Verschleppung des Stoffes gibt. Nach diesem kurzen Einsatz gab es noch reichlich Theorie zu diesem Thema. So wurde die GAMS und AAAA Regel erarbeitet, bevor es dann zum Phasenplan und zur Zonenbildung ging. Im letzten Teil dieser Übung durfte sich noch jeder eine Feststellung, Beurteilung und Entscheid zu einem Szenario (Person am Boden, Palletrolli und ein umgekipptes Behältnis mit den Kennzeichen „Giftig, Ätzend und Umweltschädlich“) erarbeiteten.

Ein gelungener Abend, besten Dank der Übungsleitung.

Rettungsdienst

Rettungsdienst

Rettungsdienst

Wie schon bei der letzten Gesamtfeuerwehrübung, war das Engagement der Teilnehmer, um es in den Worten des Kommandanten zu sagen: Eher ernüchternd. 
Auch dieses Mal haben sich knapp 30 Feuerwehrleute im Magazin eingetroffen. Nach der Einteilung ging es für die Gruppe, welche an der letzten Gesmatfeuerwehrübung das Thema Brandbekämpfung hatten, zum Schulhaus Schützenmatt. Dort wurde die Gruppe nochmals geteilt und jeweils ein Gruppenführer durfte an zwei Posten die Lektionen Schiebeleiter und Schiebeleiter mit Stützen abhalten. Aufgrund der geringen Teilnahme, konnten alle AdF optimal von der Ausbildung profitieren.

Die Schiebeleiter mit Stützten ist für viele nicht das Lieblingsgerät. Wobei diese nicht viel anders Funktioniert wie die Schiebeleiter, ausser dass jene an den Stützten miteinander kommunizieren müssen. Dies war auch die Erkenntnis nach der Lektion. Bei der „normalen“ Schiebeleiter ging alles problemlos. Dann hiess es auch schon wieder alles zusammenzupacken und ins Magazin zurück zu fahren zum Abtreten. 

Besten Dank der Übungsleitung für die Vorbereitung und Durchführung der Übung.

 

Offizier- und Stabsübung: Begehung und Schadenplatzorganisation

Offizier- und Stabsübung: Begehung und Schadenplatzorganisation

Offizier- und Stabsübung: Begehung und Schadenplatzorganisation

Die Offiziers- und Stabsübung startete mit einer Nachbesprechung zum Einsatz beim Sole Uno, damit alle Offiziere auf dem gleichen Stand sind. Dies bietet auch die Gelegenheit das geschehene zu analysieren, darüber zu diskutieren und am Schluss die richtigen Schlüsse aus dem Ereignis zu ziehen. Wobei jeder Einsatz nicht immer dem gleichen Muster folgen muss.

Nach der Besprechung fuhren wir in den Theodorshof um die aktuelle Situation vor Ort zu begutachten, im Moment wird im Theodorshof fleissig die Fernwärme ausgebaut. Daher ist die Strasse offen und diverse Schächte gegraben worden. Dadurch ist die Zugänglichkeit eingeschränkt und es muss vom Einsatzleiter gut überlegt werden, welches Fahrzeug er wohin stellen möchte.

Zum Abschluss fuhren wir noch in die Fassbindstrasse um dort die Örtlichkeiten in Augenschein zu nehmen und zu üben einen zweckmässigen Schadenplatz einzurichten und ebenso in der Quellenstrasse.

Eine kurzweilige und informative Übung.

 

Kaderprobe Kommunikationsmittel und Funken

Kaderprobe Kommunikationsmittel und Funken

Kaderprobe Kommunikationsmittel und Funken

Das Kader durfte am letzten Freitag in den zwei Stunden, welche die Probe dauerte, sich mit den Kommunikationsmitteln und dem Funken auseinander setzen.
In einem ersten Teil bestand die Aufgabe an das anwesende Kader, in drei Gruppen, sich jeweils Gedanken zu machen, welche Kommunikationsmittel haben wir in der Feuerwehr Rheinfelden, was sind die Vor- bzw. Nachtteile dessen. Dabei durfte das ganze schön auf ein Flipchartpapier gebracht werden und im Anschluss den anderen Gruppen die Ergebnisse zu präsentieren. Es fand ein reger Austausch in den jeweiligen Gruppen statt, dies war von der Übungsleitung auch so gewünscht.
Die Gruppenchefs konnten erst später zu der Erarbeitung der Kommunikationsmittel dazu stossen, da diese vorrangig auf den zweiten Teil der Übung gebrieft wurden.

Im zweiten Teil verschoben die einzelnen Gruppen zum Engerfeldschulhaus, zum Theodorshof und in den Stadtpark Ost. Dort wurde die Gruppe nochmals geteilt. Die jeweiligen Gruppen waren mit Funk ausgerüstet und sollten die weiteren Anweisungen per Funk vom Gruppenchef erhalten, welche auf einer Anleitung niedergeschrieben war. Das Ziel war es, dass die einzelnen geteilten Gruppen Schiffe versenken auf einem Raster von A – W und 1 – 20 spielen sollten und dies auf jeweils unterschiedlichen Funkkanälen. Jeder Zug hatte dabei über den Gruppenchef an die andere Gruppe zu erfolgen. Bei den Kontrollen der jeweiligen Posten, durfte die Übungsleitung feststellen, dass das Ziel erreicht wurde, jedoch die Ausführung dorthin aufgrund eigener Interpretation noch verbesserungswürdig ist. So konnte man bei der Übungsbesprechung sehen, dass es drei komplett unterschiedliche Varianten gab vom Spiel.

Auch wenn es ein bisschen anders als erwartet herausgekommen ist, es war ein spannender Abend.

Atemschutz Leistungsmarsch

Atemschutz Leistungsmarsch

Atemschutz Leistungsmarsch

Der Leistungsmarsch für die Atemschutzgeräteträger (ASGT) findet jeweils anfangs Jahr statt, ohne diesen absolvierten Marsch dürfen die ASGT nicht in den Atemschutzeinsatz. Dabei sehen die Kommandoakten der Aargauischen Gebäudeversicherung folgende Tests vor:

  • 12-Minuten-Lauf
  • Lecorotest
  • 4 x 1000m – Lauftest
  • andere Tests zur Messung der körperlichen Leistungsfähigkeit sind möglich

Die Feuerwehr Rheinfelden hat sich entschieden eine definierte Strecke von 1.4 Km unter Atemschutz in Zeiningen zu absolvieren.

Für die Strecke von 1.4 Km braucht man ca. 15 Minuten,100 Bar Luft und hat durchschnittlich einen Puls von 125.

Nach dem Leistungsmarsch, gab es während dem retablieren, noch für die Gerätewarte ein kleines Highlight. Die Feuerwehr Rheinfelden ist stolzer Besitzer einer Maskenspülmaschine, welche das säubern der Masken und Lungenautomaten, schneller und effizienter und sparsamer erlaubt. So durften wir eine kurze Einführung in die Handhabung der Maschine erfahren. Nach dem retablieren gab es noch eine Information über das Rapid Intervention Team (RIT) welches bei einem Atemschutzeinsatz einer Nachbargemeinde zum Einsatz kommt.

Einsatz TLF & Leiterndienst

Einsatz TLF & Leiterndienst

Einsatz TLF & Leiterndienst

Das Kader der Feuerwehr Rheinfelden, durfte an zwei Posten, Ihr wissen festigen, vertiefen und sich auf die kommende Feuerwehrübung vorbereiten, welche die gleichen Themen haben wird, wie die Kaderprobe.

Für die eine hälfte hies es zuerst Einsatz TLF, dabei konnten Sie von erfahrenen Postenchefen profitieren. Der Einsatz TLF wurde an zwei verschiedenen Objekten geübt. Beim Posten an der Salinenstrasse wurden die Teilnehmer durch den Postenchef nochmals abgeholt, indem Begrifflichkeiten abgefragt wurden, bevor es dann hies: Brand eines Gartenhäuschen. Aufgrund der Gruppengrösse war jeder Teilnehmer gefordert, da auf den Posten jeweils mit max. 6 Personen gearbeitet wurde. Nach rund 25 Minuten wurde verschoben zur FrymaKoruma, aufgrund der gesetzten Ausbildungsstufe, durfte direkt nach der Ankunft, der Schadenplatz gesichert, das Materialdepot erstellt, Schläuche ausgelegt werden. 

Die andere hälfte durfte ebenfalls durch einen versierten Postenchef mit der Schiebeleiter mit Stützten am Feuerwehrmagazin das Befehlen und aufstellen üben. Während an einem weiteren Posten noch die Brustbindung und Karabinerbremse angeschaut wurde und wie man die Ausbildung dieser Lektion gestalten könnte. Dabei durfte man diverse Varianten beobachten. Wie dann effektiv die Ausbildung der Mannschaft vom Kader ausschaut, werden wir am nächsten Mittwoch sehen.

Besten Dank allen Postenchefs für die Vorbereitungsarbeit und die Durchführung der Posten.