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Letzte Kaderprobe im 2024 – Entschlussfassung

Letzte Kaderprobe im 2024 – Entschlussfassung

Letzte Kaderprobe im 2024 – Entschlussfassung

In diesem Jahr hatten wir doch ein paar Ereignisse, welche als Grundlage für die diesjährige Entschlussfassungsübung dienten. Damit diese Übung ein Erfolg wird, brauchte es vier Posten, welche durch die Postenchefs geführt wurden.
Dabei wurde das Thema Feststellen – Beurteilen – Entscheiden (FBE) bei jedem Posten durch eine andere Methodik vertieft.
So wurde die Erstellung eines Krokis nicht klassisch auf einem Notizzettel erstellt, sondern in Gruppen jeweils auf einem Flipchart mit dem zur Verfügung stehenden Material (Blätter, Steine, Äste etc.) visualisiert. So konnte das Ereignis WC-Brand erfolgreich bearbeitet werden.

Beim nächsten Posten wurde die Problematik aufgezeigt, dass das Feststellen bereits beim Alarm geschehen sollte. Denn innerhalb von einer Stunde zweimal zum gleichen Alarm ausrücken und beim zweiten Mal denken, es ist eh nur wieder ein Fehlalarm ist eben falsch. Auch durfte ein Teil der Teilenehmer ein einfaches Ereignis selber ausstecken und der andere Teil durfte die Ablesung durchführen.

Am Flossländeweg gab der Dachstockbrand von Anfang März das Szenario vor. Dabei durfte sich das Kader dem Thema Schadenplatzorganisation nebst dem FBE widmen. Welche Fahrzeuge kommen bei einem Brand im Ausmass eines Dachstockbrandes, wo stellt man diese am besten hin. Wo ist der Standort des Einsatzleiters und wo der Sammelplatz? Dies waren einige Fragen, welche auf Bearbeitung durch die Teilnehmer warteten. 

An der Kaiserstrasse wurde das erst kürzliche Ereignis Rauch im Treppenhaus durch das Kader bearbeitet. Dabei lag das Hauptaugenmerk, das gesamte Kader auf den gleichen Wissensstand zu bringen und das Objekt zu Begehen, natürlich unter dem Aspekt des FBE.

Die Übung war aus Sicht der Übungsleitung ein voller Erfolg, da das Thema vielschichtig bearbeitet wurde.

Besten Dank den Postenchefs für die gute Durchführung und der Übungsleitung für die Vorbereitung.

Der Atemschutz beim Regionalen Feuerwehr Ausbildungszentrum RFA in Thun

Der Atemschutz beim Regionalen Feuerwehr Ausbildungszentrum RFA in Thun

Der Atemschutz beim Regionalen Feuerwehr Ausbildungszentrum RFA in Thun

Bereits im letzten Jahr fanden an zwei Samstagen im Regionalen Feuerwehr Ausbildungszentrum RFA in Thun Übungen für den Atemschutz statt.
Dies war auch heuer im September und Oktober der Fall. Der Tag startete jeweils früh am Samstagmorgen 06:15 Abfahrt beim Magazin. Nicht unbedingt meine Zeit und war auch froh, konnte ich im Mannschaftstransporter die Zeit auf Thun noch ein klein wenig Dösen. Die restlichen im Fahrzeug hielten es glaub genau so wie ich.

Bei kühlen drei Grad um 7:45, wurde das Material ausgeladen und alles verstaut. Im Anschluss daran, konnten wir uns mit Kaffee, Sandwichs und Gipfeli verpflegen, bevor es dann mit der Realbrand Ausbildung losging.

Verteilt über den Tag standen für die Gruppen folgende Übungen auf dem Programm:

  • Werkstattbrand
  • Standardeinsatz
  • Löschtechnik
  • Kellerbrand

Der Werkstattbrand nahm der Instruktor zum Anlass, das Niveau der Gruppe abzufragen, so durften wir nach dem Verlegen der Leitungen bereits in die Werkstatt vorrücken um den Brandherd zu lokalisieren und zu löschen. Das mit dem Auffinden hat beim ersten Durchgang nicht auf anhieb geklappt, das Feuer wurde von allen überstiegen. Aber aus den gemachten Fehlern kann man lernen.
Bereits nach dem Standardeinsatz, welcher der Gruppe aufgezeigt hat, wie wichtig die Kommunikation unter den Trupps ist, wie auch das schaffen einer raschen Abluftöffnung, war bereits Zeit frische Kleider anzuziehen und das Mittagessen einzunehmen. Am Nachmittag ging es dann Schlag auf Schlag weiter.

Bei der Löschtechnik, wurde es dann ein bisschen wärmer. Es wurde uns gezeigt, wie man mit grossen Tropfen ein Feuer löschen kann und das es nicht notwendig ist, mit 235 Litern pro Minute ein Feuer zu löschen. Es reichen auch schon 10 Liter.

Ganz heiss wurde es dann beim Kellerbrand, das Gelernte aus den letzten Übungen haben wir mitgenommen und rasch Abluftöffnungen geschaffen, rasch zum Brandherd vorgerückt und das Feuer bekämpft. Aber auch bei diesem Einsatz wurde der Instruktor noch fündig und gab uns den Tipp noch mit, dass bereits geschaffene Abluftöffnung auch wieder geschlossen werden dürfen. Der zweite Durchgang war dann für alle zu viel, da beim vorrücken bei allen in der Gruppe die Hitze durchschlug und wir somit nicht mehr weiter voran kamen, daher hiess es dann Rückzug.

Nach der letzten Übung waren alle fix und fertig, es freuten sich alle auf die wohlverdiente Dusche. Auf der Rückfahrt wurde diskutiert und gelacht. Wir kamen gut durch den Verkehr, so dass wir um 18 Uhr vom Magazin aus nach Hause gehen konnten.

Es war ein langer und intensiver Tag, aber für die Atemschutzgeräteträger gut investierte Zeit.

Besten Dank an die AS-Chefs, welche diese vier Tage ermöglicht haben.

Einsatzübung mit Möhlin

Einsatzübung mit Möhlin

Einsatzübung mit Möhlin

Da die Übung mit Mölhlin zusammen statt fand, war auch das Szenario nicht gerade klein gewählt. Um 19:10 Uhr startete das Spektakel für die beiden Feuerwehren.
Die Alarmmeldung lautete: „Brand Gross, Römerstrasse 29, Rheinfelden Explosion“

Beim eintreffen des Einsatzleiters, stand die Scheune in Vollbrand, Personen befanden sich auf dem Bauernhof, als es zur Explosion kam. Als der Einsatzleiter sich einen überblick verhafte, fand er bereits ein paar verletzte Personen, welcher er direkt aus der Gefahrenzone mitnahm. Nun kamen im Minutentakt die Fahrzeuge in den Warteraum und die Offiziere und Gruppenführer holten sich die Befehle ab. Dabei musste gut überlegt werden, wie die Fahrzeuge auf dem Hof taktisch am besten platziert werden.

Der Atemschutz und die Autodrehleiter hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Auch die diversen Rettungen wurden rasch ausgeführt. Jedoch wurden drei Personen noch stets vermisst. Der Einsatzleiter schickte ein paar Feuerwehrleute aufs Feld um zwischen den Obstbäumen zu suchen. Und sie wurden auch fündig, vor lauter Angst, haben sich diese Personen weit vom eigentlichen Ereignisort entfernt und waren verängstigt.

Als auch diese Personen der Sanität übergeben werden konnten, kam das Kommando zum Übungsabbruch. Dies hies, dass alle Schläuche, die Atemschutzgeräte und das restliche Material welches für den Einsatz verwendet wurde, retabliert werden musste. Nach 20 Minuten, war alles soweit fertig, dass die beiden Feuerwehren verschieben konnten, auf das Feldschlösschenareal, wo dann die Schlussbesprechung statt fand.

Im Anschluss an diese gemeinsame Übung, gab es noch eine leckere Suppe aus der Feldküche unseres Verpflegungsoffiziers. Wie immer sensationell gekocht.

Besten Dank der Übungsleitung, der Mannschaft und auch der Küchenmannschaft für diesen tollen Abend.

Brandschutzschulung der Lehrkräfte

Brandschutzschulung der Lehrkräfte

Brandschutzschulung der Lehrkräfte

In einem regelmässigen Turnus dürfen anstelle der Schüler, die Lehrer die Schulbank drücken. An einem Mittwoch und Samstag erhielten die Lehrkräfte eine Auffrischung zu den Themen Sanität, Polizei und Feuerwehr.

Bei der Feuerwehr, durften die Lehrer in einem kurzen Theorieteil erfahren, wie vorzugehen ist, wenn es im Gebäude zu einem Brand kommt. Dabei lag das Augenmerk auf dem bemerkbar machen am Fenster und beim Verlassen des Gebäudes zum Sammelplatz die jeweiligen Klassen auf Volljährigkeit zu prüfen. Denn der Einsatzleiter möchte wissen ob alle Personen aus dem Gebäude gekommen sind oder nicht. Da im Falle, wenn nicht alle Personen anwesend sind, die Prioritäten beim Einsatz sich verschieben. 

Nach dem Theorieteil, durften die Lehrerschaft sich am Feuer austoben, als erstes wurde mit dem Feuerlöscher an der Brandsimulationsanlage geübt. Dies war für alle machbar, als es jedoch darum ging, mittels Löschdecke das Feuer zu löschen. Hat sich der Mut bei einigen verabschiedet, aber mit gut zu reden und instruieren wurde auch dieses Feuer gelöscht.

 

Begehung Engerfeldschulhaus und Villa Robersten

Begehung Engerfeldschulhaus und Villa Robersten

Begehung Engerfeldschulhaus und Villa Robersten

Ein grosser Teil des Kaders und der Offiziere durften am Montagabend die Solaranlage des Schulhauses Engerfeld besichtigten.
Dabei ging es um den Standort der Anlage und wie man diese im Ereignisfall trennen kann. Ebenso erhielten wir einen Einblick in die Technik der neuen Sporthalle im Engerfeld.
Nach rund 45 Minuten fuhren wir zur Villa Robersten. Das Gesundheitszentrum Fricktal (GZF) betreibt an diesem Standort eine Schönheitsklinik. Wir durften uns in den Räumlichkeiten umschauen. Vom Empfang über die Behandlungszimmer, die Räume mit den Gasen, den Keller, die Lüftungsanlage, die Abteilung mit den Zimmern, bis zur Schleuse der Operationssäle. Bei dieser Gelegenheit wurde noch das Konzept vom GZF kurz erläutert, was zu tun ist, wenn es innerhalb des OPs zu einem Alarm kommen sollte. Das GZF wird die entsprechenden Mitarbeitern ebenfalls Schulen, so dass die Einsatzleitung bei einem Alarm durch das OPs-Team unterstützt werden. 

Ortskenntnisse

Ortskenntnisse

Ortskenntnisse

Für die Teilnehmenden der Verkehrsübung stand an diesem Abend Ortskenntnisse auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk wurde auf Umleitungen gelegt, welche ebenfalls Ortskenntnisse voraussetzen.

So durften an diesem Abend in zwei Gruppen, drei verschiedene Szenarien bearbeitet und deren Umleitungen erarbeitet werden.
So galt es den Verkehr direkt vor dem Magazin, nach einem Unfall, entsprechend Umzuleiten über die Dianastrasse, die Herausforderung hier war zum einen der öffentliche Verkehr und zum anderen die Krankenwagen, welche zum Spital mussten.
Ein weiteres Szenario sah ein Unfall bei der Abzweigung Salinenstrasse / Haldenstrasse vor, hier die Fragestellung wie leitet man den Verkehr am besten um und wo geht der ÖV durch. Unisono wurde von beiden Gruppen entschieden, dass man die Haltestellen bei der Reha und Salinenstrasse während des Ereignisses nicht bedienet werden kann.
Das letzte Szenario war ein Verkehrsunfall direkt bei der Ausfahrt vom Schwimmbad auf die Hauptstrasse, an einem sonnigen und warmen Samstag im Juli um 16 Uhr. Für die Unfallaufnahme muss der Bereich auf der Haupstrasse über mehrere Stunden gesperrt werden. Auch hier war der ÖV das Hauptproblem, da es keine Möglichkeit gibt, den Verkehr entsprechend umzuleiten. Daher wurde entschieden, dass man den ÖV bis zum Ereignis fahren lässt und dieser dann wieder wenden muss, die Passagiere müssten dann den Bus wechseln um nach Rheinfelden Bahnhof oder nach Kaiseraugst zu kommen.

Ein Interessanter Abend, welcher sicherlich den Horizont erweitert und das grossräumige Denken gefordert und gefördert hat.